Kultur
Der mit dem Telefon kopuliert
Seit seinem Start-Ziel-Sieg bei den Oscarverleihungen, ist Christoph Waltz der Mann der Stunde in Hollywood. Brav absolviert er den Medienmarathon durch die Talkshows, lässt sich dadurch aber nicht die Laune verderben. Dass er auch nicht daran denkt, sich selbst allzu ernst zu nehmen, bewies er jüngst in der US-Late-Night-Show von Jimmy Kimmel. Dort präsentierte der Oscar-Preisträger in einer Persiflage einen fiktiven Film aus der Zeit vor seinem Ruhm mit «Inglourious Basterds» namens «Der Humpink». Der Film, so sagt Waltz im Vorspann, definiere ihn als Schauspieler und könnte die Rolle seines Lebens sein. Im Film tritt Waltz singend und im braunen Anzug auf, kopuliert mit einem Telefon und einer Ukulele und persifliert dabei vor allem das im Web kursierende «Trololo»-Video des russischen Bariton Eduard Khil. Zwischendurch spricht er über den «Humpink».
Das Video verzeichnet auf Youtube schon über 80'000 Klicks und einige Kommentatoren wünschen sich den Film ins Kino. Ein Internetmagazin schrieb dazu: «Dieser Auftritt hätte wohl auch Brad Pitt als Aldo Raine in Deckung gehen lassen». Waltz kann das nur recht sein. Worauf er sich auf seinem weiteren Weg in Hollywood gefasst machen muss, erfuhr er in einer weiteren Talkshow bei Jay Leno. Dort musste er in Vorbereitung für seine weitere Karriere im Hollywood-Dschungel einen jungen Tiger und einen Babyleoparden streicheln. (mcb)
Erstellt: 11.03.2010, 10:42 Uhr






