Kultur
TV-Kritik: Auf Quasselreise mit Mona Vetsch
Von Thomas Widmer. Aktualisiert am 30.07.2010 105 Kommentare
Mehr Ernsthaftigkeit und Erkenntniswille täte ihr gut: Mona Vetsch. (Bild: Keystone )
Die Sendung
«Fernweh» in der Karibik: jeweils freitags um 20.50 Uhr auf SF 1.
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27 Sekunden dauert abzüglich der Werbung der Vorspann zur freitäglichen Reisesendung «Fernweh» im Schweizer Fernsehen. Man sieht: Mona Vetsch auf einem Schnellboot. Mona Vetsch vor Palmen. Mona Vetsch im Fond eines Autos. Mona Vetsch an einem Umzug. Mona Vetsch und ein schwarzes Kleinkind. Mona Vetsch am Steuer eines Autos. Mona Vetsch im Dschungel. Mona Vetsch am Strand.
Nachhaltig oder Stimmungsmache?
In der Sendung selber, die sich diesen Sommer in sieben Teilen der Karibik widmet, ist die Vetsch-Konzentration verträglicher. Flankierend zur Moderatorin, sind nämlich auch Reporter unterwegs, die nicht im Bild gezeigt werden. Der Beitrag über den Volkstribun Elie Domota auf Guadeloupe letzte Woche war so ein Reporterbeitrag. Er kam gut ohne Vetsch, ihr kommentierendes Mienenspiel, ihr Brachiallachen aus.
Domota begehrt auf gegen das ferne Paris und die Reichen im Land, argumentiert mit der Kolonialgeschichte, weckt so Gefühle. Interessant: Man fragte sich, ob diese Art von Politik nachhaltig sei oder gefährliche Stimmungsmache. Doch war der Beitrag nur wenige Minuten lang.
Appetitanregend, aber zuwenig informativ
Das ist das Konzeptproblem von «Fernweh». Die in den letzten Jahren entwickelte Clipästhetik reisst von belanglos bis brisant alles an und reiht es beliebig: historische Plantagensklaverei und eine Schoggifabrik von heute, Karneval und Rumherstellung und Frühfischer am Strand. «Fernweh» macht Appetit wie ein Reisebüroprospekt, stillt aber wie dieser den Wissenshunger nicht.
Das Personenproblem der Sendung heisst Mona Vetsch. Die Thurgauerin passt sich gut ans Tiefniveau an. Zum Beispiel besucht sie auf Martinique den Ort Canton Suisse. Dort haut sie einen jungen Einheimischen an: «Du bist hier aufgewachsen. Aber einen Schweizer Pass hast du nicht, oder?» Einen anderen Mann fragt Vetsch, weil es in Canton Suisse auch ein Saint-Maurice gibt, quasi Sankt Moritz auf Französisch: «Sind Sie so reich wie die Leute in unserem Saint-Maurice? Sie haben ja goldene Zähne!»
Der Zuschauer leidet mit
Was wollen Einheimische auf solch sinnlose Plapperfragen antworten? Verstehen sie sie überhaupt? Der Zuschauer leidet jedenfalls mit ihnen. Heisst das Ganze darum «Fernweh»?
Mehr Ernsthaftigkeit und Erkenntniswille täten der Sendung gut. Mona Vetsch müsste unbedingt den Attraktionen zudienen, statt selber eine sein zu wollen.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 29.07.2010, 21:25 Uhr
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105 Kommentare
@ Dominique Stein. Es geht immer um die gleiche Frage. Wer bestimmt den was intellegent, gut recherchiert, professionel ist, und welche Präsentatorinnen Quasseltanten sind? Natürlich sie. Halten sie sich für das Mass aller Dinge? Können sie keine andere Meinung gelten lassen? Damit verabschiede ich mich aus dieser Kontroverse. Antworten
@ Reto Barandun: Gemäss meinem Wertesystem haben auch dumme Menschen ein Recht auf intelligente, gut recherchierte Sendungen, die von professionellen Journalisten gemacht werden und nicht von Quasseltanten wie Andrea Jansen, Mona Vetsch und Co., die sonst Kinder- und Kuppelsendungen moderieren. Antworten
@ Dominique Stein. Das Staatsfernsehen hat nicht nur den Auftrag die Ansprüche von weit gereisten, intellegenten Leuten wie sie zu befriedigen, sondern auch diejenigen von weniger weit gereisten, dümmeren wie mich. Ich bezahle Gebühren wie sie. Wenn ich eine Sendung eine Zumutung finde, schalte ich um oder ab. Ich erwarte nicht, dass alles auf mich zugeschnitten ist. Antworten
@ Reto Barandun: Niemand gefällt allen. Da haben Sie wohl Recht. Auch die Ansprüche an Qualität sind bei den Menschen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Ich bin selbst in der Reisebranche tätig und habe schon fast jedes Land der Welt bereist. Was die Reisesendungen auf SF im Allgemeinen und Andrea Jansen im Besonderen bieten, ist für intelligente, weitgereiste Menschen eine Zumutung. Schade. Antworten
@ Dominique Stein. Da geht es mir umgekehrt! Ich finde Frau Jansen sehr kompetent. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund, ihre Kommentare haben Niveau, weil sie Interesse hat an dem Land das sie vorstellt. Zudem denkt sie schneller als sie spricht. Deswegen muss man von mir aus Frau Vetsch nicht absetzen. Niemand gefällt allen, zum Glück! Antworten
TV- und Radiosendungen mit Mona Vetsch sind vielleicht nicht bei jedermann beliebt, mir jedenfalls 1000 mal lieber als der Wanderwegquassler dessen Wege mich im Bund langweilen. Und jedem Schweizer geht doch irgendetwas auf die Nerven, nicht wahr? Macht doch eine Volksumfrage, was man alles abschaffen soll! Mona mach weiter! Antworten
Der Gerechtigkeit halber muss gesagt sein, dass Mona Vetsch nicht die schlimmste aller Quasseltanten ist. Der Tiefpunkt ist für mich erreicht, wenn Andrea Jansen eine Reisesendung moderiert. Unbedarfter geht es nicht. Wenn SF nichts besseres zu bieten hat, als solche Plappermäulchen, dann würden sie die Sendungen besser einkaufen bei Leuten, die wissen, wie man gute Reisereportagen macht. Antworten
Ich nehme an, dass es sich bei den Kommentatoren um inhaltlich sehr interessierte Menschen geht. Wenn man sich dermassen über eine 08-15 Sendung wie "Fernweh" auslässt, so sollte man sich lieber gleich vom Fernseher verabschieden. Nach abendfüllenden Zappen habe ich meine Kiste vor Monaten weggeworfen. Heute verfolge ich aktiv spannende Hobbies und reise u.a. mehr, ganz einfach. Antworten
Dank an Thomas Widmer für diese Rezension. Die Sendung hat ein kaum noch zu unterbietendes Niveau. Eine unerträgliche Ansammlung von Peinlichkeiten. Empörend, wenn man bedenkt, mit welch kostspieligem Aufwand diese Sendung von Fernsehgebühren finanziert wird. Antworten
Meine ehemalige Primarlehrerin, eine 78-jährige St. Gallerin, ist begeistert von den Reisesendungen auf SF. Wer wie sie der Biederkeit zugetan ist und keine Ansprüche an Qualität stellt, dem gefallen auch Vetsch, Berchtold und Jansen. Diese hausbackenen Moderatorinnen bedienen nun mal den Schweizer Durchschnittsgeschmack, so wie auch Thurnherr, Hartmann und Epinay. Antworten
endlich!, sagt mal einer keck die längst überfällige wahrheit: mona vetsch, ist auch nur eine der weit überschätzten selbstdarsteller am schweizer fernsehen. fernweh, die nicht gerade kostengünstige sendung, ist jedoch so banal dass sie dieses format perfekt wiederspiegelt. Antworten
Fern-"Weh" beim Fern-"Seh" ! Peinlich wie sich Frau Vetsch da in Szene stellt. Auch Ihre Suggestivfragen an die Bevölkerung der Karibik sind eher auf Selbstdarstellung, als auf wirkliche Auseinandersetzung mit Ihrer Umgebung bedacht. Es scheint so, als die Frau Vetsch genügend Protegée bei SFDRS hat, damit sie derart inhaltslos und inkompetent ihre Gebisspartie in den Vordergrund stellen kann. Antworten
Ich finde die Sendung ausgewogen und interessant. Eine gute Mischung von persoenlicher Annaeherung und Reportage. Frau Vetsch wirkt herzlich und authentisch. Sie hat offensichtlich das Talent, unbefangen auf Menschen zugehen zu koennen. Es macht Spass sie dabei zu begleiten. Die Reportage zur Schokoladeherstellung in Grenada war zudem sehr spannend und informativ. Antworten
Ist halt der Trend. Ich schalte um. 10 vor 10 und Tagesschau sind bei uns bald die einzigen Sendungen, die noch fundiert informieren. Beim Club war das einmal, bei der Arena auch. Einem der noch unaufgeregt berichtenden Reporter aber hört man heute noch gerne zu. Die sind meist schon etwas älter halt. Schön ist da oft allein schon die Sprache. Solche Qualität wäre doch mal ein Thema für unser SF! Antworten
Der Artikel beschreibt auch meine Meinung zur Sendung. Besonders wenn über ein Land berichtet wird, dass ich selber bereist habe. Zuviel banalität im Konzept lässt keine Moderation / Reportage zu. Ich habe Mona Vetsch vor 10 Jahre (Uuups) persönlich getroffen und finde ihre Entwicklung grossartig. Wie tief das Niveau der Sendung noch fallen kann zeigen ja die Auftritte von Andrea Jansen. Antworten
So wie die Moderatorinnen wirken, kommen auch ihre Reise-Sendungen daher: Langweilig, uninteressant, an Biedersinn kaum zu übertreffen. Mona Vetsch, Nicole Berchtold und Andrea Jansen mögen das Plapperprogramm eines drittklassigen Lokalsenders füllen, aber für mehr reicht es nicht, es fehlt ihnen leider an Persönlichkeit. Antworten
@Andreas Odermatt: Wie ich weiter unten geschrieben habe: Umschalten und das seichte Zeug einfach so ignorieren - das geht in diesem Fall nicht. SF ist NICHT das Internet, das nichts kostet. SF wird von uns Gebührenzahlern finanziert. Und dann sind mir solche Sendungen dann eben nicht egal. Antworten
Der Artikel spricht mir aus dem Herzen. Die Sendung bleibt bei Belanglosem. Statt zu recherchieren und einen Bericht zu machen, werden einfach Leute interviewt. Frau Vetsch lässt sich gerne selber filmen und übersetzt auch gleich noch, um zu zeigen, dass sie Fremdsprachen spricht (das gibts nicht mal auf RTL). In der Tat würde SF Sendungen besser einkaufen und mit Originalton zeigen. Antworten
Dann schaltet doch einfach um wenns euch nicht passt... Da beklagt man sich über eine schlechte Sendung aber weiss komischerweise von jeder Folge haargenau was schlecht war. Und dann nimmt man sich noch die Zeit in einem Forum darüber zu schreiben. Schon komisch diese Leute..."wir wollen nur hohes Niveau aber Web 2.0 nonsense content erstellen ist OK. Nun klicke ich mich zum blick. Antworten
Es ist mittlerweile längst so, dass je seichter, desto süffiger konsumiert wird, was erschreckend ist! Und wenn dann bei einer solchen Serie das Beste davon zusammengeschnitten und ausgestrahlt wird, muss man sich ernsthaft fragen, was für Leute da am Werk sind und auf welchem "Niveau" sich das bewegt, was nicht gesendet wird. Diese Art von Selbstdarstellung mit naiven Fragen ist bei mir offline!! Antworten
Die Sendung „Fernweh“ heisst weder „Alles Wissenswerte über die Karibik“ noch „Überseepolitik kompakt erklärt“. Nein, sie heisst „Fernweh“. Warum wohl? Vielleicht, weil es ums Fernweh geht! Schöne Bilder von Landschaften, Städten, Stränden und ganz gewöhnlich Alltäglichem passen da doch gar nicht so schlecht hinein. Und Mona Vetsch ist eben Geschmackssache. Thomas Widmers Pamphlet ebenso. Antworten
Thomas Widmers TV-Kritik ist absolut zutreffend! Das Problem ist, dass bei SF keine erfahrenen Journalisten oder spannenden Persönlichkeiten (Künstler, Wissenschaftler, etc.) solche Reisesendungen machen wie beispielsweise auf BBC oder Arte, sondern irgendwelche langweilige, uninteressante Quasselstrippen, die vor Kurzem noch Jugendsendungen oder Morgensendungen am Radio moderiert haben. Peinlich. Antworten
Ich werde den Gedanken nicht los, dass beim Schweizer Fernsehen ein Teil des Lohnes in Reisen besteht: Janssen, Vetsch, Klapproth, Lager, etc. sind dauernd unterwegs. Und nun wurde noch die Rundschau vom Bazilus erfasst und reist mit D-Promis wie Nubya und Frau Fielding in deren Heimatländer. Da müsste die Billag einen Abzug machen beim Gebühreneinzug, weil das nun wirklich keinenn interessiert. Antworten
MV etc: Warum werden die Zuschauer vom Staatsfernsehen immer für dumm, belehr- und erziehungsbedürtig betrachtet? Was sollen all die Gebührenreisli? Wenn echte Themen für Reisejournalisten oder Korrespondenten fehlen, macht man einfachauf Inszenierungsjournalismus oder Doku-Soaps: Man bringt viel Filmmaterial heim und schustert dann Geschichten, die nicht wahr sind, die sich aber gut verkaufen. Antworten
Eine ausgezeichnete und sehr kluge Fernsehkritik, die leider auch auf alle anderen Reisesendungen vom Schweizer Fernsehen zutrifft. Unbedarfte Damen, die ohne Unterlass Stupiditäten plappern und sich selbst in den Mittelpunkt der Reise stellen. Man wähnt sich in einer Kindersendung und dorthin würden Vetsch, Lager, Jansen und Co. auch besser hinpassen. Und die vom DRS-3-Radio dazu. Antworten
Für mich ist nicht die MV das Problem (mich nervt sie allerdings auch, aber am Radio) - SF DRS oder SRS oder so kann einfach KEINE guten Reisedokumentationen machen ... kauft die Sendungen doch einfach dort ein, wo man/frau das Handwerk versteht - BBC, ARD oder ZDF. Spart Geld, bringt mehr Zuschauer und alle sind zufrieden. Ausser MV vielleicht, aber das interessiert nicht. Antworten
Tja leider ist mir auch aufgefallen, dass das Schweizer Fernsehen zuhauf Frauen damit beauftragt, Plaudersendungen zu moderieren. Die ernsthaften Sendungen mit den wichtigen, geistig hochstehenden Themen, werden den Männern zugeteilt. Ich bedaure diese Entwicklung und hoffe, mit der wechselnden Führung wieder auf Sendungen zu treffen, die tatsächlich Weiterbildung versprechen. Antworten
Lieber Tagi: Man kann auch jede SF-Sendung schlecht reden, immerfort subtil ins Wespennest "Gebührenreisli" "bezahlte Strandferien" und "inkompetente Moderatoren" stechen. Damit poltert Volkes Stimme in den Kommentarspalten und der Autor kann sich selbstzufrieden auf die Schultern klopfen: Wieder mal den Nerv getroffen! Antworten
Bisher habe ich immer gedacht, am Schweizer Fernsehen werde ausschliesslich von seltsam gekleideten Moderatoren, das SPS-Parteiprogramm erklärt. Da ist es doch eine Abwechslung eine wirklich schöne Frau (Vetsch) vor verschiedenen Hintergründen zu sehen. Trotzdem werde ich SFDRS Idee suisse nicht anschauen. Antworten
monika vetsch ist ein phänomen der moderne. hipp sein und keine ahnung von tradition und kultur. dass sie positive energien ausstrahlt - wie von einigen kommentatoren behauptet - finde ich überhaupt nicht. irgendwie scheint sie überfordert, ihr interesse am gegenüber ist oft gespielt und schlussendlich macht sie auf mich einen müden eindruck. schade, die sendungsidee fernweh wäre eigentlich gut... Antworten
Die meisten Zuschauer lieben diese Sendung und erfolgreich wurde diese Sendung auch nur dank Frau Vetsch. Also hört auf über eine Person zu lästern. Wenn ihr den Kopf/Stimme/Ausdruck von Mona nicht leiden könnt, dann schaut euch einfach eine andere Sendung an. Dass der Widmer nicht immer objektiv schreibt, wissen wir schon aus anderen Kommentaren. Zum Glück gibts kein TAGI-TV mit Th. Widmer!!!! Antworten
Endlich haben auch Andere gemerkt, dass die Sendung Fernweh auf Mona Vetsch als Hauptperson konzentriert ist. Schon ihre vorherige Serie -rund ums Mittelmeer- war in dieser Hinsicht eine Katastrophe. Ich will doch nicht die ganze Zeit ihr Gesicht sehen, sondern die Gegenden, die sie bereist. So telegen ist sie auch wieder nicht. Antworten
Mona Vetsch hin oder her, es gibt Leute, die diese Art von Sendung lieben. Warum muss man denn alles für die ganz Gescheiten zuschneiden. Meine 92 jährige Mutter ist jeweils mit Begeisterung mit Mona Vetsch vor dem Fernseher. Das ist eine Ausdrucksweise, die sie gut versteht. Für sie bedeutet das gestochene Deutsch, verbunden mit für sie unverständlichen Brei von Gescheitem nichts. Antworten
Bin absolut der selben Meinung wie der TA. Fernweh ist ein Gemischtwarenladen. Ganz generell pflegt SF TV Formate über Jahre, die schon längst abgesetzt gehören: Beispiele: "Arena", "Al dente", "Benissimo", "Club", "Aeschbacher", "SF bi de Lüt", etc. etc.; alles alter kalter Kaffee, der längst ausgedient hat! Antworten
Für mich tönen die "witzigen" schweizerdeutschen Bemerkungen der Dame eher etwas überheblich resp. respteklos oder gar spöttisch gegenüber den Gesprächspartner. Wir (ihre indirekten Arbeitgeber) könnten ihr ja eine eigene Studioabendsendung geben (Mona Vetsch live oder so). Bräuchte nicht mal einen Kameraman, weil nur eine Einstellung voll frontal eine Totale die ganze Sendung auf Mona herself. Antworten
Das ist genau der Punkt: Mona Vetsch versteht nicht, dass es in der Sendung nicht um sie, sondern um all' die anderen Dinge geht. Ihre Art wirkt extrem verkindlichend und sie vermittelt das Gefühl, als wären all' diese Insulaner Hinterwäldler. Dann noch dieses theatralische in Szene setzen ihrer Gebisspartie... Einfach nur nervig! Antworten
Schaue mir sehr gerne Dokumentationen über andere Kulturen an. Befürworte auch das SF sich solchen Themen widmet. Jedoch sollten solche Beiträge von professioneller Hand ausgeführt werden. Mir kommt manchmal der Eindruck von einem Mix aus "Kulturbeitrag"/Ferien auf Kosten unserer Gebührengelder. Antworten
Also mich nervt es schon seit langem, dass Mona Vetsch überhaupt im Fernsehen zu ertragen ist. Ich selber bin ein erfahrener Weltreisender, und ich kann sagen: die Frau hat keine Ahnung vom Reisen. Man könnte sich durchaus fragen: Ist da Vitamin B im Spiel? Gut aussehen tut sie auch nicht, wie ich finde. Warum also diese Person? Da gäbe es bestimmt viel geeignetere Leute, echte Journalisten. Antworten
Mona Vetsch hat es nicht verdient so beschrieben zu werden wie es in diesem Artikel zu lesen ist, sie macht einen guten Job und die lockere Art der Präsentation gefällt mir. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass sie sich selbst in den Vordergrund drängen will, denn der Schnitt macht ja die Regie und der Kameramann wählt die Perspektive . Trotzdem: Mehr Denken vor dem Fragen wäre wirklich sinnvoll. Antworten
Guter Artikel. Für mich kommt noch dazu, dass alle ähnlichen Sendungen von Frauen moderiert werden. Das heisst, man sieht alles nur aus dem Blickwinkel der Frau. Nur ein Beispiel? Brasilien: Da stellte sie doch tatsächlich penetrant lange eine Frauen-Fussballmannschaft vor anstatt traumhäfte Strände oder Urwälder oder... Antworten
Dieser Komentar ist absolut treffend. In dieser Form lebt Fernweh nicht weiter - weiss nicht ob ich meine geringe Freitzeit für diese Sendung einsetzen soll. Ich wünsche mehr appetitanregende Informationen, damit ich einige der Karibikinseln noch besuchen werde, die ich bis anhin nicht erleben konnte. Antworten
Entschuldigung, was soll das? Es macht Spass diese Sendung zu sehen! Mona Vetsch finde ich witzig, und wer will schon schlechtes über Ferienländer und die Probleme wissen. BIn überzeugt, Hr Widmer, geht ja auch in die Ferien zum abschalten und vergisst, die Probleme! Antworten
Ach was - Mona Vetsch stellt sich gar nicht so als Attraktion hin. Sie ist einfach eine!!! Und ohne Vetsch wäre die Sendung eh nur halb so gut. (siehe letztes Jahr, als Vetsch wegen Babypause nicht mitdabei war!) Also die Sendung ist genau richtig und vorallem: ohne Hartmann !!!! Antworten
Also bitte, wenn man sich schon so weit aus dem Fenster lehnt, sollte wenigstens der eigene Artikel wasserfest sein. Das Format möchte auch keine Doku sein, so verstehe ich das. Man kriegt einen ersten Eindruck der Region, etwas mehr als in einem Reisebericht, und klar weniger als bei National Geographic. Wenn Sie Mona Vetsch persönlich nicht mögen, dann schreiben Sie das halt so. Antworten
Ich habe Mona Vetsch schon immer intelligenter eingeschätzt, als sie sich gibt. Ob im TV oder im Radio, sie kommt anbiedernd und unecht rüber. Eventuell wird dieses Verhalten als Rolle so verlangt, und ihr geht es schlussendlich um Joberfüllung und somit um Existenzsicherung. Antworten
Es scheint schwierig zu sein gutes Fernsehen zu machen. Es ist zu dokumentarisch, zu unterhaltend oder zu sonst etwas. Bei Mona Vetsch habe ich mich noch nie gelangweilt. Sie ist sich selber und macht so Lust auf mehr. Sicher liest der eine oder andere nach diesen Sendungen etwas tiefgründigere Informationen. Wenn nicht, hat Sie den Zweck erfüllt. Es ist keine Wiederholung und ist unterhaltend. Antworten
Ich mag die Arbeit und das schöne Leben Mona gönnen aber ich versuchte die Sendung zu schauen. Leider hat SF immer noch nicht begriffen, dass 1. alles sehr langweilig und fad ist, 2. BBC die besten Reise-Doks macht, und 3. es billiger und besser wäre, bei der BBC die Sendungen einzukaufen. Vielleicht sieht dann SF was gut ist und hören mal auf, von den Gebühren herumzureisen. Antworten
@Walter Zaugg: "Sowas Unprofessionelles kann es nur bei einem Staatsfernsehen geben." Ja, klar - bei Pro7 und RTL hingegen gibt es nur knallhart recherchierte, informative und völlig werbungsfreie Dokumentationen. Träumen Sie weiter! M.E. wird sowas hier locker durch andere SF-Doks, Sternstunden, etc. aufgewogen - es darf doch auch mal seichter sein... Antworten
Fernweh ist klar keine BBC Reportage, welche alles im kleinsten Detail ausleuchtet. Fernweh ist etwas fürs Gemüt und zur Unterhaltung. Also perfekt an einem Freitag Abend nach einer Arbeitswoche. Abtauchen für eine Stunde in ein fernes Land. Ich würde mich über eine Reisebegleitung wie Mona freuen. Sie ist die perfekte Besetzung dieser Sendung und macht ihren Job sehr gut. Antworten
Ich finde den Bericht sehr undifferenziert. Mona Vetsch ist eine sehr talentierte Moderatorin, welche mit ihrem Wortwitz ein wenig Würze in den Mainstreambrei des SF bringt. Der TA Bericht gleicht eher einer persönlichen Abrechnung als einem ausgewogenen und differenzierten Journalismus. Antworten
Dem kann ich mich nur anschliessen. Die Moderatorin ist dauernd im Bild. Auch wenn Leute ihre Geschichten erzählen oder auf Fragen antworten, muss man Frau Vetsch intelligent-interessiertes Gesicht anschauen anstelle des Sprechenden. Das war bei der Sendung "rund ums Mittelmeer" oder über Indien dasselbe. Für das muss die Moderator nicht in die Ferne schweifen. Antworten
Die Sendung ist mehr als peinlich. Sie suggeriert Dinge vor und spricht von Alltagsleben etc etc und zeigt eine Land oder Insel, die es so gar nicht zu erleben gibt. Dieser Bericht mag zwar eine Abrechnung mit Frau Vetsch sein, aber trotzdem. Die plabbernde Powerfrau kommt mir so vor als wisse sie manchmal gar nicht wo sie ist. Aber immerhin kann man ja auf ein anderes Programm oder abschalten. Antworten
Ein altes Problem von "Fernsehschaffenden" - ihr Umgang mit der Kompetenzsucht. Schon Geothe stellte fest "Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erlebt haben oder wo sie dabei gewesen sind, verstünden sie auch." Auch die weibliche Moderatorin des "Clubs" sollte sich dessen vermehrt bewusst werden. Aber wie auch immer: Für mich soll Mona Vetsch so bleiben, wie sie ist! Antworten
Hallo Sie sind ein ewiger nörgeli. Nur weil Sie ein Problem haben müssen oder sogar dürften Sie diese nicht in einer Zeitung mit Format herauslassen. Das Schweizer Fersehen bringt zum Glück nicht nur den Sensations-Journalismus den Sie ja so gerne haben, sondern eben auch solche einfachen Sendungen zum ein bisschen entspannen. Es gibt wahrlich genug auf dieser Welt wo Sie sich auslassen können. Antworten
Ist das eine TV-Kritik? Sorry, aber wenn Thomas Widmer grundsätzlich etwas gegen Mona Vetsch hat, dann soll er keinen Artikel über sie schreiben. Hat Thomas Widmer überhaupt eine Ahnung wie so eine Sendung realisiert wird? Ich denke, dass Inhalt, Ort, Niveau, Zielgruppe etc. nicht wirklich von der Moderatorin bestimmt wird, oder? Persönlich finde ich die Sendung als Format auch nicht der Hammer! Antworten
"Die Thurgauerin passt sich gut ans Tiefniveau an." Oder umgekehrt. Nur schade, dass der Journalist in dieselbe Falle getappt ist. Saint-Maurice ist ein bescheidenes Dorf im Wallis und liegt keineswegs im wohlhabenden Engadin. Das ganze Schüelerreisli übrigens finanziert mit unseren Gebührengeldern. Bye bye Billag. Antworten
Ich leide nicht als Zuschauer - ich geniesse die frische und aufgestellte Art der Reiseberichte von Mona Vetsch. Ich bin kein "Blick"-Leser... aber für mich muss nicht jeder Reisebericht im Stil eines DOC- oder Rundschau-Beitrags abgedreht werden. Für mich kann Mona mit Ihrem Team gerne im kritisierten Stil weiter reisen und berichten - mir gefällt's. Antworten
An manchen Tagen wache ich auf und denke: Ups, ich habe ein Kind.» was für eine blödsinnige und für unsere zeit so typische aussage einer 34 jähr. frau, die doch m.w. 9 monate lang schwanger war und sich mind. da mental auf ein kind hätte vorbereiten können. weshalb hat sie überhaupt ein kind, viele unfruchtbare frauen können über solche gedanklosen sprüche nicht lachen - traurig! Antworten
Guter Artikel, und der Schlusssatz sagt alles über Vetsch: Genau, sie will so aufdringlich selber Attraktion sein, dass es die ganze Sendung entwertet. So blöd kann doch keine Redaktion sein, dass sie das durchgehen lässt. Sowas Unprofessionelles kann es nur bei einem Staatsfernsehen geben. Antworten






Stefan Eppinger
Entspannen Sie sich, Reto Barandun, es gibt noch viele, viele andere Leute, die finden dass Mona Vetsch, Andrea Jansen und Nicole Berchtold die ideale Besetzung von KIndersendungen wären, aber doch bitte Erwachsene mit ihrem Geplapper nicht nerven sollen. Antworten