Kultur

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

«Sie werden vielleicht über mich herfallen»

Aktualisiert am 26.06.2011

In wenigen Wochen wird Günther Jauch erstmals seine gleichnamige Sonntagabend-Sendung auf der ARD moderieren. Nun spricht der Journalist über die Talkshow und sein weiteres Engagement bei RTL.

Ab dem 11. September auf der ARD zu sehen: Moderator Günther Jauch an der Verleihung der Goldenen Kamera im Februar in Berlin.

Ab dem 11. September auf der ARD zu sehen: Moderator Günther Jauch an der Verleihung der Goldenen Kamera im Februar in Berlin.
Bild: Keystone

Artikel zum Thema

Stichworte

SwissquoteExklusiver Trading-Partner

[Alt-Text]

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Moderator Günther Jauch spricht zweieinhalb Monate vor seinem Start in der ARD erstmals ausführlich über seine neue Sendung: Er will die ab 11. September am Sonntagabend live ausgestrahlte Talkshow im Ersten nicht umbauen.

Er rechnet aber auch mit Problemen als Nachfolger der bewährten Anne Will. Zumindest soll die Sendung in der ARD-Tradition nach dem Moderator «Günther Jauch» heissen. Am Anfang sei der Name nicht ganz sein Fall gewesen, «aber alle Alternativen, die wir diskutierten, klangen etwas blutleer».

«Ich werde Fehler machen»

Auch den ähnlichen Aufbau verteidigte Jauch. Das Format sei erfolgreich und locke kontinuierlich vier Millionen Zuschauer an, sagte der 54-jährige Journalist in dem mehrseitigen Interview mit dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». «Die will ich halten, nicht verprellen. Deshalb habe ich keinerlei Ambitionen, alles auf den Kopf zu stellen. Ich werde da nicht zum Revolutionär», kündigte der Journalist an, der einen Drei-Jahres-Vertrag mit der ARD abgeschlossen hat.

Der Talker räumte zugleich ein: «Ich werde Fehler machen und Kritik einstecken müssen.» Es gebe vor allem in den Medien «eine teilweise schon überbordende Erwartungshaltung, die ich persönlich nicht nachvollziehen kann». Jauch mutmasst: «Sie werden vielleicht über mich herfallen. Ich mache mir da keinerlei Illusionen.» Die klassische Talk-Sendung sei «sicherlich ein Format, das auch ich mir erst mal erarbeiten muss.» Zudem bestehe immer die Gefahr, dass Politprofis das Format als TV-Bühne missbrauchten. «An manchen Sonntagabenden werden wir scheitern. Andere Sendungen werden dafür gelingen.»

Vielleicht sitzt mal nur ein Gast bei Jauch

Er habe indes schon bei «Wer wird Millionär?» gelernt, «dass ich erst nach 20, 30 Sendungen das richtige Gefühl fürs Timing bekam. Das werde ich auch am Sonntagabend erst finden müssen», sagte Jauch. Übertragen wird der Talk aus einem der Reichstagskuppel nachempfundenen Veranstaltungsraum innerhalb des rund 80 Meter hohen Industriedenkmals Gasometer im Berliner Stadtteil Schöneberg.

Der Moderator will nach eigenen Vorstellungen eine Sendung machen, «in der Menschen sich vorzugsweise auf Deutsch unterhalten». «Vielleicht sitzen mal statt sechs Gästen nur zwei bei mir, vielleicht nur einer», wie er sagte.

Moderator verteidigt RTL-Quiz-Show-Auftritte

Jauch räumte ein, dass er bei seinem Wechselgesprächen klare Vorstellungen über den Talktag im Ersten hatte: «Ich gebe zu, dass ich auf den Sonntagabend fixiert war - und bin.» Anne Will wechselt deswegen mit ihrer Gesprächsrunde auf den Mittwochabend. Frank Plasberg präsentiert «hart aber fair» künftig am Montagabend, Reinhold Beckmann talkt am Donnerstagabend. Nur Sandra Maischberger bleibt mit ihrer «Menschen»-Sendung auf ihrem angestammten Platz am Dienstagabend. Probleme sieht er deshalb nicht. «Persönlich verstehe ich mich mit allen genannten Kolleginnen und Kollegen ausgesprochen gut», beteuerte er.

Zugleich verteidigte der in Potsdam lebende Moderator seine Entscheidung, dass er die RTL-Show «Wer wird Millionär?» behält, nur «Stern TV» abgegeben hat. Die Quizsendung sei sein «Wetten dass...?», das er jede Woche neu und ausgesprochen gern moderiere. Zudem sei dies «in meinen Augen die seriöseste Unterhaltungssendung», die es überhaupt gebe. (wid/dapd)

Erstellt: 26.06.2011, 13:38 Uhr


Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Remund führend in Werbetechnik

Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.

FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.

Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!

Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.