Kultur
Regula Späni verlässt das Schweizer Fernsehen
Aktualisiert am 10.03.2010 29 Kommentare
«Vancouver war für mich ein schöner Abschluss»: Moderatorin Regula Späni.
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Die 45-jährige war seit 1989 beim Schweizer Fernsehen tätig – zuerst als Volontärin, ab 1990 als Moderatorin und Redaktorin der Sendungen «sportaktuell» und «sportpanorama». In den Jahren 1997 bis 2001 moderierte Regula Späni die Sport-Hintergrundsendung «time out» und seit Sommer 2009 die Sendung «sportlounge».
Urs Leutert, Leiter SF Sport: «Wir bedauern und respektieren den Entscheid. Mit Regula Späni verlässt uns eine engagierte und kompetente Kollegin. Sie hat die Sportberichterstattung beim Schweizer Fernsehen in den vergangenen zwei Jahrzehnten mitgeprägt.»
Allerdings musste Späni, wie die meisten Sportreporter, auch Kritik einstecken. Vor allem Versprecher wurden ihr immer wieder zur Last gelegt. Auch der Start der «sportlounge» gab zu reden. Die Premiere der Hintergrundsendung wurde von Publikum und TV-Kritikern in der Luft zerrissen. Dem «Blick» verriet Späni damals, dass ihr dies stark zugesetzt habe.
Spänis Begründung
Die Zürcherin begründet ihren Abgang indes nicht mit solcher Kritik. Nach fast 21 tollen und spannenden Jahren bei SF Sport habe sie Lust, etwas Neues zu machen, heisst es in einer Pressemitteilung von SF. Späni im O-Ton: «In erster Linie möchte ich aber meinen Kindern mehr Zeit widmen. Diesen Entscheid habe ich für mich schon länger gefällt. Die Olympischen Winterspiele in Vancouver waren für mich ein schöner Abschluss.»
Regula Späni moderiert die «sportlounge» noch bis Ende Mai, bevor die Sendung bis Ende August wegen der Fussball-Weltmeisterschaft und dem Sommerprogramm pausiert. (phz)
Erstellt: 10.03.2010, 15:32 Uhr
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29 Kommentare
Schade Frau Späni, wir haben Sie immer gerne gesehen und die wenigen Versprecher, über die sich jetzt viele auslassen, haben Sie doch nur noch etwas menschlicher gemacht. Wir wünschen Ihnen von Herzen eine gute Zukunft und senden Ihnen Grüsse aus dem Wallis Gudrun und Heinz Dürr Antworten
Frau Späni hat nicht nur als Spitzensportlerin sondern auch als Moderatorin überzeugt. Es spricht für sie, dass sie jetzt den Mut hat einen Weg zu gehen der nicht Trendi ist. Viel Glück und Befriedigung dabei! Die Nachfolgerin muss nicht ein schönes Gesicht haben sondern Freude und Interesse am Sport! Antworten
Die Information (Nachrichten, Sport, Dokumentarfilme) sind beim Schweizer Fernsehen auf einem konstant hohen Niveau. Regula Späni hat als Sportjournalistin gute Arbeit geleistet. Ihre beste Zeit hatte sie im leider eingestellten "Time-out". Ihr Abschied vom Fernsehen könnte mit der etwas verunglückten Sendung "Sport- lounge" zusammenhängen. Alles Gute Frau Späni! Antworten
fehlt nur noch, dass sie sagt, sie polarisiere halt. sämtliche interviews von frau späni waren eine zumutung. nicht ein einziges mal wurde nach einer antwort nachgehakt. nie entwickelte sich ein natürliches, geschweige denn ein spannendes gespräch sondern man leierte die vorbereiteten fragen runter. dieses phänomen des nichtgesprächführens können aber auch alle andern ausser rufer und salzgeber. Antworten
Als würde beim SF-Sport scharf beobachtet. Dass ich nicht lache. SF Sport ist eine einzige Katastrophe mit ganz wenigen Ausnahmen (F1, Tennis, Ski teilweise). Aber vielleicht gibt's ja tatsächlich auch mal für die anderen Sportarten einen kompetenten Moderator/Kommentator. Antworten
regula späni machte den braten nicht viel feisser. es geht doch viel mehr darum, dass wir in der deutschschweiz auch ein professionelles sportfernsehen erwarten dürfen, wie es beispielsweise unsere kollegen von tsi und tsr auch zu stande bringen. leider reicht der platz hier nicht aus, so dass ich frau späni alles gute wünsche und ihr herzlich danke, dass wir sie nicht mehr anschauen müssen. Antworten
Zwei Dinge, die Regula Späni definitiv fehlten: 1) Sachverstand 2) Moderationstalent Und trotzdem durfte sie 20 Jahre lang auf SF moderieren. Eigentlich eine Frechheit. Dass sie sich nun selbst vom Schirm ist eine echte Erleichterung. Danke Frau Späni. Antworten
Als regelmässiger Zuschauer der Sportsendungen auf SF finde ich das Niveau der Moderation generell gut! Über Geschmack, Humor & passende Kravatten lässt sich streiten. Bei Frau Späni muss ich allerdings sagen, die Frau hat wirklich kein Talent für's moderieren... unzählige Versprecher, ein schlechtes Timing & völlig steif! Süss war die zugespitzen Lippen nach jeder Modearation, wie ein Fisch im W. Antworten
Reden ist Silber - Schweigen ist Gold. Als Gelegenheitsgucker fällt mir das immer länger werdende Gequassel der Kommentatoren vor den eigentlichen Sportübertragungen auf. Hoffentlich haben jetzt wegen Spänis Abgang Hüppi & Co nicht das Gefühl sie müssten deren Part auch noch übernehmen... Antworten
sicher ist es gut wenn es immer mal wieder platz für neue gesichter und stimmen gibt, aber aufgedrängt hat sich dieser abgang von regula späni sicher nicht - da hat das schweizer fernsehen andere kaliber zum verschiessen; der bartli vom 10vor10, oder die berner-platte vom meteo wären z.bsp. meine persönlichen kandidaten Antworten
Ich gratuliere Frau Regula Späni zu ihren 21 Jahren vorbildlicher Sportnachrichtenpflege, dies umso mehr, da sie die Tochter eines meiner Studienkollegen an der Uni ZH ist, nämlich des leider früh verstorbenen Opern- haus - Tenors Paul Späni. Die Sache mit den "Versprechern": Welcher Deutschschweizer ist schon 100prozentig Herr des Schriftdeutschen, etwa die Politiker?! Antworten
Ich schliesse mich dem Grundtenor an, es ist GUT dass Sie sich Ihren Kindern widmet. Wieso aber dies Beni, Salzgeber, Wyler und Hüppi nicht gleich machen st mir unverständlich. Denn auch dieses Jahr werde ich wohl gezwungen sein Fussball WM auf ZDF und ARD zu schauen. Sachlichere und trockener Kommentare von Menschen die den Sport verstehen. Antworten
wir bedauern es auch alle sehr, herr leutert, dass es uns per juni vor peinlichkeit und fremdschämen auf dem eigenen sofa so plötzlich nicht mehr frieren sollte. ohnehin ist unsere sportreportabteilung mit dem biederen beni turnheer und seinen jüngern m. hüppi und j. billeter hochkarätig besetzt. komplettiert wird das tolle team noch durch steffi buchli und ihr erfrischendes lachen. weiter so. Antworten
Der Abgang von Regula Späni ist überfällig. Ihre Moderationsauftritte während der Olympischen Spiele als auch im Rahmen von Sportlounge beweisen zur Genüge, dass ihre Fähigkeiten heutigen Ansprüchen nicht gerecht werden (Verkrampftheit, fehlende Natürlichkeit: Trotz jahrelanger Erfahrung). Dass hingegen ein grosses Talent wie Janine Geigele vor Jahren "gegangen wurde", haben viele nie verstanden. Antworten
Moderatorinnen und Moderatoren zu kritisieren ist einfach! Leute, welche sich täglich ins Rampenlicht stellen, können es eben nicht jeder und jedem recht machen. Ich habe einen Tipp für diejenigen Fernsehzuschauer, welche dauernd etwas zu meckern haben. "Ton aus" drücken und nur noch gucken oder den Flimmerkasten mal ganz ruhen lass, aber das ist ja dann wahrscheinlich auch nicht recht genehm! Antworten






Boris Horlacher
Ich finde, Regula Späni hat es super gemacht! Gerade die Vancouver Moderationen waren sehr sympathisch und echt. Schade dass sie aufhört. Antworten