Kultur

Köppel und Bischof im Land der Datenkäufer

Gestern war der Tag der Schweizer im deutschen Fernsehen. Roger Köppel und Pirmin Bischof machten unter anderen gegen den Datenkauf mobil. Und stiessen nicht nur auf Unverständnis.

«Das ist doch ein Skandal, meine Herren!»: Roger Köppel in der ARD-Sendung «Hart aber fair».

ARD

Stiess auch auf Verständnis: Pirmin Bischof (links) bei Günther Jauch in «Stern TV».

Stiess auch auf Verständnis: Pirmin Bischof (links) bei Günther Jauch in «Stern TV».

Artikel zum Thema

Auf allen deutschen TV-Kanälen wehte gestern die Schweizerfahne. Erst in den Nachrichtensendungen, zu später Stunde auch in den Talk-Shows. Auf ARD verteidigte «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel mit Vehemenz das Schweizer Bankgeheimnis, auf RTL erläuterte CVP-Nationalrat Pirmin Bischof seine Aussage, der Datenkauf Deutschlands sei «eine moderne Form des Banküberfalls» und auf 3sat durfte SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli in einer auf Deutschland angepassten Version des «Club» einmal mehr über die Deutschen in der Schweiz reden.

Doch wie gehen die Deutschen mit den Schweizer Scharfmachern um? Werden die bloss herbeigeholt, um die Stimmung aufzuheizen? Weit gefehlt. Bei den Diskussionen um die gestohlenen Daten war hör- und spürbar, dass der Datenkauf auch in Deutschland nicht auf ungeteilte Zustimmung stösst. Günter Jauch fragte in «Stern TV» auf RTL gar: «Wer ist heute noch so bescheuert, Schwarzgeld in der Schweiz zu haben?»

Köppel in Angriffstimmung

Den Schweizer Vertretern wurde selbst dann aufmerksam zugehört, als sie mit schwerem Geschütz gegen die deutsche Regierung schossen. Roger Köppel meinte in der ARD-Sendung «Hart oder fair»: «Sie stiften mit gewaltigen Prämien Leute an, Recht zu brechen. (...) Das ist doch ein Skandal, meine Herren!» Dass die Schweizer Banken alles dafür täten, Steuerdeliquenten zu schützen, sei ein «ungeheuerlichen Vorwurf». Bloss einmal erntete Köppel Entrüstung, als er meinte, das einzige, was Deutschland einfalle, «ist exterritorial einen Überwachungsstaat aufzubauen, um seine Leute zu jagen». Der Widerstand gegen ihn nahm im Laufe der Sendung zu – am Schluss erhielt er aber von ungewohnter Seite Unterstützung: In vorgelesenen Publikumsreaktionen wurde deutlich, dass auch viele Deutsche Mühe mit dem Datenkauf haben.

Pirmin Bischof fragte bei «Stern TV»: «Soll es im Vertrauensverhältnis zwischen zwei Staaten zum Geschäftsmodell werden, dass eine Regierung sich mit Dieben einlässt?» Die Beziehung zwischen den Staaten interessiert in Deutschland allerdings weniger. Das Spannende an dem Fall Datenklau ist, dass es sich um ein Dilemma handelt: Was ist wichtiger, Kriminelle, die weit über 100 Millionen Euro am Fiskus vorbeischleusen, zu fassen oder rechtstaatliche Prinzipien einzuhalten? Als Köppel darauf aufmerksam gemacht wurde, dass das Schweizer Bundesgericht es bereits einmal zugelassen hat, gestohlene Daten zu nutzen, meinte er unter Gelächter des Publikums: «Ich bin der Letzte der sagt, dass die Schweizer Justiz nicht auch Fehler mache.» (rb)

Erstellt: 04.02.2010, 13:58 Uhr

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42 Kommentare

Kurt Häfliger

22.03.2010, 02:35 Uhr
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Einfach nur peinlich wie sich die Herren Köppel, Schlür und Mörgeli in D darstellen. Sie vertreten eine rechtspopulistische Haltung, welche wache Geister nicht teilen, zu einfach gestrickt...Habe von ihnen noch nie konstruktive Lösungsvorschläge zu irgend einem Thema gehört! Alle 3 stehen den Banken und ihren Gesellen sehr nahe und wollen von der Brisanz ablenken, eben einfach durchschaubar. Antworten


Luzia Keller

05.02.2010, 14:16 Uhr
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@Hans Müller 04.02. 14.43: 'Haben denn die Deutschen nichts besseres zu tun, als ausgerechnet Mörgeil, Köppel und Schwander einzuladen?' Glauben Sie wirklich, dass diese drei Herren eingeladen wurden? Ich denke eher, sie lassen die Redaktionen von sich aus wissen, dass sie zum Thema XY eingeladen werden möchten! Einzig BR MCM hat sich in ausländischen Sendern den Problemen kompetent gestellt! Antworten


Peter Zurbrügg

05.02.2010, 12:11 Uhr
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Eigentlich wäre für solche Erklärungen ja unser Bundesrat zuständig. Dass Köppel und Bischof sich für die Schweiz wehren müssen ist ziemlich bedenklich, und zeigt die totale Unfähigkeit unserer Regierung. Von Volksvertretung ist da keine Rede mehr im Bundesrat, im Gegenteil: Volksverräter müsste man gewisse Damen nennen. Antworten


Romano Egli

05.02.2010, 00:29 Uhr
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Ich bezweifle sehr dass das Volk und damit meine ich die Schweizer Bürger im Speziellen überhaupt realisieren, wie wichtig ein Bankgeheimnis ist, denn es schützt uns vor der Willkür des Staates und schränkt den Staat ein in seiner Übermacht überall Alles und Jeden zu kontrollieren und zu überwachen. Aber vielleicht will das Volk gar nicht frei sein? Antworten


Daniel Hofmann

04.02.2010, 22:13 Uhr
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Herr Köppel argumentierte äusserst schlagfertig. Schön, wie er die ursächlichen Motive der Steuerhinterzieher dem Publikum näherbrachte. Antworten


reto schweizer

04.02.2010, 21:17 Uhr
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köppel redet zu viel. er will die schweiz immer gut reden. auch wenn immer ein funken wahrheit dabei ist, macht er aus mäusen elefanten. er will ja auch nur sein blatt verkaufen... seine anti-minarette kampagne, anti-deutsch kampagne usw. zeugt von einem banalen, aber gefährlichen antithetischen journalismus. wir brauchen jetzt sachlichkeit und mut für neuanfänge. krisen sind immer auch chancen. Antworten


Otto Kunz-Torres

04.02.2010, 21:09 Uhr
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Einige Leute erzählten mir, sie hätten bei der Sendung Hart oder fair weiter gezappt, sie konnten Roger Köppel einfach nicht mehr zuhören. Wieso nimmt Köppel für sich in Anspruch, für die ganze Schweiz sprechen zu können? Auch wenn man es noch nicht wahrhaben will, letztendlich sind das alles Rückzugsgefechte. Clevere Bankiers suchen neue Geschäftsmodelle als Ersatz für das Schwarzgeldgeschäft. Antworten


Georg Wächter

04.02.2010, 21:09 Uhr
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Deutschland hat Staatsschulden von 1,5 Billionen €. Die Schulden von Bundesländern und Gemeinden nicht gezählt. Dann noch die fälligen Renten. Im übrigen ist Deutschland als Kriegsverlierer ein Vasall der USA, die de facto bereits bankrott sind. Als Bank Lehmann bereits bankrott ging, überwies die BRD am letzen Tag noch schnell 600 Milliarden Euro! Das rechtsstaatswidrige Verhalten wundert nicht. Antworten


Wolfgang Erschwil

04.02.2010, 19:09 Uhr
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Herr Köppel wie man ihn kennt.... zum Teil nur eine Hetzerei und das er das Urteil des Bundesgericht in als Fehlurteil abtat, zeigt nur wie er wirklich ist..... Antworten


alfred bleuler

04.02.2010, 19:05 Uhr
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köppel, mörgeli, bader, bischof und , und --- warum seid ihr so FÜR das bankgeheimnis. --- da stellt sich die dreiste frage, -- habt ihr persönlich etwas zu befürchten, oder was verteidigt ihr, ---- dass die CH und ihre banken handlangerdienste für supper-reiche leisten um in ihren heimatländern steuern zu hinterziehen. niemand arbeitet gerne gratis auch staaten und ihre dienstleister nicht Antworten


Florian Leuthardt

04.02.2010, 18:53 Uhr
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Wer hat hier eigentlich zuerst Hehlerei betrieben? Die Schweizer Banken! Indem sie von nicht in der Schweiz wohnhaften Ausländern illegales Geld nehmen, verstecken, verwalten und mehren zu ihren Gunsten , unterstützt von einer "Recht"(?)sprechung" und Politikern, die dadurch ebenfalls zu Hehlern werden. Das sind die Fakten. Erschreckend wie viele Bürger hierzulande kein Unrechtsbewusstsein haben. Antworten


Jürgen Dittrich

04.02.2010, 17:21 Uhr
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SVP-Mann Ulrich Schlüer ging vergessen: er trat in einer ZDF-Sendung auf. Übrigens fand ich Köppel nicht wirklich überzeugend - vielleicht weil ich Deutscher bin? Köppel missbrauchte in Ton und Stil sein Gastrecht. Der Tagi-Bericht war zudem nicht ganz sauber recherchiert: Die ARD-Sendung hiess: Hart aber fair. Antworten


Kurt Aegeri

04.02.2010, 17:19 Uhr
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"Die Zeit" lieferte zu diesem Thema wesentlich Informativeres. Diese Sendungen habe ich mir demzufolge geschenkt. Wie ich lese zu recht. Antworten


Martina Wieland

04.02.2010, 17:07 Uhr
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Ich frage mich - wo bleiben die vielen anderen Schweizer Journalisten? Angesichts seiner unzähligen Auftritte vor der Kamera könnte der Eindruck entstehen, als hätte die Schweiz nicht mehr zu bieten als den ewigen Herrn Köppel... Antworten


Rolf Kienast

04.02.2010, 17:01 Uhr
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Nicht vergessen,dass bis dato in D miserabel gewirtschaftet wurde. Die Kassen sind leer! Jeder kleine Unternehmer der so wursteln würde wie die Bundesregierung es tut, hätte wahrscheinlich eine Klage wegen fahrlässigem Konkurs am Hals. Um also die Pleite etwas zu verwischen, greift man zu unlauteren Methoden. Die Steigerung wird sein, dass ein Datenträger " bestellt " wird. Antworten


Kurt Hauser

04.02.2010, 17:00 Uhr
Melden

Vor allem Calmy-Rey und Merz sollten sich zurückhalten! Antworten


Peter Mueller

04.02.2010, 16:59 Uhr
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@Marcelle O'Palle: wieso? Die Statements von Köppel waren alles andere als lobenswert. Antworten


Werner Engler

04.02.2010, 16:53 Uhr
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Gibt es denn diese CD überhaupt, ich denke NEIN...! Eher bloße Einschüchterung gegenüber den eigenen deutschen Staatbürgern...! Oder...? Antworten


Sabrina Meier

04.02.2010, 16:50 Uhr
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Man muss unterscheiden zwischen der deutschen Führung und des deutschen Volkes. Auch bei der Minarette-Abstimmung zeigte die Kluft zwischen dem Volk und der deutschen Regierung. Dass zahlreiche Deutsche nicht gleicher Meinung wie ihre Regierung ist, mahct die Deutschen umso sympatischer! Schade, dass Herr Köppel nicht geklont werden kann. Antworten


Matthias Vogelsanger

04.02.2010, 16:46 Uhr
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Köppel's Tiraden lädieren den Ruf der Schweiz. Antworten


Patrizia stingel

04.02.2010, 16:36 Uhr
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Steuersünder würden ich empfehlen, das Geld auf den Kanalinseln oder auf Cayman Island zu hinterlegen. Diese Gebiete stehen ja unter dem Schutz von Amerika und der EU. Antworten


Urs Bauer

04.02.2010, 16:22 Uhr
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Wie immer bravo Herr Köppel. Die Deutsche Regierung muss sich nicht wundern das immer ihrer Bürger Geld vom Staat verstecken oder Arbeiten ohne das Einkommen zu versteuern. Sechs Monate im Jahr nur für den Staat zu arbeiten, das sind zu hohe Steuerabgaben und die verschuldung der BRD wächst von Tag zu Tag. Es muss dem Staat schlecht gehen wenn er seine Bürger auf so fraglichen Methoden verfolgt. Antworten


Michael Rohloff

04.02.2010, 16:21 Uhr
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Exterritorial hin oder her. In Deutschland ist Steuerhinterziehung eine Straftat. Die Bank, die den Täter unterstützt ist nach deutschem Recht Mittäter. Der Datendieb macht sich schuldig des Ausspähens von Daten und warum "kauft" Deutschland (wäre keine Hehlerei, da Daten keine physischen Dinge sind) und beschlagnahmt nicht. Der Staat hat jedoch Aufklärungspflicht ob's nun gefällt oder nicht! Antworten


Felix Irniger

04.02.2010, 16:19 Uhr
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Einige Punkte wurden auch hier nicht besprochen: Gibt es diese 1'500 Adressen überhaupt oder haben findige Steuerbeamte bloss einen Ballon gestartet, um noch mehr ängstliche Steuersünder zu Selbstanzeigen zu veranlassen? Und warum lässt man den Datenverkäufer nicht einfach hängen? Und weiter, warum konnte die findige deutsche Polizei und der BND den Verkäufer nicht schon längst dingfest machen? Antworten


Dänni Huguenin

04.02.2010, 16:06 Uhr
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Wäre dies absurd oder doch eher clever: D-Finanzminister Schäuble erfindet eine CS-Datendisk, welche von Bund und Ländern "gekauft" wird. Hunderte Steuerhinterzieher zeigen sich selbst an. Geld fliesst. Als nächstes erfindet Sarkozy eine Julius-Bär-Disk, welche für (lächerliche) 2,5 Mio € angeboten worden sei. Es melden sich hunderte von Steuerhinterziehern. Dann kommt Verlustoni. Geld fliesst! Antworten


Bernhard Lehmann

04.02.2010, 15:57 Uhr
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Peinliche Auftritte des Schweizer Trio's Köppel-Bischof-Mörgeli zum deutschen Datenkauf. Mit ihrem billigen Populismus und den holprig-derben Äusserungen erzeugten sie gerademal ein wenig Mitleid und neben allgemeinem Kopfschütteln immerhin auch etwas lustige Stimmung. Passte allenfalls gut zur neuen Wahrnehmung der Schweiz im Ausland. Antworten


René Halbheer

04.02.2010, 15:42 Uhr
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Einen haben sie noch vergessen, der unser tolles Bankgeheimnis auch noch verteidigen durfte. NR Schlüer war gestern bei Lanz im ZDF. echt peinlich! Was ich bedenklich finde, dass bei solchen Themen, auch schon nach der Minarett-initiative, die Schweiz immer durch die Extreme Rechte vertreten ist in diesen Diskussionen. vermittelt irgendwie ein falsches Bild unserer Politlandschaft. Antworten


Werner Aeschbach

04.02.2010, 15:32 Uhr
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Als in Deutschland arbeitender Schweizer (ja, das gibt es auch) wird man ab und zu auf die Daten- bzw. Steueraffäre angesprochen. Sicher wird der Datenkauf kritisch diskutiert. Aber deswegen wie Herr Köppel (auf BR3) und Herr Blocher die deutsche Regierung als kriminell zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück. Ich selber sehe kriminelle Aktivitäten viel eher bei den Schweizer Banken. Antworten


Jessica Levy

04.02.2010, 15:27 Uhr
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Ich bin gestern abend bei "Hart aber fair" der ARD hängen geblieben und dachte zum ersten Mal, etwas nicht primitives und sogar sinnvolles aus dem Munde von Herrn Köppel zu hören. Er musste sich dann selbst doch treu sein und sagte am Ende: "Ich habe kein Problem mit den Deutschen in der Schweiz." Entweder lügt da jemand oder sein Blatt hetzt gegen Deutsche nur für die Auflage... Antworten


Donald Caprez

04.02.2010, 15:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Danke an Roger Köppel und Primin Schwander! Das Bankkundengeheimnis schützt den Kunden, auch vor dem Staat. Dies mag in guten und freidlichen Zeiten nicht so relvant sein. Für mich ist es ein Freiheitsrecht. Schade, wenn damit MIssbruch damit betrieben wird, trotzdem gilt es diese Freiheit zu schützen und die Rechte und Gesetze zu beachten. Diese können ja Bedarf angepaast werden. Antworten


Rudolf Steiner

04.02.2010, 14:55 Uhr
Melden

Lieber Roger Köppel, was haben sie vor dem Steueramt zu verstecken, dass sie sich so vehement gegen die Abschaffung des Bankgeheimnisses wehren? Als Chefredaktor der Weltwoche können sie ja nicht so viel (legal) verdient haben, dass für sie Steuerhinterziehung ein Thema wäre. Oder beziehen sie für ihre polemische Schreibe gegen alles allfällig weitaus grössere "Boni" von dubiosen Hintermännern? Antworten


Marcelle O'Palle

04.02.2010, 14:49 Uhr
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Habe die Sendung verfolgt und muss daher Herr Köppel für seine Statements wirklich loben. Die Schweiz sollte nun das Thema herunterfahren, da ansonsten die Schweiz das Pulver für einen gute Verhandlung jetzt schon verschiesst. Vorallem die Linken sollten jetzt ein wenig Zurückhaltender sein !! Antworten


Heinz Frey

04.02.2010, 14:44 Uhr
Melden

Komisch, dass bei Bankdaten andere Regeln gelten sollen als in allen anderen Lebensbereichen mit sensiblen Daten. Datenschutz gilt überall - nur scheinbar nicht bei Bankdaten. Anfangsverdacht ist überall vorausgesetzt für das Tätigwerden der Justiz (Telefonüberwachung, Hausdurchsuchung etc.) nur bei Bankdaten soll ein automatischer Datenaustaus Platz greiffen? Antworten


Müller Hans

04.02.2010, 14:43 Uhr
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Haben denn die Deutschen nichts besseres zu tun, als ausgerechnet Mörgeil, Köppel und Schwander einzuladen? Von mir aus kann das Trio gleich dort bleiben. Die grössten Scharfmacher der Nation repräsentieren die Schweiz auf keinen Fall. Dass sich Köppel auch noch lächerlich gemacht hat passt dazu. Und es ist auch klar, dass gewisse Deutsche ein Intersse haben, dass die Daten nicht gekauft würden. Antworten


Gerhard Engler

04.02.2010, 14:37 Uhr
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Wenn ich Roger Köppel richtig verstehe, dann will er auch den Geheimdienst abschaffen. Dieser beschafft sich seine Informationen ja auch, indem er im Ausland illegal Informationen beschafft. Antworten


Bert Hermann

04.02.2010, 14:37 Uhr
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Intelligenz wird respektiert, aber Glaubwürdigkeit sieht anders aus! Wie kann ich aus einem Land kommen, wo in 10/2007 vom Bundesgericht entschieden worden ist, dass die Verwendung von gestohlenen Bankkundendaten erlaubt ist und es auch praktiziert worden ist (Liechtensteinaffärre: CH erhielt von Deutschland die Daten von CH-Bankkunden in FL) und dann schreien, dass Deutsche Verbrecher sind. Antworten


Reto Munz

04.02.2010, 14:36 Uhr
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Mir fällt auf, dass die Argumente der Befürworter der Schweizer (Banken-)Politik immer grotesker werden. Dabei ist für jeden vernünftigen Menschen klar: Alles nur Propaganda, das Meiste ist gelogen. Nicht der deutsche Staat begeht Unrecht, sondern die Schweizer Banken. Und das seit bald 100 Jahren. Hallo Schweiz, du machst dich lächerlich. Antworten


Patrick Spicher

04.02.2010, 14:34 Uhr
Melden

Ich finde, die beste Aussage gestern bei Plasberg kam von Marcel Reif. Die Verunsicherung verursacht bei vielen Schweizern zwei Extreme: Minderwertigkeitskomplexe und Grössenwahn. Herr Köppel bestätigte mit seinem aufgeregten Auftritt die These. Wäre er doch zu Hause geblieben, Gerhart Baum hätte als vernünftiger Kritiker des zweifelhaften Datenkaufs völlig ausgereicht. Antworten


Felix Irniger

04.02.2010, 14:31 Uhr
Melden

Einige Punkte wurden auch hier nicht besprochen: Gibt es diese 1'500 Adressen überhaupt oder haben findige Steuerbeamte bloss einen Ballon gestartet, um noch mehr ängstliche Steuersünder zu Selbstanzeigen zu veranlassen? Und warum lässt man den Datenverkäufer nicht einfach hängen? Und weiter, warum konnte die findige deutsche Polizei und der BND den Verkäufer nicht schon längst dingfest machen? Antworten


Pascal Volz

04.02.2010, 14:24 Uhr
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Köppel als schweizerischer Freiheitsapostel, der den Deutschen ins demokratische Gewissen redet? Lustig. Köppel steht ja der SVP sehr nah, die man durchaus mit der "Deutschen Volksunion" (DVU) vergleichen kann (EU-kritisch, fremdenfeindlich, rechtspopulistisch). Damit ist einer wie der feine Herr K. in D politisch kaum salonfähig, doch man scheint nicht ganz zu wissen, wessen Geistes Kind er ist. Antworten


Hans Lips

04.02.2010, 14:17 Uhr
Melden

Wieder einmal waren es vorwiegend SVP-Vertreter, die in deutschen Medien die schweizerischen Interessen und das Image der Schweiz vertraten. Schlüer, Schwander und, wenn man so will Köppel waren da und haben deutlich geredet. Eichel benahm sich wie ein Rüppel. Seltsam ist, dass nie angeprangert wird, dass deutsch Benken und Anlageberater Geld, viel Geld aus der Schweiz entgegennehmen! Antworten


Res Zaugg

04.02.2010, 14:12 Uhr
Melden

Man kann über Köppel geteilter Meinung sein. Aber wo sind denn die gewählten Politiker, die eigentlich unsere Anliegen im Ausland vertreten und erklären sollten? Richtig, die verharren in Deckung und hoffen, dass bis zu den nächsten Wahlen das Gewitter vorbei sein wird. Antworten



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