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Am Samstag kann es Hunziker richten

Von Simone Matthieu. Aktualisiert am 05.12.2009 13 Kommentare

Morgen steigt die nächste Ausgabe von «Wetten, dass...?» Eine Chance für Ko-Moderatorin Michelle Hunziker, die verlorenen Sympathiepunkte bei den deutschen TV-Zuschauern zurückzugewinnen. Wir sagen wie.

1/6 Hunziker sieht sich gern als Komödiantin. Damit hat sie im italienischen TV Erfolg. Ihre Gags in «Wetten, dass...?» wirken allerdings plump, unspontan und aufgesetzt. Beispiel: Hunziker kommt zu Beginn der Sendung im Bademantel auf die Bühne, sie habe keine Zeit gehabt, sich für ein Kleid zu entscheiden. Gottschalk muss helfen. Lustig ist anders. Besser ganz auf solche Einlagen verzichten.
Bild: Keystone

Morgen kann es Hunziker richten

   

Nach zwei Ausgaben «Wetten, dass...?» mit Thomas Gottschalks neuer Ko-Moderatorin Michelle Hunziker hatten die Deutschen ihr Urteil gefällt: Die Schweizerin kommt nicht an.

Die «Welt online» bringt auf den Punkt, was das Publikum stört: «Hunziker wirkte fahrig, nervös, schrie mehrfach regelrecht ins Mikrofon, verhaspelte sich. Wie die 32-Jährige aufgedreht zwischen Moderator und Wettkandidaten herumsprang, dabei grundsätzlich an den falschen Stellen giggelte und in einem kruden Trapattoni-Deutsch mitunter Verwirrung stiftete, das war nur schwer erträglich.»

Oder, um es mit den Worten der «Süddeutschen» zu sagen: «Hunziker ist keine gute Moderatorin. Sie ist überhaupt keine Moderatorin. Sie ist hübsch und nett und fröhlich.»

Änderungen wären angebracht

Was nun, Michelle Hunziker? Sich verbiegen und verändern, um dem Publikum zu gefallen, oder darauf setzen, dass sich irgendwann alle «Wetten, dass...?»-Zuschauer ans Giggeln und Brabbeln gewöhnt haben und es sie nicht mehr stört?

Die Unterstützung von Thomas Gottschalk hat Hunziker. Er stellte sich im Sturm der Kritik hinter seine Ko-Moderatorin – zumindest machte das gegen aussen den Anschein. Was Hunziker allerdings wirklich braucht, sind keine netten Worte, sondern ein Coaching. Ihr überdrehter, stark aufs Visuelle konzentrierter Moderationsstil mag in Italien ankommen, in Deutschland braucht es andere Qualitäten.

In unserer Bildstrecke zeigen wir, woran es hapert und was Hunziker ändern kann, um bei den Deutschen besser zu landen.

(Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 05.12.2009, 09:04 Uhr

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13 Kommentare

Thomas Haug

04.12.2009, 12:21 Uhr
Melden

Wer sich ändern sollte, ist Thomas Gotschalk, und weniger Michelle. Angefangen mit seinen lächerlichen und geschmacklosen Klamotten, über seine endlosen flachen Diskussion, und dann seine langweiliegen Kommentare. Ein Mann, der in sich selbst verliebt ist... Antworten


Thomas Locher

04.12.2009, 12:42 Uhr
Melden

Empfinde diese Ratschläge als sehr kleinkariert und bünzlig. Michelle ist doch eine erfreuliche Erscheinung, Griesgrame und biedere Langweiler gibts schon genug am TV. Ihre Sprache ist nicht perfekt, stimmt. So what. Solche Farbtupfer tuhen jeder Show gut. Antworten



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