Kultur
Das war das Schweizer Pop-Jahrzehnt
Von Mauro Guarise. Aktualisiert am 17.12.2009 6 Kommentare
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Die Nuller-Jahre waren in der Schweizer Musik ein Jahrzehnt der Selbstbesinnung. Junge Frauen wie Sophie Hunger sorgten mit Eigenwillen für internationales Aufsehen, Rapper wie Bligg emanzipierten sich von ihren amerikanischen Vorbildern, aber auch alte Helden wie Züri West liefen zur Hochform auf. Zwar spürt die Branche auch hierzulande die Krise, doch das scheint die Kreativität der Bands und Solokünstler nicht zu hemmen.
Wir haben die wichtigsten Alben des Schweizer Pop-Jahrzehnts versammelt und uns dabei von der Frage leiten lassen, an welche Platten und Musiktrends der Nullerjahre wir uns in den Zehnerjahren erinnern werden. Dabei kam Aufregendes zurück ins Bewusstsein. Aber auch solches, woran sich einige wohl lieber nicht mehr erinnern wollen.
Und wen haben wir vergessen? Ihre Meinung ist gefragt! (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 17.12.2009, 12:36 Uhr
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6 Kommentare
Sozusagen alle Schweizer Elektronik Künstler welche internationale Erfolge haben fehlen hier: Kalabrese, Headman, Zwicker, Seelenluft, Filewile, Tim & Puma Mimi, Yello. Ich finde die Elektronische Musik in der Schweiz auch weltweit gesehen sehr eigenständig und hörenswert. Antworten
Sicherlich bringts der erste Kommentar auf den Punkt. Trotzdem ist die Auswahl schon eher gelungen, als andere Premierungen der Schweizer Musikszene. Wenn ich da so an die Schweizer Hits denke....Die CH-Songwriterinnen Sophie Hunger steht zu Recht in der Liste ganz vorne. In dieser Sparte haben wir wie ich finde, auch ein sehr talentierter Songwriter: HENRIK BELDEN! Antworten
Kommerziell gesehen habt ihr mit wenigen Ausnahmen recht. Diese Übersicht ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die grossen Medien wie auch die namhaften Radiostationen des Landes grosszügig die unzähligen talentierten Bands der Schweiz ausblenden. Dabei widerspiegelt dies die Vielfalt an Kultur und Geist der Schweiz, worauf man zurecht Stolz sein könnte. Antworten







Thomas Brechbühl
Bitte nicht die glattgebügelte Lea Lu im selben Atemzug wie Heidi Happy und Sophie Hunger erwähnen. Die beiden letzteren waren bzw. sind grade deshalb grossartig, weil sie sich den gängigen Major-Label-Vorstelleungen von singenden Frauen nicht unterwerfen. Lea Lu ist der Versuch des Majors auf die Erfolgsschiene aufzuspringen, aber sie können's einfach nicht lassen Künstler zu Püppchen zu machen. Antworten