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So pompös liegt Jackson begraben

Aktualisiert am 04.09.2009

Das Mausoleum ist dem Campo Santo in Genua nachempfunden, der vergoldete Sarg kostete 25'000 Dollar. Michael Jacksons letzte Ruhestätte ist ein Disneyland von pompösem Kitsch.

1/9 Der King of Pop starb am 25. Juni 2009 in Los Angeles.

   

Jacksons letzte Ruhestätte kann sich sehen lassen: Das Mausoleum auf dem Forest Lawn Memorial Park, in dem der verstorbene Popstar seit Donnerstag Nacht ruht, ist laut der Internetseite des Friedhofs dem italienischen Campo Santo in Genua nachempfunden. Von aussen gleicht das Mausoleum, in dem Michael Jackson beigesetzt wurde, einem Dornröschenschloss. Im Innern ist es mit Marmor ausgekleidet. Kostbare Kopien von Werken alter Meister, darunter Michelangelos Skulpturen David und Moses, schmücken die Innenwände.

Direkt oberhalb von Jacksons Gruft hängt unter einem monumentalen Glasfenster eine Nachbildung von Leonardo da Vincis Gemälde «Das letzte Abendmahl». Laut US-Medien hat die Jackson-Familie neben der für Michael Jackson bestimmten Gruft elf weitere erworben. Wofür diese vorgesehen sind, liess sie offen.

Hügelige Parklandschaft

Der Forest Lawn Memorial Park in Glendale, wo neben Michael Jackson viele weitere Prominente begraben sind, ist 1906 eingerichtet worden und erstreckt sich über eine hügelige, parkähnliche Landschaft.

Innerhalb des Parks können sich Jackson-Fans bis zum Mausoleumseingang frei bewegen. Allerdings gibt es im Gegensatz zu anderen Prominentenfriedhöfen keine Karte mit Hinweisen auf die Stätten, wo die verschiedenen Stars begraben liegen.

Gesamtkosten: Rund eine Million Dollar

Laut der «People-Internetseite» tmz.com wurde der vergoldete Bronzesarg, der der innen mit königsblauem Samt ausgeschlagen war, von der Firma Batesville Casket Company aus Indiana angefertigt. In einem solchen Sarg der Marke «Promethean» wurde auch schon der Sänger James Brown (1933-2006) beerdigt.

Insgesamt hätten sich die Kosten für das Begräbnis des «King of Pop» laut des Senders CNN auf rund eine Million Dollar belaufen. Neben den Sargkosten fiel besonders die Rechnung der Polizei ins Gewicht.

Um Schaulustige und Reporter fernzuhalten, war das Friedhofsgelände samt Luftraum schon Stunden vor dem Begräbnis weiträumig abgesperrt worden. Die Kosten für diesen Grosseinsatz der Polizei sollen etwa 125'000 Dollar betragen haben.

Erstellt: 04.09.2009, 16:31 Uhr


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