Der letzte grosse Auftritt des King of Pop
Der Dokumentarfilm «This Is It» über die letzten Monate des «King of Pop» hat auch in Zürich und Lausanne Premiere gefeiert - um 3 Uhr in der Nacht. 750 Personen waren in Zürich gekommen und 400 in Lausanne - die Karten waren längst ausverkauft, wie Madeleine Wohlfahrt, Presseverantwortliche von Walt Disney Schweiz, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte. Viele Fans waren im Jackson-Look gekleidet und sangen mit.
«Es herrschte eine gute Stimmung. Die Zuschauer waren begeistert und applaudierten am Schluss», sagte Wohlfahrt nach der Vorführung. Unter den geladenen Gästen in Zürich waren die Ex-Miss-Schweiz Mahara Mc Kay sowie die Musikchefin von «Viva» und «MTV Schweiz», Jubaira Bachmann.
Rund um den Globus
Zeitgleich wurde der Streifen von Los Angeles über Tokio bis Paris rund um den Globus gezeigt. In Los Angeles erschienen zur Premiere des Films auch Jacksons Brüder Jermaine und Tito. Vor den Augen der etwa 300 Fans zogen Prominente wie Will Smith, Paris Hilton und Jennifer Love Hewitt in den Kinosaal. Am heutigen Mittwoch läuft der Film weltweit an.
Aus mehr als 100 Stunden Videomaterial von den Proben für die geplanten Comback-Konzerte in London haben die Macher ein Porträt über den legendären Musiker zusammengestellt. Sony hatte sich für 60 Millionen Dollar die Rechte an dem Material gesichert.
Der Film zeigt den Sänger nicht nur auf der Bühne, sondern vor allem hinter den Kulissen - bei der Arbeit an einer Show, die nach zwölf Jahren Tourneepause zugleich spektakuläres Comeback wie endgültiger Abschied des Superstars hätte werden sollen.
Begeisterung und Tränen
Mit grosser Begeisterung, aber auch mit Tränen der Trauer wurde der neue Film über Michael Jackson am Dienstag bei einer verfrühten Weltpremiere in Peking aufgenommen.
Neun Stunden vor der geplanten Gala-Vorführung in Los Angeles zeigten die chinesischen Kinos bereits das Werk über die letzte Schaffensphase des King of Pop. Die Kinos in China hatten sich allein an den vereinbarten Tag der Premiere gehalten und die Pforten kurz nach Mitternacht geöffnet.
Der Sänger war im Juni im Alter von 50 Jahren an einer Überdosis Beruhigungsmittel gestorben. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. (vin/sda/ap)
Erstellt: 28.10.2009, 10:19 Uhr
Kultur
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