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Tight Finks

Von Martina Maurer. Aktualisiert am 22.12.2008

Jamous, Avarel und Bix alias Tight Finks spielen «Rock n'Roll aufs nötigste reduziert und sind mit dem «Rock'n'Roll Pflaster» in Thun stark verbunden. Dennoch haben sie bereits in über 16 Ländern gespielt - und wollen nun berühmt werden.

Die Tight Finks aus Thun.

Die Tight Finks aus Thun.

Wie definiert ihr Euren Sound?

Unsere Musik orientiert sich stark an den guten alten Punk Bands aus dem Vereinigten Königreich zu England. Da gab's ja Ende der Siebziger eine super Musikszene, welche weltweit den Begriff «Punk» in das Bewusstsein der Leute zwängte und mächtig für Aufregung sorgte. Das waren Bands wie The Adicts, The Boys, The Vibrators, 999, Busscocks und The Clash. Unser Sound ist Rock'n'Roll auf das nötigste reduziert und ein bisschen schneller gespielt. Gut zum tanzen und daher auch für Mädchen bestens geeignet.

Wie entstehen die Songs?

Der Schreiberling bringt jeweils seinen praktisch fertigen Song in den Übungskeller. Mit Ablauf, Text und Akkorden. Wir basteln dann so lange am Song, bis sich das Stück sehen und hören lassen kann. Erst dann kommt es auf einen Tonträger und wird meist auch Live gespielt.

Wie lange macht Ihr schon Musik?

Als Tight Finks gibt es uns jetzt schon 11 Jahre, alle Mitglieder haben aber schon vorher in diversen Bands gespielt.

Was war bisher der grösste musikalische Erfolg?

Ich würde sagen, dass wir bisher auf 6 Tourneen satte 16 Länder in Europa besuchen konnten. Wir haben dies alles selber organisiert, und daher eigentlich ein super Erfolg.

Was wollt ihr noch erreichen?

Berühmt werden.

Habt ihr schon eine CD produziert? Falls ja, wie viele?

Wir haben bisher drei CDs und eine Single in Eigenregie produziert. Das gibt stolze 43 Songs. Momentan sind wir daran, Aufnahmen für das vierte Album zu machen. Wie immer mit unserem langjährigen Kumpel und Techniker Johnny H. Ragusa, welcher unserer Musik auch standhalten kann.

Was bedeutet Euch eure Herkunft?

Als kleine Bubis im Musikzirkus waren wir schon mächtig lernwillig in Thun unterwegs. Da sind eigentlich auch unsere Wurzeln zu suchen und zu finden. Manch internationaler Musiker im Café/Bar Mokka hat uns gezeigt, wie und was man machen muss, wenn man als Band nicht mehr nur an Geburtstagsfesten spielen will. Diese Jugendzeit in Thun war also wichtig für unsere Band. Deshalb sind wir eigentlich auch stark mit dem «Rock'n'Roll Pflaster» in Thun verbunden.

Was heisst es, hier in der Region Musik zu machen?

Es ist gut, dass man immer wieder Kumpels trifft und Leute aus der Anfangszeit der Band sehen kann. Nostalgie ist ja immer etwas Wichtiges für den Mensch. So kommt es, dass wir gerne in der Region spielen, denn die Leute muss man ja auch an der Stange halten können. Über Jahre hinweg, wenn's geht.

Welches ist das beste Konzertlokal in der Region? Wieso?

Ganz klar das Café/Bar Mokka. Für auftretende Künstler die beste Adresse in ganz Europa. Wunderschönes Dekor, geniales Essen, aufopfernde Umsorgung seitens der Mokka-Crew, tolle Bühne, gute Disco nach der Show im Keller und der MC Anliker. Was will man mehr als Musiker?

Was ist Euer Tipp für Newcomer?

Spielen, gute Songs schreiben, spielen und den Veranstaltern nicht frech vorbeikommen, denn sonst wollen die einem nie mehr auftreten lassen. Das wäre ja meist schade. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 22.12.2008, 14:41 Uhr

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