«Straighter» Rock aus dem Seeland
«Offshore» wird in der deutschen Sprache mit Steueroase oder Küstennähe übersetzt. Die gleichnamige Rockband aus dem Seeland hat mit den deutschen Synonymen nicht viel am Hut.
Von Punk zu Rock
Die vier Kollegen Alain, Martin, Stefan und Pascal spielen seit November 2003 in unveränderter Formation zusammen. Am Anfang bewegte sich die Band vor allem im Punksektor. Mit den Jahren driftete ihre Musik aber immer mehr auf die Rock-Schiene ab. Offshore beschreiben ihren Sound momentan als Mischung aus Rock, Punk und einer Prise Hardcore-Punk.
Wie dem Biografie der vier Vollblutmusiker zu entnehmen ist, handeln ihre Texte von dunklen Stunden. Sie entstehen durch die Verarbeitung von persönlichen Schicksalsschlägen und dem Unrecht im Leben.
Erstes Album nach sechs Jahren
Sechs Jahre nach der Gründung der Band kam Ende 2009 die Debüt-CD «Through My Veins» heraus. Mehrmonatige Abwesenheiten von Bandmitgliedern hatten zuvor seriöse Studioarbeiten erschwert. Der Moment des Album-Release bedeutete der Band sehr viel. Es gelangen zwar immer wieder kleine Meilensteine wie erste Erfahrungen im Studio 2005 und die Erscheinung einer Demo-CD 2006. Bis zur Veröffentlichung des ersten Albums vergingen aber sechs lange Jahre.
Offshore lassen es bei ihren Auftritten gerne ordentlich krachen. Gemäss ihrem Albumtitel «Through My Veins» rauschen die Rockklänge nicht nur durch Venen, sondern auch durch Mark und Bein.
(Berner Zeitung)
Erstellt: 08.09.2010, 14:17 Uhr
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