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QL

Von Martina Maurer. Aktualisiert am 22.12.2008

Die Bieler Band QL verpunkt gnadenlos bekannte Mundartsongs - und gilt als die Partyband schlechthin. Die Bandmitglieder Pät und Tosi erzählen bernerzeitung.ch über ihre Erfolge und was sie noch erreichen wollen.

Die Bieler Band QL

Die Bieler Band QL

Wie definiert ihr euren Sound?

Pät: FUNpunk, oder länger gesagt: Schweizer-Mundart-Melodic-Cover-Pop-Party-Komerz-Funpunk. Ich finde aber die Erklärung der Ramones «Drei-Akkord spielende, idiotische Schwachköpfe» fast am Besten...

Wie entstehen die Songs?

Pät: Bei den eigenen Songs ist es bisher so gewesen, dass einer mit einem Grundgerüst (Gesangslinie, Akkorde, Text und Arrangement-Idee) kommt und wir die Songs zusammen fertig arrangieren. Bei den Covers ist es ähnlich. Normalerweise hat jemand eine Idee, wie wir den Song spielen könnten. Manchmal spielen wir auch einfach drauflos. Es gibt immer verschiedene Wege zum Ziel.

Wie lange macht ihr schon Musik?

Pät: Seit ich 15 Jahre alt bin. Die anderen machen teilweise schon länger Musik.

Tosi: Seit ich 12 Jahre alt bin.

Was war bisher der grösste musikalische Erfolg?

Pät: Die goldene Schallplatte die Zuhause an der Wand hängt ist sicher mein grösster Erfolg. Ein Erfolg ist auch, dass ich seit einigen Jahren von der Musik leben kann.

Was wollt ihr noch erreichen?

Pät: Also Platin wäre ganz schön...

Tosi: Dass unsere Songs von Radio DRS 3 gespielt werden...

Habt ihr schon eine CD produziert?

Wir haben insgesamt 3 CDs veröffentlicht: «Heimatschutz» (BMG Ariola) und «Luscht» (Sony-BMG) und «Hopp Schwiiz» Single (BMG Ariola)

Was bedeutet euch eure Herkunft?

Pät: Ich finde Biel zum Leben angenehm: Biel ist zentral gelegen, hat einen See, der Jura ist nah gelegen sowie auch die Zweisprachigkeit gefällt mir sehr. Aber mit Besuch aus dem Ausland gehe ich nach Bern. Diese Stadt finde ich optisch extrem schön!

Was heisst es, hier in der Region Musik zu machen?

Pät: Zuhause zu spielen hat natürlich den Vorteil, dass man nicht weit fahren muss und dass die Freunde und Familie mal an ein Konzert kommt. Anderseits existiert der «Lokalpatriotismus» in Biel nicht. Bieler Bands hatten es schon immer schwieriger in Biel als Auswärtige. Tosi: Für mich heisst das, dass mit steigendem Bekannteheitsgrad in der Region mir die Leute auch einmal Kaffe offerieren oder mir im Bus ein Sitz angeboten wird. Wobei Letzertes vielletcht auch am Alter liegt...

Welches ist das beste Konzertlokal in der Region?

Pät: Der Gaskessel in Biel ist einfach genial wegen des Ambientes, das Bierhübeli Bern wegen des Caterings...

Was ist Euer Tipp für Newcomer?

Pät: Nicht aufgeben. Sich selbst immer wieder zu analysieren und zu hinterfragen, ohne jedoch vom Weg abzukommen.

Tosi: Sich selbst treu zu bleiben! (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 22.12.2008, 14:38 Uhr

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