Poppige Gitarrenklänge
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CD und Konzerte
CD: Patrick Bishop – A Winner at the Races, Accidental Conspiracies. Live: Do, 26.11., Piazza Bern; Fr, 27.11., Café Kairo (Support Adam Ficek); Mo, 30.11., El Camino, Thun.
Diesen Zusammenhang hat Roman Bühlmann nicht beabsichtigt: Der Künstlername Patrick Bishop, unter welchem der 23-jährige Berner Musik macht, ist schon besetzt.
So hiess ein englischer Publizist und konservativer Politiker, der von 1900 bis 1972 lebte. Kein Vorbild für Roman Bühlmann. «Den kannte ich damals gar nicht», sagt er, «mein Künstlername ist einfach mein zweiter Vorname mit dem ledigen Familiennamen meiner Mutter kombiniert.»
Die Mutter stammt aus Australien, Bühlmann ist hier aufgewachsen, aber zweisprachig. Dass er auf Englisch singen will, war für ihn stets klar. «Gute Texte auf Berndeutsch zu machen, wie es etwa Patent Ochsner beherrschen, das würde ich nie hinkriegen», sagt er. Von Vorteil ist dabei, dass Bühlmanns Englisch nicht diesen schwerfälligen Akzent hat, der andere Schweizer Sänger prägt und lähmt.
Das Resultat auf dem eben erschienenen Erstling «A Winner at the Races» hört sich viel versprechend an: Poppige Gitarrenklänge, folkig angehaucht, eine sanfte, verträumte Stimme, die stark an David Gray erinnert.
David Gray ist denn auch der «absolute Lieblingsmusiker» von Roman Bühlmann. Von der Musik des Engländers sei er sicher beeinflusst, wie genau, das lasse sich aber nur schwer festmachen. «So was geschieht eher unbewusst.»
Definitiv beeinflusst hat den Berner jedoch eine Reise nach Irland. 2008 verbrachte der Englisch- und Geschichtsstudent ein halbes Jahr auf der britischen Insel, ein Sprachaufenthalt, vom Studienplan vorgeschrieben. Aber anstatt die Schulbank zu drücken, liess sich Roman Bühlmann auf die kulturelle Praxis ein, tingelte umher, gab viele Konzerte. «Da habe ich die offenen Bühnen entdeckt», sagt er. Am Anfang habe es Mut gebraucht, jede Woche in diesen Pubs zu spielen, «wo die Leute nicht wegen mir da waren». Mit der Zeit habe er sich aber daran gewöhnt.
So konnte Patrick Bishop alias Roman Bühlmann viele Erfahrungen sammeln, die ihm jetzt fürs Album zugutekamen. Auch einige Songs, die auf der CD Platz fanden, sind in Irland entstanden, so unter anderem das eingängige «Tinmen». Andere Lieder sind erst später, während der Aufnahmen zum Album, entstanden. Darauf unterstützt ihn eine Band, mit der Patrick Bishop nun auch vermehrt auftreten will. «In der Gruppe macht Musikmachen mehr Spass», hat Roman Bühlmann gemerkt. (Berner Zeitung)
Erstellt: 25.11.2009, 17:19 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.





