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Lia will nicht Fisch, sondern Songs verkaufen

Von Philipp Kobel. Aktualisiert am 08.09.2010 1 Kommentar

«Lia Sells Fish» – was wie ein ganz normaler Satz aus dem Englischen tönt, ist eine Sängerin aus Bern. Christine Hasler will mit ihrem ganz eigenen Stil Geschichten erzählen.


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Entertainment auf der Bühne ist Lia Sells Fish wichtig. (Bild: zvg)

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Die 23-Jährige hat schon immer Musik gemacht. Bereits als kleiner Sprössling hat sie mit ihrer Mutter Ukulele gespielt und schon in der 2. Klasse ihr erstes Lied geschrieben. Später ist sie von der Ukulele auf die Gitarre umgestiegen und gründete im Alter von zwölf Jahren ihre erste Band. Seit sie 2007 den Song «Lia Sells Fish» schrieb, ist sie unter dem gleichen Namen als Künstlerin unterwegs.

Eigenartiger Künstlername

Weshalb hat sie diesen eigenartigen Namen ausgewählt? Eigentlich ging sie immer von der Urform der menschlichen Geschichte aus. Deswegen wollte sie ursprünglich einen Künstlernamen, in dem Eva, die Stammmutter der Menschheit, vorkommt. «Durch eine unerklärliche Intuition bin ich dann von Eva auf Lia gekommen», sagt Christine Hasler.

Das war erst der Anfang vom ganzen Namen. Zwei weitere Komponenten hatten auch Einfluss. Der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung bezeichnete den Fisch im Traum als Nahrung aus dem Unbewussten. Genauso verhält es sich auch mit ihren Songs. «Meine Lieder entstehen aus flüchtigen Gedankengängen, welche ich mit einer Prise Selbstironie zu einer homogenen Masse verarbeite», beschreibt Hasler ihre Musik. Schliesslich enthält der Name auch das englische Wort «selfish», was so viel bedeutet wie selbstsüchtig und egoistisch. Da sie sehr an ihren Songs hange und diese für sich beanspruche, habe auch dieser Teil Unterschlupf in ihrem Künstlernamen gefunden, erklärt die Musik- und Medienkunststudentin.

«Ich will Geschichten erzählen»

Ihren Stil beschreibe man am besten mit Singer/Songwriting. «Die Texte sind mir sehr wichtig. Melancholie und Gefühle sollen darin immer eine Rolle spielen», erzählt die gebürtige Solothurnerin. Das Gitarrespielen überlässt sie deswegen lieber einem Kollegen. Sie will sich ganz aufs Singen und Interpretieren der Songs konzentrieren.

Platten gibt es von Lia Sells Fish noch keine zu kaufen. «Anlässlich eines Studienprojekts bin ich aber im Moment gerade im Studio und möchte irgendwann mein erstes Album veröffentlichen», sagt Hasler. Wann das sein wird, das steht aber noch in den Sternen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 31.08.2010, 15:21 Uhr

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1 Kommentar

Rusty Romeo

31.08.2010, 15:43 Uhr
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Zweifellos eine der grössten Schweizer Indiepop Hoffnung überhaupt. Einfach nur ganz grossartig. Hühnerhaut pur live! Antworten



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