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Kolambo: «Auf der Bühne geben wir immer 110 Prozent»

Von Philipp Kobel. Aktualisiert am 25.10.2010

Kolambo sind fünf Berner Mundartrocker aus dem Emmental. 2008 gegründet, hat die Band am 10. September 2010 ihr Debütalbum auf den Markt gebracht.

Kolambo (Bild: zvg)

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Der Erstling von Kolambo enthält rockige Nummern wie «Outomatisch», aber auch melancholischere Songs wie «Liebeslied». «Wir beschränken uns nicht auf eine Richtung, sondern lassen der Kreativität freien Lauf. Dann schauen wir, was entsteht», erzählt Gitarrist Schmüdu. Wenn man ihre Musik eingrenzen müsste, würde sie Schmüdu als Mundart-Indie-Rock definieren. Sänger Päscu beschreibt den Sound schlicht und einfach als Energie geladen.

Produziert wurde Kolambos gleichnamige Platte von Ex-Scream-Sänger Christian Häni. Mit einem Feature von Gigi Moto beinhaltet die CD ein weiteres Zückerchen.

Stimme zwischen Kuno und Büne

Neben Schmüdu und Päscu besteht Kolambo Flügu (Bass) und Pascal (Schlagzeug). Da sie Mundartrock praktizieren, werden sie oft mit Patent Ochsner und Züri West verglichen. Vor allem Päscus Stimme gilt als Mischung zwischen Büne Huber und Kuno Lauener. «Im Mundartbusiness sieht man sich ständigen Vergleichen gegenüber. Wenn ich dann noch im gleichen Atemzug wie diese beiden genannt werde, habe ich das schon am liebsten», erzählt Päscu schmunzelnd.

«Standardprogramm am Sonntagabend»

Kolambo – woher stammt der Name der Band? «Schuld» daran ist Schmüdu. «Mein Sonntagabendprogramm bestand früher daraus, heim zu kommen und ‹Columbo› zu schauen», sagt er und fügt an, er habe diese Serie einfach immer cool gefunden. So entstand der Name schliesslich in ausgedeutschter Version.

«Vor allem live spielen»

In Zukunft will Kolambo so oft wie möglich live auftreten. «Auf der Bühne geht es mehr ab, als auf der Platte», konstatiert Päscu. Den Jungs spielt die Grösse des Publikums keine Rolle. «Wir geben immer 110 Prozent.»

Fans der Emmentaler Rockband müssen sich aber nicht mit den kommenden Liveauftritten begnügen. «Wir arbeiten an neuen Songs, um irgendwann ein weiteres Album zu präsentieren», sagt Päscu. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.10.2010, 15:08 Uhr

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