Karsumpu
Die Berner Band Karsumpu.
Wie definiert ihr Euren Sound?
Eine bunte Mischung aus verschiedenen Stilen (Pop, Rock, Funk, Tango...). Die berndeutschen Songs beinhalten Anekdoten und Schnappschüsse aus dem rauschenden Strom des Lebens und werden geprägt von frisch frechen oder melancholischen Violin- und Mundharmonikaparts.
Wie entstehen die Songs?
Die späte Stund, ergänzt mit Wein, dies ist so oft des Ursprungs Keim. Der Stimmung folgen die Akkorde, geordnet und ergänzt durch Worte, kommt das Fundament ins Plenum, reift und reift, wird dort zum Serum, das durch unsre Adern brandet, letztlich dann beim Hörer landet.
Wie lange macht Ihr schon Musik?
Die Band existiert in dieser Formation seit gut 4 Jahren. Unabhängig von den anderen Bandmitgliedern, haben die Meisten bereits in jungen Jahren damit begonnen, ein Instrument zu spielen, um sich damit auch musikalisch weiter zu entwickeln.
Was war bisher der grösste musikalische Erfolg?
Die Geburt und Veröffentlichung unseres ersten Albums, sowie die damit verbundene Tournee – ein Traum der in Erfüllung gegangen ist!
Was wollt ihr noch erreichen?
Unser erstes Album soll noch viele Nachkommen erhalten. Es gibt für eine Band nichts Schöneres, als das Teilen der Musik mit dem Publikum. Somit wünschen wir uns so viele Konzerte wie nur möglich, um unsere Musik in die weite Welt zu tragen.
Habt ihr schon eine CD produziert?
Unser Debutalbum ist am 07.04.07 erschienen.
Was bedeutet Euch eure Herkunft?
Bern ist eine besondere Stadt mit besonderem Charme. Da wir alle in Bern und der näheren Umgebung verwurzelt sind, nimmt diese Stadt auch eine wichtige Rolle in unserem Leben ein. Das was man geworden ist, verdankt man nicht zuletzt auch seiner Heimat und dem entsprechenden Umfeld. Bei unserer Bandgeschichte sieht dies nicht anders aus, was natürlicherweise eine gewisse Verbundenheit nach sich zieht.
Was heisst es, hier in der Region Musik zu machen?
Musik aus Bern scheint schweizweit eine gewisse Magie zu verbreiten. Diese Magie kann nützlich sein, um besondere Aufmerksamkeit zu erhalten. Auf der anderen Seite wird man rasch mit den vielen guten Berneracts verglichen, was je nach dem auch eine negative Wirkung haben kann, falls man den Ansprüchen nicht genügen sollte. Hält man dem Vergleich stand, dann ist dies ein Kompliment. Gerade im Mundartbereich ist es aber ein riesiges Privileg, von dieser musikalischen Sprache profitieren zu dürfen. Mundartmusik hat hier Tradition und Traditionen werden ja bekanntlich gerne weitergeführt. Wer weiss, ohne diese Tradition hätten wir vielleicht einen Schachverein gegründet.
Welches ist das beste Konzertlokal in der Region?
Es wäre unfair hier einen Namen zu nennen, da es in der Region Bern viele gute Konzertlokale gibt. Es kommt abgesehen davon auf verschiedene Aspekte wie Akkustik, Grösse, Stimmung etc. an. Nicht jede Band hat da dieselben Preferenzen. Bei uns liegen natürlich «grosse» und bekannte Lokale auch auf den vorderen Rängen. Es hat sich in unserem Fall jedoch gezeigt, dass Konzerte im intimen und kleinen Rahmen, durchaus einen Auftritt in einem grösseren Lokal übertreffen können.
Was ist Euer Tipp für Newcomer?
Es lohnt sich Geduld und Ausdauer zu beweisen. Diesen Tipp geben wir uns immer wieder. Schliesslich zählen wir selbst zu den Newcomern. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 22.12.2008, 14:36 Uhr
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