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«‹Fakir› ist die logische Folge meiner Entwicklung»

Von Christian Häderli. Aktualisiert am 15.03.2011

«Fakir» aus Muri ist bereits als Gitarrist der Supportband von «Unheilig» durch Europa getourt und hat für sein Debutalbum mit gefragten Produzenten zusammengearbeitet. «Dies hat sich eigentlich alles von selbst ergeben», sagt er. Sein Erstlingswerk heisst deshalb «We’ll see when we get there».


CD-Taufe

Die CD-Taufe von «We'll see when we get there» findet am Freitag, 18. März 2011 im Bad Bonn bei Düdingen statt. Weitere Infos: club.badbonn.ch

Weitere Infos und Konzertdaten von «fakir» sind verfügbar auf
www.myspace.com/fakirmusic
und
www.facebook.com/fakirmusic

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Als die Band von Thierry Pache kurz vor der Auflösung steht, entscheidet er sich, fortan alleine Musik zu machen. Er gibt sich den Künstlernamen «Fakir», weil er einen Namen will, der in jeder Sprache funktioniert, kein Zungenbrecher ist und etwas Aussergewöhnliches, Mysteriöses und trotzdem Witziges vermittelt.

Als «Fakir» die Ehre hat, bei der Progressive-Electro Band «FAQ» als Gitarrist auf der Europatournee von «Unheilig» als Vorband spielen zu dürfen, gibt ihm dies einen riesigen Motivationsschub. Er richtet sich zu Hause ein kleines Studio ein. Ohne Zeitdruck beginnt er zu schreiben, an Songs zu feilen, sie einzuspielen. «Kreative Freiheit», nennt er das. Bald wird ein englisches Label auf den jungen Künstler aufmerksam und stellt zwei Songs von ihm auf einen Sampler.

Band bringt verschiedenste Musikeinflüsse mit

«Fakir» hat zwar sein erstes Album mit Namen «We’ll see when we get there» komplett selber geschrieben und aufgenommen. Gute Beziehungen ermöglichen ihm aber, dass Tony Harris, der unter anderem bereits mit «The Verve» zusammengearbeitet hat, seine Musik mischt. Das Mastering erfolgt schliesslich in einem Londoner Studio.

Für Liveauftritte findet «Fakir» eine Band, «die den Songs neues Leben einhauchen», wie er selber sagt. Für das Rückgrat der Band auf der Bühne sind Antonio an der Gitarre, Mike am Bass und Christian an den Drums zuständig. Da jedes Bandmitglied seinen individuellen Musikgeschmack mitbringt, seien verschiedenste Einflüsse vorhanden, sagt «Fakir». Backgrounds aus Jazz, Chanson Française und Punk laufen so zusammen. Einflüsse seien jedoch nicht massgebend, betont fakir. «Wichtig ist, was man daraus macht.»

Inspiriert durch Kurt Cobain

Wie so manche Musiker will sich auch «Fakir» nicht schubladisieren lassen. «Man wird ständig beeinflusst, sei es durch Erlebnisse, Bilder, Filme oder eben Musik», findet er. In diesem Sinne wird er von Musikern wie Kurt Cobain inspiriert, nicht beeinflusst. «Es gibt extrem wenige Bands, von denen ich sagen würde, das sei die beste Band der Welt, so was wie die möchte ich auch mal machen. Die experimentelle Band ‹Einstürzende Neubauten› aus Berlin ist eine dieser wenigen Bands».

«Fakir» möchte mit seiner Musik nicht ein bestimmtes Zielpublikum erreichen. «Songs entstehen nie mit dem Hintergedanken, jemand spezifisch ansprechen zu können. Musik widerspiegelt vielmehr meinen Geisteszustand oder meine generelle Einstellung zu einer Sache im Moment der Entstehung. Umso besser, wenn sich auch andere damit identifizieren können», erklärt er. Er ist der Meinung, dass ein Song oder ein Album nach der Veröffentlichung nicht mehr dem Künstler, sondern den Zuhörern gehört. «Jeder Hörer kann darin selbst finden, was für ihn richtig ist.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 15.03.2011, 15:24 Uhr

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