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Die Schwarze Fracht und der düstere Rock

Von Gianna Blum. Aktualisiert am 14.12.2010

Düster, irgendwo zwischen Electronic und Rock, und immer melodiös: Das sind die Black Cargoes aus Freiburg.

Die CD Glass ist laut der Band Geschichte. Denn: «Die neue Musik wird wohl anders und wohl auch elektronischer werden.»

Die CD Glass ist laut der Band Geschichte. Denn: «Die neue Musik wird wohl anders und wohl auch elektronischer werden.»
Bild: zvg

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Der Name «Black Cargoes» geht laut Bandmitglied Frédéric Oberholzer auf einen verloren gegangenen Stummfilm aus den zwanziger Jahren zurück: «Black Cargoes of the South Sea». «Black Cargo», die schwarze Fracht, war eine Bezeichnung für eine menschliche Fracht: Sklaven. Allerdings sei der Band selbst nicht ganz klar, «was das mit vier Schweizer Mittelstands-Kids zu tun hat.»

Klar ist dafür ihr Umgang mit Musik: «Wir sind eigentlich ganz lustige Jungs, sobald es aber um Musik geht, hört bei uns der Spass auf...» «Black» ist Programm. Die Songs sind düster, und sehr atmosphärisch. «Inspirieren lassen wir uns von Burial bis Depeche Mode über Autechre und auch Pink Floyd», erklärt Frédéric. Aber: «Wir eifern keiner speziellen Band nach, sondern finden bei verschiedensten Bands und Musikstilen interessante Elemente. Daraus basteln wir dann etwas Anderes und manchmal auch etwas Neues.»

Neues Projekt in Arbeit

Die Freiburger Band wurde 2004 von den Brüdern Frédéric (Toronaut) und Manuel Oberholzer ins Leben gerufen. Letzterer hat sich in der elektronischen Szene bereits einen Namen als «Feldermelder» gemacht. Inzwischen gehören auch Mario Weiss am Bass und Grégoire Quartier am Schlagzeug zur Band. Mit dieser Besetzung veröffentlichten sie 2008 auch die CD «Glass».

«Glass» ist aber inzwischen eindeutig Geschichte: «Natürlich, wenn uns irgendjemand, sagen wir mal für eine Fantastillion buchen will, würden wir es in Betracht ziehen, vielleicht doch nochmal das ‹Glass›-Programm aus der Schublade hervorzuziehen», so Frédéric. Ein nächstes Projekt ist aber in Arbeit. «Viel lässt sich über das Neue noch nicht sagen. Es wird definitiv anders. Weg von Drei-Minuten-Popsongs. Alles andere ist noch geheim.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.12.2010, 15:31 Uhr

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