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Aeywaeg

Von Martina Maurer. Aktualisiert am 22.12.2008

Die Berner Band Aeywaeg vereint zwei Generationen, darunter Vater und Sohn. Die Rocker haben bereits drei CDs herausgegeben - und warten nun noch auf ihr Quäntchen Glück.

Die Band Aeywaeg.

Die Band Aeywaeg.

Wie definiert ihr euren Sound?

Wir spielen sehr abwechsungsreiche Songs; von feinen Balladen bis zu deftigem Rocksound. Einflüsse der Musik aus den 60ern bis heute sind deutlich hörbar

Wie entstehen die Songs?

Bei uns ist Röbu der Songwriter, da es ihm am leichtesten fällt, Melodien und Texte in eine Harmonie zu bringen. Vom Einfallsreichtum her könnte dies wahrscheinlich jeder von uns. Allerdings wäre da eventuell zu viel Experimentalismus dabei, was die Musik dann zu schwer verdaulich machen würde. Seine Stärke ist «simplicity» oder das «Einfache, Süffige».

Wie lange macht ihr schon Musik?

Als Band Aeywaeg ziemlich genau vier Jahre. Bobby (Keys) und Gide (lead Guitar) und Röbu (Guitar) schon seit jungen Jahren. Kevin und Miro auch, aber die sind ja noch jung.

Was war bisher der grösste musikalische Erfolg?

Live und Openair im Vorprogramm von Dr. Feelgood, Polo Hofer und Shakra aufzutreten sowie mit der CD Radioplays auf nationaler Ebene zu haben.

Habt ihr schon eine CD produziert? Falls ja, wie viele?

Wir haben bereits drei Alben produziert: Die erste «Aeywaeg“ haben wir im Eigenvertrieb herausgegeben; die zweite «Mi Wäg» (2006) und die dritte «Manne in Orange» (2007) wurden bei K-Tel Schweiz veröffentlicht.

Was bedeutet euch eure Herkunft?

Als einziger hat Röbu einige Jahre im englischsprachigen Ausland gelebt. Das ist auch der Grund, warum wir englische Texte im Songrepertoir haben. Die vier anderen Bandmitglieder sind stolze «Kantonberner». Es macht allen Freude, dass wir uns in Mundart musikalisch äussern können.

Was heisst es, hier in der Region Musik zu machen?

Wir haben in der Region einen soliden und für die kurze Zeit erstaunlich grossen Fankreis gewonnen. Diese tollen Leute unterstützen uns regelmässig und so haben wir auch immer eine tolle Stimmung an unseren Konzerten. Anders sieht es ausserregional aus. Wenn dich niemand kennt und dadurch deine Qualitäten geschätzt werden, dann beachtet dich auch niemand. Das geht sicher allen Bands so, ausgenommen sie haben einen nationalen Hit gelandet.

Welches ist das beste Konzertlokal in der Region? Wieso?

Die Heubüni in Ortschwaben ist für uns das bisher genialste Konzertgebäude. Es hat «mega Atmosphäre», Platz nach oben, eine geniale Akustik, super Soundanlage, eine sehr kooperative Betreiberfamilie und nicht zuletzt genügend Parkplätze für das Publikum. Zudem ist die Postautohaltestelle «Ausserortschwaben» direkt vor dem Bauernhaus. In der «alten Moschti» in Mühlethurnen gefällt es uns ebenfalls sehr gut. Wir hatten dort ein sehr schönes Erlebnis, was Publikum und Veranstalter betreffen.

Was ist Euer Tipp für Newcomer?

Dazu zählen wir uns selbst ja auch. Aber wenn jüngere Musiker gemeint sind, die ganz am Anfang der Leiter stehen, dann rate ich auf jeden Fall, sich eine eigene Identität zu verschaffen. Sie sollten eigene Musik schreiben, welche der Band entspricht. Je weniger von ihnen dabei dreinreden, umso einfacher geht es für den/die Komponisten und Texter. Jeder soll sich auf seine Stärken konzentrieren und an diesen arbeiten bis ein tolles Produkt herausschaut. Kooperation, Freundschaft, Selbstlosigkeit und Vertrauen sind Eigenschaften, um Erfolg zu haben. Dazu kommt die Geduld, der Glaube an sich selbst und ein Quäntchen Glück. Darauf warten wir auch noch. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 22.12.2008, 14:45 Uhr


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