«Wir wollen Michelle Hunziker»
Aktualisiert am 30.07.2012 2 Kommentare
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Nicht nur der «Playboy» selbst, auch der Blick auf die Zeitschrift hat sich mit den Jahren gewandelt. «Es ist zwar keine Mutprobe mehr, den ‹Playboy› öffentlich zu lesen, aber es ist schon ein selbstbewusstes Statement», sagte Chefredakteur Florian Boitin im Interview der Nachrichtenagentur DAPD.
Der US-Verleger Hugh Hefner hatte den «Playboy» 1953 ins Leben gerufen. Am 1. August 1972 kam die erste deutsche Ausgabe des Männermagazins mit dem Häschen-Logo heraus. «Das Alleinstellungsmerkmal ist nicht, dass wir nackte Frauen zeigen. Das war es aber auch noch nie», betonte Boitin. Wenn der «Playboy» ausschliesslich erotische Fotos anzubieten hätte, «dann würde es uns längst nicht mehr geben», fügte er hinzu.
Intelligente Unterhaltung und besondere Frauen
Sein Ziel sei es, Männer intelligent zu unterhalten: «Das spielt sich aber nicht nur in der Region unterhalb des Bauchnabels ab, sondern auch deutlich darüber.» Der «Playboy» sei auch zu einem Ratgeber geworden, der «Stil- und Spielregeln für Gentlemen» vermittle. Daher betrachte er die kostenlosen Erotikangebote im Internet auch nicht als Konkurrenz: «Man kauft sich den ‹Playboy› aufgrund seiner Vielseitigkeit, und um besondere Frauen nackt zu sehen. Da zählt eben Exklusivität.»
Ganz oben auf seiner Wunschliste steht unter anderen die Schweizer Moderatorin Michelle Hunziker. «Es ist aber bisher noch nicht dazu gekommen. Das ist auch eine Frage des richtigen Timings, für beide Seiten», sagte Boitin. Die erste Schweizerin auf dem «Playboy»-Cover war 1965 Ursula Andress. Später taten es ihr unter anderen Christina Surer (2005) und Andrea Vetsch (2007) nach. (lmm/sda)
Erstellt: 30.07.2012, 14:36 Uhr
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