Kultur

«Die Grenzen zwischen Missbrauch und Zärtlichkeit sind subtil»

Schriftsteller Adolf Muschg verteidigt den wegen sexuellen Übergriffen beschuldigten Pädagogen Gerold Becker. Im Interview sagt er, weshalb Schwarz-Weiss-Denken in dieser Angelegenheit unangebracht ist.

«Als ich jung war, wurde die Befreiung der Sexualität als Durchbruch einer neuen Kultur gefeiert»: Adolf Muschg.

«Als ich jung war, wurde die Befreiung der Sexualität als Durchbruch einer neuen Kultur gefeiert»: Adolf Muschg.
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Der Fall

Gerold Becker, Lebensgefährte des berühmten Reformpädagogen Hartmut von Hentig, war jahrelang Leiter der Odenwaldschule in Heppenheim (D). Ihm und acht ehemaligen Lehrern wird vorgeworfen, Schüler sexuell missbraucht zu haben. Der Fall hat eine grosse Debatte über die einst als fortschrittlich geltende Pädagogik ausgelöst. In einem Artikel im Tagesspiegel nahm Adolf Muschg Gerold Becker in Schutz.

Wie kommen Sie dazu, einen des Kindsmissbrauchs Beschuldigten dermassen heftig zu verteidigen?
Ich bagatellisiere Gewalt und Missbrauch in keiner Form - genau darum habe ich etwas gegen Hexenjagden wie diese jetzt. Man kann auch aus Korrektheit Gewalt üben, bis in die Sprache hinein. Ich bin inzwischen alt genug, um erfahren zu haben, welcher Umschläge der Zeitgeist fähig ist, und empfinde es als meine Pflicht, daran zu erinnern, wenn man einen Menschen heute schindet und pfählt, über den man gestern noch Hosianna gerufen hat. Gerold Becker hat das eine so wenig verdient wie das andere. Er wird nicht angeklagt, er wird besudelt, und wer sich da aufs Zuschauen beschränkt, macht sich mitschuldig.

Sie kennen den angeschuldigten Gerold Becker?
Gerold Becker kenne ich seit einigen Jahren, mit Hartmut von Hentig bin ich schon vier Jahrzehnte befreundet. Aber ich betrachte meinen Text nicht als Freundschaftsdienst.

Ist Ihr Engagement in dieser Sache nicht ein Affront gegenüber all jenen ehemaligen Schülern der Odenwaldschule, die sich jetzt melden und sagen, sie trügen noch immer ein Trauma mit sich?
Ja, dazu werden sie jetzt von allem Medien eingeladen. Ich habe gerade die Odenwaldschule für einen Ort gehalten, an dem man mit Traumata anders umgehen lernt - und dafür auch Respekt und Aufmerksamkeit findet. Für die überwiegende Mehrzahl der Schüler trifft das auch zu: Sie haben diese Schule als Glücksfall erlebt und verdanken ihr viel. Dass man, wo so viel Licht ist, auch viel Schatten findet, überrascht mich nicht - davon wird das Bild der Schule nicht schwarz-weiss. Als ich vierzig war, wurde eine befreite Sexualität als Durchbruch zu einer neuen Kultur gefeiert - es war die Zeit der Utopien, und sie haben vor der Beziehung zwischen den Generationen nicht Halt gemacht, so wenig wie denjenigen der Geschlechter. Der Glaube an ein neues Paradies war naiv und sogar missbräuchlich, wenn Sie die Zwei- und Vieldeutigkeit des Erotischen betrachten - aber ebenso missbräuchlich ist es, das Paradies heute als Hölle zu qualifizieren und die Gläubigen von gestern als Kinderschänder zu behandeln.

Man soll das einfach akzeptieren?
Wie über solche Themen geurteilt wird, ändert sich ziemlich schnell. In den Sechzigerjahren wurde die homosexuelle Praxis in Deutschland immer noch kriminalisiert, es gab viele «Sittenflüchtlinge» in der Schweiz. Heute haben die beiden grössten Stadtstaaten Deutschlands schwule Regierungschefs und das Land einen schwulen Aussenminister.

Aber Homosexualität und Kindsmissbrauch sind doch ganz unterschiedliche Themen. Schliesslich fügt man Kindern Schaden zu.
Der grösste Schaden entsteht in beiden Fällen durch seine Behandlung durch Kultur und Gesellschaft. Natürlich ist Nähe immer ein heikles und kostbares Gut; man kann sich dabei schwer vergreifen. Muss man sie darum ganz lassen? Andere Kulturen haben über den Komplex, der uns jetzt beschäftigt, anders gedacht und sie anders behandelt, nicht nur die alt-griechische, auch viele andere, bei denen das Meister-Schüler-Verhältnis zentral ist. Wir haben es viel mehr mit einer kulturellen als mit einer moralischen Frage zu tun.

Das ist keine moralische Frage?
Zurzeit fegt eine Welle der Empörung über die katholischen Bildungsinstitutionen. Man findet die dort herrschende Doppelmoral unerträglich. Wenn man jetzt aus Symmetriegründen auch noch die reformpädagogischen Anstalten, die genau diese Doppelmoral bekämpft haben, über den gleichen Leisten schlägt, wird mir unwohl. Die Stimmen ehemaliger Schüler aus den reformpädagogischen Anstalten sind längst nicht so ungeteilt, wie in den Hetzkampagnen der Anschein entsteht. Dass diese Sache auch eine dunkle Kehrseite hat, das bin ich nicht bereit einem Individuum anzulasten, wenn schon der «condition humaine», der menschlichen Grundverfassung.

Will das heissen, der Mensch ist einfach so?
Erotik ist nie eindeutig und nie ohne Peinlichkeit. Deshalb habe ich den Goethe zitiert: «Es bleibt ein Erdenrest / Zu tragen peinlich.» Sexualität geht nie auf, ist ein vom System gewollter Fehler, in den wir alle laufen; offenbar, weil er der Evolution dient. Dieser Fehler lässt sich nicht einfach kriminalisieren. Wir müssen uns bewusst sein: Wir haben es beim Menschen mit einem äusserst flexiblen Wesen zu tun. Was noch vor einem Jahrhundert total verboten war, ist plötzlich nicht nur erlaubt, sondern gilt sogar als chic. Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, aber solche Paradigmenwechsel habe ich in meinem Leben schon etwa drei Mal erlebt.

Heute erlebt man vor allem, dass man sich als Mann bereits verdächtig macht, wenn man ein Kind nur schon auf den Schoss nimmt.
Genau. In Zeiten der Reformpädagogik galt es als fortschrittlich, dass man als Vater mit dem Kind in der Badewanne badete. Ich habe als Kind meine Eltern nie nackt gesehen. Es wäre aber Unsinn, wenn ich diese gehemmte Erziehung für alle Übel meines Charakters verantwortlich machen würde. Genauso Unfug ist das Gegenteil, wenn die Zärtlichkeit zwischen Generationen jetzt für alles Unheil der Welt verantwortlich gemacht wird. Bei diesem Schwachsinn muss man Gegensteuer geben.

Wie kann man zwischen Missbrauch und sagen wir mal angemessener Zärtlichkeit trennen?
Man kann nicht. Unter Erwachsenen gilt die klare Klausel der gegenseitigen Einvernehmlichkeit. Aber wie eindeutig ist diese Klausel? In Gedichten - bis zum Schlager hinunter - aber auch in der täglichen Lebenswahrheit gibt es die Botschaft: «Don't take no for an answer.» Wenn eine Frau sich entzieht, so ist das sicher keine Einladung zur Gewalt - aber ist es ein Verbot zur Werbung? Es kommt darauf an, nicht wahr? Warum soll diese Differenzierung nicht in jedem Fall gelten? Die Übergänge vom Unerlaubten zum Möglichen sind zu delikat und zu subtil, als dass man sie dem Rechenschieber der Pedanten und Moralisten überlassen darf. Und die führen heute das grosse Wort.

Wie konnte es so weit kommen?
Es ist ein medial aufgebauschtes Phänomen. Ich bin der Allerletzte, der Unzucht mit Kindern appetitlich oder sympathisch findet. Und ich glaube auch, dass Übergriffe an Kindern traumatische Folgen haben können. Was aber nicht geht, ist einfach zu sagen, dass das in vielen Kulturen und Epochen zwar normal war, bei uns aber unnatürlich und kriminell. Ein Minimum an Fantasie, an Lektüre des Mitmenschen, übrigens auch der Weltliteratur, muss einen davor warnen, mit dem Hackebeil zu moralisieren. Im Fall Beckers und Von Hentings kann ich nur sagen, dass ich sie als Menschen von ungewöhnlicher Integrität kennengelernt habe.

Sie sprechen bei der Berichterstattung im Fall Becker gar von «Terror».
Ich empfinde die Vulgarität der Demontage von Leuten, denen man geistig nicht das Wasser nicht reichen kann, als nur zu begreiflich - davon wird sie nicht weniger abscheulich.

Sie schreiben, die «Null-Toleranz» sei die «Machtergreifung der Fantasielosigkeit». Können Sie das erläutern?
Kürzlich war ich in Shakespeares «Was ihr wollt» - hier sieht man, was dem Menschen möglich ist, im Besten wie im Gemeinsten - und dass man sich sehr wenig auf seine Grundsätze verlassen kann, fast so wenig wie auf seine Triebe. Diese Erfahrung mache ich im alltäglichen Theater des Lebens. Sie stimmt mich vorsichtig gegen mein eigenes Bedürfnis zum Vorurteil - und ungeduldig gegen solche, die das Vorurteil bis zum Menschenopfer treiben. Die Welt funktioniert nicht nach dem Muster des Silikonkristalls; Null oder Eins. Darum beneide ich Leute nicht, die nur in den Kategorien von Gut und Böse denken können. Und es gibt Fälle, wo man sich gegen sie wehren muss. Sie machen die Welt einfältiger, als sie sein muss, und langweiliger, als sie ist.

Sie schreiben auch, die Öffentlichkeit habe keine Lust, Fehltritte gegen Verdienste abzuwägen. Verdienste können doch keine groben Fehltritte entschuldigen!
Bitte sehen Sie doch auch den nächsten Satz an*. Abwägen, er war ein netter Kerl aber ein Mörder, führt tatsächlich nicht weiter. Aber dass das Eine die Kehrseite des Andern ist. Thomas Mann sagte einmal über die Deutschen während des Nationalsozialismus: «Es ist nicht so, dass in den Deutschen das Schlimmste zum Vorschein gekommen ist, sondern dass sich das Beste der Deutschen ins Schlimmste verkehrt hat.» Diesen Satz durchzudenken ist natürlich niemandem zumutbar, der ein Leben lang in Schwarz/Weiss-Kategorien gedacht hat.

* Vollständig heisst es in jener Passage: «Die Öffentlichkeit hat keine Lust, Fehltritte gegen Verdienste abzuwägen, und noch weniger kann sie sich vorstellen, dass Fehler und Verdienste zwei Aspekte derselben Sache sein könnten – einer zu wichtigen Sache, als dass man sie dem Schnellgericht überlassen könnte. Dass Verstehen in diesem Fall wichtiger sein könnte als Urteilen, kommt als Prinzipienlosigkeit hinüber – dabei wäre es nur der Anfang des Lernens. Aber es hat keine Stimme in der Öffentlichkeit des Hexengerichts.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.03.2010, 07:49 Uhr

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122 Kommentare

Schärer Anna

26.03.2010, 12:44 Uhr
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Zum Glück kommt in der heutigen Ausgabe der NZZ der Pädagogik-Professor Jürgen Oelkers, der tatsächlich etwas von Kindererziehung versteht, zu Wort.. (Psychologen gibt es bestmmt auch einige) Er sagt: "Pädagogischer Eros hat in der modernen Schule nicht zu suchen." Im Anbetracht einer modernen Erziehung sind die Glaubenssätze von Muschg veraltet und rückwärtsgewandt. Antworten


Thomas Brunnschweiler

24.03.2010, 12:38 Uhr
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Nach allem, was man bereits jetzt über die damaligen Zustände in der Odenwaldschule weiss, ist Adolf Muschgs Verteidigung von Gerold Becker deplaciert und zeugt von ideologischer Hornhautverkrümmung. Hier noch von "Nähe als Lebensmittel" zu sprechen oder den pädagogischen Eros herbeizureden, ist geradezu zynisch angesichts der massiven Grenzüberschreitungen. Antworten


Roland Mühlemann

24.03.2010, 11:16 Uhr
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Pädosexuelle Handlungen sind nicht in Ordnung und zu bestrafen. Pädophilie ist eine Tugend. Wenn ein wenig vom hier verbreiteten Hypermoralismus, der keinem Kind hilft, sondern höchstens die eigene Angst vor dem Thema spiegelt, weggenommen werden könnte und als Entrüstung bei Klimaproblemen, polit. Populismus, Gegensatz von Arm und Reich usw. sich zeigte - der Welt ginge es besser. Auch den Kinder Antworten


Roland Keller

22.03.2010, 00:18 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Muschg ist nur noch ein verwirrter alt-achtunsechziger, der nicht mehr weiss was er sagt. Solche Leute hatten damals sicher ihre Berechtigung. Heute kann man ihn nicht mehr ernst nehmen und man sollte ihn einfach ignorieren. Das Gleiche gilt für Cohn-Bendit. Antworten


Michael Best

19.03.2010, 09:59 Uhr
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Das Plädoyer Muschgs kommt im richtigen Zeitpunkt. Das heisst überhaupt nicht, dass damit Übergriffe auf Minderjährige gutgeheissen werden. Das ganze droht aber zu einer Hysterie zu werden. Sexuelle Übergriffe sind nun unverjährbar. Gewalt und Körperverletzung aber nicht! Wir sehen eine Eskalation von brutalsten Gewaltdelikten und tun zu wenig dagegen. Sind Fusstritte in den Kopf weniger schlimm? Antworten


Tobias Maler

18.03.2010, 20:09 Uhr
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So ganz schwarz-weiss wie einige Leser hier das Thema "sexueller Kindsmissbrauch" abhandeln, kann ich das nicht. Einerseits aus gesundem Menschenverstand, andererseits aufgrund der Ergebnisse der Studie von Rind, Bausermann und Tromovitch (1998). Die Studie wurde übrigens 1999 (!) vom US-Kongress (!) zurückgewiesen. Galileo Galilei lässt grüssen! Antworten


Luzia Keller

17.03.2010, 13:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die ehemalige Schülerin von G. Becker, Amelie Fried, sagte: »Bei der Erinnerung daran spüre sie «wieder die Scham und das Gefühl, in meiner persönlichen Würde verletzt worden zu sein». Sie wollte nicht an einer Poker-Strip-Runde teilnehmen, wurde dazu genötigt. Wenn solche Druckmittel u.a. als Pädagoge der 'Aufklärungszeit' angewendet werden, muss ich von Missbrauch ausgehen. Sorry A. Muschg!!! Antworten


Alexandra Engler

16.03.2010, 15:18 Uhr
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Mich stört sehr, wie Herr Muschg alle, die Zweifel an G. Becker haben, in die "Schwarz-Weiss"-Ecke stellt. Auch wenn man jemanden kennt, kennt man nicht alles! Und alle seine Vergleiche - mit Homosexualität und mit Frauen (besonders geschmackvoll!) - haben den entscheidenden Unterschied, dass es sich hier jeweils um Beziehungen zwischen erwachsenen Menschen handelt, die frei entscheiden können! Antworten


Otto Frey

16.03.2010, 15:03 Uhr
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Platon, Shak. + Goe. für verschwurbeltes Rechtfertigungskonstrukt des gr..Literaten. Wischt man den schwer zu ertragenden Wortbrei weg, bleibt nur noch ein "dirty old man", der besser geschwiegen hätte! Fr. Lugosi, besser hätte es nicht ausgedrückt werden können. Kam mir bei den Kommentaren dieser Elite komisch vor. Muschg als moralisch ethische Authorität von CH ?. Sehr peinlich! nur noch old! Antworten


Mike Putscher

16.03.2010, 14:50 Uhr
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Die Überlegungen des Herrn Muschg fordern intellektuell heraus.In einem Punkt hat er recht: Das was Presse und Stammtische aus diesen Fällen machen, ist für alle Beteiligten das grösste Trauma. Damit wird jedes Mal sehr viel Arbeit zunichte gemacht, die alle anderen Lehrenden einer Institution leisteten. Frauen: Nicht nur Männer sind potentielle Täter! Antworten


sabine zmasek

16.03.2010, 14:45 Uhr
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Die menschenverachtenden Aussagen von Adolf Muschg dürfen nicht unwidersprochen stehen bleiben. Er vertritt ein Weltbild, indem sich Erwachsene von Kindern nehmen dürfen, was sie wollen- welch perverses und verabscheuungswürdiges Weltbild! Kinder haben das absolute Recht auf Unversehrtheit. Die Grenzen, die Kinder setzen gelten absolut. Antworten


Elisabeth Hasler

16.03.2010, 14:09 Uhr
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Immer muss klar sein: Die Schule ist nicht dazu da. Schüler gewinnen nichts durch ein sexualisiertes Ambiente im Klassenzimmer, im Gegenteil. An der Oberstufe mit pubertierenden Jugendlichen ergeben sich Gespräche über Sexualität, auch via Lehrplan (Sexualkunde). Immer aber hat die Lehrperson die Aussenperspektive zu wahren. Nie & nimmer darf sie selbst zum Akteur werden. Empathie ist nicht Eros. Antworten


Paul Artho

16.03.2010, 13:37 Uhr
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Man kann das selbe erleben, aber nicht das selbe dabei fühlen... Die Artikel von Bodo Kirchhoff in Spiegel Online und Joseph Haslinger in der Welt Online vom 13. März sollten dafür stellvertretend stehen, doch politisch korrekt und repräsentativ für die öffentliche Meinung ist nur der eine (von Bodo Kirchhoff). Das fördert weder die Wahrheitsfindung noch die Verarbeitung solcher Erlebnisse. Antworten


Arthur Freund

16.03.2010, 12:45 Uhr
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Was Gewalt an Kindern und KLARE sexuelle Handlungen an Kindern angeht, da gibt es wirklich nur schwarz und weiss. Aber wenn ich mir komisch vorkomme, wenn ein Kind (nicht eines meiner Kinder) sich auf meinen Schoss setzt und sich an meiner Brust ausweint und ich mich kaum getraue, ihm den Arm um die Schultern zu leben und es an mich zu nehmen und zu trösten, dann stimmt doch auch etwas nicht. Antworten


Meret Leenders

16.03.2010, 12:29 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es gibt tatsächlich nur schwarz und weiss, Herr Muschg, und Ihr ganzes kulturelles Schönreden ändert nichts daran: die Unversehrtheit des Kindes muss bewahrt werden, alles andere ist Gewalt und ist verabscheuungswürdig. Grenzen setzt dabei das Kind, der Erwachsene muss sie respektieren. Antworten


Ursula Herzig

16.03.2010, 12:25 Uhr
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Einen herzlichen Dank an Adolf Muschg, der in einer Zeit, wo schon fast jede Berührung eines Kindes durch einen Erwachsenen kriminalisiert wird, sorgfältig differenziert, den Zeitgeist beachtet und kulturelle Aspekte mit einbezieht. Könnte er doch damit die Vorverurteilungswelle aufhalten! Sexuelle Übergriffe an Kindern sind traumatisierend, beinhalten Machtausübeung und sind zu verurteilen. F.f. Antworten


Elisabeth Hasler

16.03.2010, 11:44 Uhr
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Als Mutter eines schulpflichtigen Kindes kann ich nur sagen: Es wäre mir extrem unwohl beim Gedanken, dass Lehrpersonen über das Händereichen & allenfalls den Arm um die Schultern-Legen hinausgingen. Als unser Kind wegen einer Neurodermitis vor und nach dem Schwimmen mit einer rückfettenden Crème eingerieben werden musste, sagte die Lehrerin, das dürfe sich nicht, ich müsse selber vorbeikommen. Antworten


Ralf Erder

16.03.2010, 11:35 Uhr
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Genau die aufweichende Strategie der Pädophilen-Organisationen. Nicht mit der Keule Pädophile gut finden. Nein, nur zaghaft in Zweifel ziehen unter den Tarnwörtern: Aufklärung, Differenzierung, Bausch und Bogen, pauschal... Antworten


Anna Schärer

16.03.2010, 11:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Für die Opfer macht es keinen Unterschied, ob sie von einem katholischen Priester, einem Pädagogen der 68er Bewegung oder einem evangelischen Intelektuellen missbraucht werden. Die Auswirkungen sind dieselben. Dieszbezüglich zu unterscheiden ist heuchlerisch und empörend. Antworten


Ben Müller

16.03.2010, 11:03 Uhr
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Obwohl ich Herrn Muschg nicht in allen Gedankengängen folgen kann und ihn auch nicht wirklich kompetent finde in dieser Sache so hat er doch nicht in allem unrecht. Wenn ich (als Vater einer 12 jährigen Tochter) sehe wie die Menschen teilweise reagieren habe ich heute Hemmungen in der Öffentlichkeit meine Tochter schon nur zu umarmen. Das kanns doch wohl auch nicht sein, oder? Antworten


Martina Wenger

16.03.2010, 10:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Intellektuell brilliant, mutig (wei die einen meinen).Aus den Worten ist aber nicht ersichtlich, dass er selber als Kind missbraucht wurde.Es braucht hier Empathie und diese hat nichts mit intellektuellem Gedankengut zu tun.Kinder haben das Recht auf ihre eigene Sex. und die Erwachsene die Pflicht, sich dort nicht einzumischen.Auch Herr Muschg lebt in seiner eigenen Welt. Antworten


Helga Korn

16.03.2010, 10:55 Uhr
Melden 1 Empfehlung

War Herr Muschg schon immer so ungenau? Was für ein verstiegener Rückhaltloser. Seine Zeit ist vorbei, in der Leser mit ihren Fragen nach allem gegriffen hatten in der Hoffnung, für sich etwas Erhellendes zu finden. Ich dachte, es gibt ihn gar nicht mehr. - Und heute sind wir der Sicht näher gekommen: Das Ganze ist mehr als die Summe der einzelnen Teile. - Im Negativen wie im Positiven. Antworten


Arthur Freund

16.03.2010, 10:48 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Super, dass sich unsere Intellektuellen wieder zu Wort melden. Gerade bei einem solch heiklen Thema sollte man mehr denken, als die Mehrheit bereit ist. Was für das eine Kind gut und richtig ist, mag das andere Kind verletzen. Aber auch auf die Gefahr hin Fehler zu machen, sollten wir doch versuchen, das Richitge zu tun. Mit dem Herzen. Erziehung erträgt Fehler, sonst wären wir schon ausgestorben. Antworten


Walter Koller

16.03.2010, 09:52 Uhr
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Als ehemals knallhart missbrauchtes Kind kann ich das, was Adolf Muschg definiert und erklärt gut nachvollziehen und in allen Punkten unterstützen. Die Gesellschaft muss wieder lernen, zwischen Missbrauch und (pädagogischer) Zuneigung und Nähe zu differenzieren. Die zur Zeit aufgebauschte und inszenierte Hetze gegen Pädagogen hilft den tatsächlichen Missbrauchsopfern am allerwenigsten. Antworten


Claudia Garcia

16.03.2010, 09:45 Uhr
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zwischen schülern und lehrer darf es keine erotik geben. punkt. was ist das für eine rechtfertigung, wenn es die alten griechen wild trieben - vielleicht ist die menschheit mit der zeit schlauer geworden?!? es gibt keine entschuldigung für missbrauch! punkt.falsche anschuldigungen sind auch nicht korrekt, man soll in solchen fällen vorsichtig sein,aber es ist keine rechtfertigung für missbrauch! Antworten


Andreas Meier

16.03.2010, 09:18 Uhr
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@Hedon Zweifel: danke für Ihr Votum! Ich sehe das auch so, Muschg hat mit keinem Wort sexuellen Missbrauch gutgeheissen, aber das kann man für sich herauslesen, so man denn nicht verstehen kann, dass so komplexe Themen mit einer einfachen Hexenjagd nicht einfach erledigt sind. Antworten


Ursina Gartner

16.03.2010, 09:01 Uhr
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Dass Kinder durch sexuelle Übergriffe traumatisiert werden können, ist nicht wegzuleugnen. Meiner Meinung nach ist jedoch das Verhalten der Eltern, der Justiz, der Gesellschaft NACH einem solchen Übergriff noch viel traumatisierender. Die Doppelmoral weckt im Opfer Scham und Schuldgefühle, die oft noch viel belastender sind als die Tat selber - sofern diese nicht mit Gewalt einherging. Antworten


Peter Scherr

16.03.2010, 09:00 Uhr
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Gratulation Herr Muschg zu ihrem Mut zu Denken und zu Fühlen! Offensichtlich wird die daraus resultierende differenzierte Sichtweise von einer Mehrheit der Kommentatoren nicht verstanden. Evolution scheint ein sehr verschlungener Pfad zu sein ;-) Antworten


Hedon Zweifel

16.03.2010, 08:22 Uhr
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Wenn man die Kommentare liest, wird man den Eindruck nicht los, dass die Demokratie zur Plebokratie verkommt. Bewegen wir uns hier auf eine Volksherrschaft zu, wie zu Zeiten der französischen Revolution oder der chinesischen Kulturrevolution, als Denken kriminalisiert wurde, Mord und Hinrichtung auf Verdacht, hingegen alltäglich und vom Volk akzeptiert war. Antworten


Martin Brandli

16.03.2010, 07:52 Uhr
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Herr Muschg stellt sich mit seiner sehr differenzierten Betrachtung mutig der Welle, die gerade durch den Blätterwald rollt, entgegen. Erotik berührt oft Ängste und Tabus und die Öffentlichkeit ist oft allzu schnellzu bereit Menschen zu verurteilen, weil sie nicht unterscheiden kann zwischen Erotik und Missbrauch. Der Missbrauch schliesst offene oder subtile Gewalt mit ein. Antworten


Bosshard René

16.03.2010, 04:20 Uhr
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Liest man die Kommentare – die meisten – muss man zum Schluss kommen, dass dieses Land diesen Intellektuellen nicht verdient hat; zumal die meisten offensichtlich nicht zu lesen vermögen. Jenseits von Schwarz-Weiss und verlogener Moral, ist der Mensch in Anlehnung an Tucholsky, «nicht einfach so, sondern ganz anders». So einfach ist es einfach nicht, wie das «Volk» meint, ohne nachzudenken. Antworten


marco weibel

16.03.2010, 03:52 Uhr
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Die schlimmsten Verbrechen der Geschichte geschahen nicht gegen, sondern im Namen der Justiz. Mit der Begründung, dass keine Verteidigung verdient, wer verwerfliches tat. Muschg wendet bloss das rechtsstaatliche Prinzip an, dass jeder Angeklagte ein Recht auf Verteidigung hat – gegen mediale Lynchjustiz. Wofür er nun selber vom Mob verurteilt wird, wie untenstehende Kommentare leider beweisen. Antworten


Thomas Steiner

16.03.2010, 03:26 Uhr
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Vermutlich wollte Herr Muschg im Polanski-Fall nicht als einer von vielen in der Verteidiger-Masse untergehen und hat sein Outing nun anlässlich dieses Falles nachgereicht. Wenn damit die Wachsamkeit der Menschen erneut angeregt wird, soll es recht sein. Antworten


Tom Leu

16.03.2010, 01:50 Uhr
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Herr Muschg, Ihr Mut und Ihre sprachliche Gewaehltheit beeindrucken mich. Ich wuenschte, Tagi-Leser wuerden sich Ihr ueberlegtes Denken zum Vorbild nehmen. Aber leider ist ja die oft als typisch amerikanisch verschriehene Schwarz-Weisserei auch in der Schweiz populaer. Antworten


Tobias Maler

16.03.2010, 00:33 Uhr
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Solange unter dem Begriff "Missbrauch" von Kindsvergewaltigungen bis hin zu einvernehmlichen nicht penetrativen intergeneratiösen Rumsexeleien alles läuft, lässt sich keine vernünftige Diskussion über "Pädophilie" führen, sondern lediglich polemisieren, was anderes scheint wohl auch nicht gefragt zu sein ... P.S. Pädophilie bezieht sich auf eine Attraktion auf Kinder VOR der Pubertät Antworten


Fritz Nussbaumer

15.03.2010, 23:56 Uhr
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"wurde die Befreiung der Sexualität als Durchbruch einer neuen Kultur gefeiert" Jeder Pädophile kann seither seine Ausreden als neue Kultur deklarieren. Jeder geile Hengst verlangt seither eine heisse Stute. Von Kultur sollte auch Herr Muschg nicht reden, es war und ist ein weiterer Schritt in die Tierheit. Antworten


Daniela Meierhofer

15.03.2010, 23:27 Uhr
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Man sieht nur mit dem Herzen gut. Antoine de Saint-Exupery. Doch um damit sehen zu koennen, muss man es hinsehen lassen, ohne sich in Rhetorik zu verlieren. Antworten


Blanka Lugosi

15.03.2010, 23:25 Uhr
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Platon, Shakespeare und Goethe müssen herhalten für das verschwurbelte Rechtfertigungskonstrukt des grossen Literaten. Wischt man den schwer zu ertragenden Wortbrei weg, bleibt nur noch ein "dirty old man", der besser geschwiegen hätte. Antworten


Manfred Schnyder

15.03.2010, 22:51 Uhr
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Als römisch katholischer Mitmensch ist es nicht Recht auch die Kirche zu zeigen, es sind immer Mitarbeiter die Unrecht getan haben und nicht die Intuition. Jeder sollte nicht wegschauen und soll sich melden, wenn solches Unrecht je passiert ist. Pädophile sind nicht harmlose Typen, diese sind ernsthaft kranke und gehören isoliert und dürften auch nicht mit Jugendlichen arbeiten. Antworten


andreas späni

15.03.2010, 22:45 Uhr
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Machtmissbrauch auch unter dem Deckmantel der Reformpädagogik ist immer noch Machtmissbrauch! Abscheulich ist für Herrn Muschg nicht der pädophile Übergriff an Schutzbefohlene, sondern dass sich heute Menschen mit einem normalem Empfinden getrauen, das perverse Handeln von geistigen Übervätern wie Herrn Becker überhaupt in Frage zu stellen. Das ist für ihn vulgär. Was für eine Arroganz! Antworten


Thomas Wepfer

15.03.2010, 21:59 Uhr
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Wo jemand davon spricht, dass "sprachliche Gewalt" gegenüber einem Gewaltverbrecher schlimmer sei als dessen Tat, ist etwas gröber schief gelaufen. Natürlich kann man verlangen, dass die Sprache menschenfreundlich zu sein hat, wenn aber nicht-körperliche Formen von Gewalt erfunden werden, verwässert der Begriff "Gewalt". Wie sollen wir die Gewalt unterdrücken, wenn das Wort nichts mehr bedeutet? Antworten


Rosmarie Göppel

15.03.2010, 21:52 Uhr
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UNO-Kinderrechtskonvention: "Die Vertragsstaaten verpflichten sich, das Kind von allen Formen sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs zu schützen." Der Versuch von A. Muschg, schmutzige Wäsche weiss zu waschen, ist um es in seinen Worten auszudrücken Vulgarität und Demontage! Antworten


jan lander

15.03.2010, 21:45 Uhr
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Pädophilie wird bald so akzeptiert sein wie Homosexualität. Das "nein" eines Kindes ist nicht unbedingt ein "nein". Man sollte es einfach versuchen,vielleicht traut sich ja das Kind gar nicht, nein zu sagen, dann stellt sich dieses Problem gar nicht. Nicht wahr, Herr Muschg? So hemmungslos offen zur Schau getragene Pädophilie eines Mannes gabs wohl noch nie. Wohl nicht mal im alten Griechenland. Antworten


ulrich caprez

15.03.2010, 21:42 Uhr
Melden

Pädophilie und sonstige Sexualdelikte sind für Herrn Muschg Delikte, die sich nur katholische Priester, Bünzlis, Eidenbenze, bildungsferne Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie Primarlehrer zu schulden kommen lassen können. Bei Filmregisseuren und Intellektuellen ist das nicht deliktisch, sondern nur Ausfluss des Genius. Glücklicherweise ist Herr Muschg kein bisschen arrogant und überheblich Antworten


Markus E. Meier

15.03.2010, 21:16 Uhr
Melden

Sex mit Kindern und gleichzeitig grossem Altersunterschied hat oft mit Ausnützen eines Machtgefälles zu tun. Widerlich. Herrn Muschgs Überlegungen weisen aber weit darüber hinaus und zeigen, dass dieses Machtgefälle durch die Gesellschaft gemacht wird. Mehr Macht den Kindern! Offenheit statt Tabuisierung unserer Triebe! Vielen Dank für Ihren Mut, Herr Muschg. Antworten


Marco Schiller

15.03.2010, 20:49 Uhr
Melden

Das einzige was diese Diskussion beweist ist die Ueberhitzung der Gemueter im Bezug auf Paedophile. Mit Bezug auf schwarz weiss malerei geht es doch darum nicht alle (Macht-)missbraeuche gleich in denselben Topf wie Fritzl zu werfen. Der Schuld frei gesprochen wird hier niemand, das wissen die invovlvierten wohl selbst. Antworten


Paul Meier

15.03.2010, 20:43 Uhr
Melden

Ich bagatellisiere Gewalt/Missbrauch in keiner Form -darum bin ich gegen Hexenjagden wie diese jetzt. ...und empfinde es als m. Pflicht, zu erinnern, wenn man einen Menschen heute schindet..., über den man gestern Hosianna gerufen hat. G.B. hat das eine so wenig verdient wie das andere. ...er wird besudelt, und wer sich aufs Zuschauen beschränkt, macht sich mitschuldig. Bitte lesen+verstehen! Antworten


Sophie Rivane

15.03.2010, 20:35 Uhr
Melden

Ich bin in meiner frühen Jugend missbraucht worden und finde Aussagen wie "Wir haben es viel mehr mit einer kulturellen als mit einer moralischen Frage zu tun." als absoluter Hohn! Herr Muschg, was genau treibt Sie zu solchem Gefasel? Antworten


Kurt Zehnder

15.03.2010, 20:18 Uhr
Melden

Sehr geehrter Herr Muschg. Würrden sie sich betroffenen Opfer anhören, die noch nach Jahrzehnten unter dem Missbrauch, leiden, fänden sie sich in einer völlig anderen sozialen Relität wieder. Einer Rrealität, bei der Sie sich Ihres Gerede über Platon und so schämen würden. Als Arzt, der mit den Opfern von Missbrauch konfontiert ist, kann ich nur sagen, Sie wissen nciht was wovon Sie reden!!! Antworten


Alfred Zumthür

15.03.2010, 19:54 Uhr
Melden

Ich kann, selbstverständlich, Herrn Muschg und wahrscheinlich auch seinem Protégé geistig das Wasser nicht reichen. Aber hat ersterer noch nie etwas von verdorbenen Lebensmitteln gehört, oder gar davon abgekriegt? "Grediuse" gesagt, verharmlosen auf diese Weise nicht auch überführte Pädophile ihr Tun? Antworten


Cécile Schenker

15.03.2010, 19:49 Uhr
Melden

Es befremdet mich immer wieder, wenn ein alter Mann, welcher schon lange seinen Zenit überschritten hat, sich bei jedem Thema als Experte fühlt und dies noch laut verkündet, einfach nur peinlich und in diesem Fall für Betroffene verletzend. Herr Muschg gerne können Sie Ihre Meinung öffentlich machen - in Ihren Büchern - diese kann man kaufen oder nicht. Antworten


Boris Scavezzon

15.03.2010, 19:37 Uhr
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Völlig unrecht hat Herr Muschg nicht und trotzdem stört mich persönlich etwas an diesen Diskussionen. Es wird meiner Meinung nach zu wenig und zu oberflächlich (Geldentschädigung?) über die Opfer gesprochen und wie man ihnen wirklich helfen kann und soll? Ich weiss nicht, wie sich Menschen fühlen, die als Kinder sexuell missbraucht worden sind! Das kann man wohl auch nicht einfach so beantworten? Antworten


Hans Sommer

15.03.2010, 19:03 Uhr
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Gratuliere, Herr Muschg, Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen. Die menschlichen Beziehungen sind sehr komplex und sind schwierig zu beurteilen. Leider ist es heute Mode, die Eltern oder sonst eine Bezugsperson für seine Komplexe verantwortlich zu machen, statt sich selber bei der Nase zu nehmen. Und: unsere Gesellschaft ist auch in dieser Beziehung veramerikanisiert: schwarz-weiss denken! Antworten


Jochen Baumann

15.03.2010, 18:44 Uhr
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Alle die hier wettern wie potzmordio: Sie haben es einfach nicht verstanden! Muschg heisst die sexuellen Übergriffe keineswegs gut - vielmehr versucht er sich gegen die Hetzjagd, welche hier von vielen ohne nachzudenken und einfach "grundsätzlich" produzieren. Ihr gierigen, hässlichen, keifenden Menschen. Antworten


Daniel Berger

15.03.2010, 18:34 Uhr
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Wie kann man zwischen Missbrauch und sagen wir mal angemessener Zärtlichkeit trennen? Herr Muschg meint man kann nicht: Genau hier zeigt sich der Abgrund in dem sich Muschg befindet. Die Linie ist sehr klar: Sobald im Umgang mit Kindern eigene sexuelle Bedürfnisse/Gefühle im Spiel sind, ist sie überschritten. Wer wie Muschg argumentiert, kann mit einem Holocaustleugner verglichen werden. Antworten


Peter Buch

15.03.2010, 18:21 Uhr
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Ich frage mich gerade, ob ein siebenjähriges Mädchen mit Hand ihres Lehrers zwischen den Beinen wirklich sexuell befreit wird. Wie sehen Sie das, Herr Muschg? Antworten


Karl Brunner

15.03.2010, 18:15 Uhr
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Kann jemand übersetzen, was Herr Muschg hier genau sagen will? Antworten


Gero Rubli

15.03.2010, 18:12 Uhr
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@Tobias Lienhard: Woher haben Sie diese Behauptung? Wenn Sie erst mit 10-16 Jahren sexuelle Gefühle hatten, war das keine normale Entwicklung, oder Sie haben da etwas ganz schwer verdrängt. Zu diesem Thema kann man sich ja aufgrund eigener Erfahrung eine Meinung bilden, es sei denn, man hat eine verklemmte Erziehung genossen, die jeden sexuellen Gedanken unterdrückte. Antworten


daniel tuescher

15.03.2010, 18:06 Uhr
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...Tipps zur Erotik brauchen wir weder von Bruder Ratzinger noch von Onkel Muschg. Letzterer braucht uns auch Europa nicht zu erklären, übrigens. Aber eben, die Kurie bzw. Pro Helvetia sind inzwischen wohl nicht nur pädophil, sondern auch altersgeil unterwandert. Da darf man sich wohl schon mal auf eine Klosterschulen-Duschrauminstallation im Guggenheim freuen?! Antworten


Elisabeth Meier

15.03.2010, 17:57 Uhr
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mir wird fast schlecht, wenn ich diese Aussagen des sonst so moralintriefenden selbstgerechten Prof. Muschg lese, der uns gewöhnlichen Schweizern bei jeder Gelegenheit unsere menschlichen Schwächen, Abschottung gegenüber allem Fremden und Mangel an Mitgefühl für die Benachteiligten der Welt vorwirft. Aber offensichtlich fühlt er sich im Kreis der Pharisäher sehr wohl un verteidigt deren "Werte". Antworten


Doris Kunz

15.03.2010, 17:57 Uhr
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Ich weiss nicht, ob jemand das Hörspiel "der Zusenn oder das Heimat" von Muschg kennt. Aber es geht genau in diese Richtung. Missbrauchs-Apologetik, in diesem Fall von Inzest. Antworten


Lina Hartmann

15.03.2010, 17:54 Uhr
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Respekt für Herrn Muschg! Er lehnt sich weit zum Fenster hinaus mit diesen überaus differenzierten und klugen Ausführung, die überraschen. Sie sind zu differenziert, zu hochstehend, zu klug, als dass die dumpfe Masse sie verstehen könnte. Muschg muss deshab Haue ohne Ende einstecken, das ist klar. Verdient hat er Lob. Antworten


René Bodenmann

15.03.2010, 17:53 Uhr
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Endlich einmal eine vernünftige Analyse. Mir ist bei der Sendung Lanz aufgefallen, dass der Mann der sehr eindrücklich seine Verführung schilderte, trotz mehrmaligem Nachfragen dies als Wertneutral erlebt hat. Erst mit ca. 17 Jahren kam das Erschrecken, als er von der Gesellschaft erfuhr was da gelaufen ist. Homosex verboten und als Sodomie bezeichnet. Wo hat nun der Seelische Schaden begonnen? Antworten


rene zimmermnn

15.03.2010, 17:47 Uhr
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Das Schönreden von sexuellem Missbrauch an Kindern ist nicht nur peinlich sondern unverzeihlich. Antworten


majo naef

15.03.2010, 17:45 Uhr
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Mein Gott Herr Muschg es gab mal eine Zeit da war Hexen verbrennen erlaubt. Was reden sie bloss für einen Unsinn. Ich bin ehrlich entsetzt. Eliteschule = Missbrauch = entschuldbar! Diese Zeiten sind vorbei. Wieder einmal ist das Volk der Elite voraus. Antworten


Hans Brand

15.03.2010, 17:43 Uhr
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Herr Muschg - ich glaube kaum, dass ich Ihren Misstritt so verzeihen kann. Die Würde des Menschen, auch eines Kindes, ist unantastbar und steht über JEDER Institution. Wer fehlbar wird, soll bezahlen (wenn nötig im Fegefeuer). Dass nun auch Sie noch beim Täterschutz mitmachen, ist für mich vollkommen unbegreiflich. Antworten


rolf hexer

15.03.2010, 17:41 Uhr
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endlich einer der es wagt zu sagen was sache ist.sobald das wort "sex" auftaucht stürzen sich medien und besserwisser auf das thema und vorverurteilen sofort.die dunkelziffer vom befummeln ist mit grosser wahrscheinlichkeit gross,auch unter jenen die sich entsetzten, auch in familien.und nach dem 15.altersjahr +365 tagen spielt alles keine rolle mehr,absurd irgendwie.hexenjagden müssen aufhören!! Antworten


Paul Thürig

15.03.2010, 17:35 Uhr
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Einmal mehr kann man Adolf Muschgs Gedankenwirrwarr nicht folgen.Er hätte besser geschwiegen, als sich international dermassen zu blamieren! Antworten


Bruno Schnider

15.03.2010, 17:30 Uhr
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Aha! Da haben doch ehrenwerte moralisierende Pädagogen die Grenze persönlicher Integrität überschritten. Darf wohl nicht sein, sehr geehrter Herr Muschg, dass linke Erzieher niederen Instinkten ebenfalls unterliegen können. Hier darf es kein "ja schon, aber..." geben, genau so wenig, wie Sie dies, zu Recht, auch bei den übrigen vom ethischen Rahmen abweichenden Subjekten predigen! Antworten


rolf huber

15.03.2010, 17:24 Uhr
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Leider ist unserer heutigen, gefeierten, stets abwertenden und "freien" Gesellschaft kein Platz mehr für differenziertes Denken ! Danke Herr Muschg für ihre Klarheit. Antworten


Lukas Forster

15.03.2010, 17:21 Uhr
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Adolf Muschgs Argument sind von Freundschaft zu den Tätern geprägt und erkenntnistheoretisch nicht logisch. Der Fokus auf eine Missbrauchssituation,in der es nicht um Zärtlichkeit,sondern um erwachsenen,in der Regel bewusst angestrebten Orgasmus mit einem-der Sexualität entwicklungspsychologisch noch nicht bewussten-Kind geht, muss immer erlaubt sein. Auch bei sog. Koryphäen. Antworten


Roberto Gardin

15.03.2010, 17:20 Uhr
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"Erotik ist nie ohne Peinlichkeit." Da verwechselt der Herr Muschg aber Erotik mit Sexualität. Und das bei einem so belesenen Mann. Antworten


Herbert Frei

15.03.2010, 17:20 Uhr
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Es geht hier nicht um eine vorschnelle Verurteilung von Becker und anderen. Aber wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass nach gegenwärtigem Wissensstand an Kindern und Jugendlichen Handlungen vollzogen wurden, die gegen ihren Willen geschahen und unter denen sie zum Teil bis heute leiden. "Pädagogischer Eros" darf nicht einfach als Euphemismus für strukturelle Gewalt herhalten. Antworten


Hansjörg Cartier

15.03.2010, 17:17 Uhr
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Diesen Gedanken zu folgen währe insofern richtig, wenn es sich bei den Jugendlichen um einen körperichen und und geistig fertigen Menschen handeln würde. In dem sind wir uns einig. dem ist nicht so, also ist es verwerflich sich nur im geringsten in die Entwiklung der Jungen in sexueller Aktivität einzumischen. Und alle die da nur anders denken sind potenzielle Täter, oder geben denen ein Freibilet Antworten


Christoph Geiser

15.03.2010, 17:15 Uhr
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So wie ich das Interview verstanden habe,geht es um die Gegenüberstellung verschiedener Lebensideen,die in einer Gesellschaft zu verschiedenen Zeiten stattgefunden haben und tendenziell gegensätzlich sind.Da hat er nun einmal recht.Wer vor 40 Jahren nicht geraucht hat,mit dem hat man auf Partys nicht gesprochen.Das entbindet den Einzelnen nicht von der Verantwortung,aber das verlangt er auch nicht Antworten


Marie V.Roth

15.03.2010, 17:08 Uhr
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Herrn Eisenrings Votum kann ich unterschreiben. Ergänzend : in der Debatte um Unzucht mit Kindern wird in gewissen Kreisen immer wieder auf Epochen verwiesen (Platon, Sokrates) wo "Knabenliebe" als "normal "galt. Dies gelte es nicht zu vergessen. Kindsmissbrauch hat mit Macht und Abhängigkeit zu tun.Ich bestreite, dass Knabenliebe jemals "normal" war. Macht(gefälle)missbräuche allerdings schon Antworten


Otto Stalder

15.03.2010, 16:58 Uhr
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Ist das doch toll! Was gibts da zu verteidigen? Wenn jemand zu schnell fährt wird er verurteilt nach dem Gesetz. Wenn jemand sich an Kindern vergreift ist das schon "fast" toleriert. Jemand hat geschrieben Gott sei der Richter er müsse dann vor Gott zu Gericht. Ja guet man kann das auch so sehen. Nur sollte man sich fragen ab einer solchen Einstellung. Es gibt noch andere Religionen die auch... ?? Antworten


Kurt Aegeri

15.03.2010, 16:58 Uhr
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Herr Muschg scheint mir einige Begriffe und Fakten völlig verfehlt durcheinander zu bringen. Wenn Erwachsene nicht wissen, dass es verschiedene Arten von Liebe gibt, und das, was sie dafür halten, in jeder von ihnen gewünschten Form auf wehrlose und (logischerweise noch) unwissende Kinder übertragen, dann ist das zu Recht eine Straftat. Zur Zeit geht es darum, dem Abhilfe zu schaffen. Antworten


Thorsten Keilwerth

15.03.2010, 16:09 Uhr
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Jeder Mann muss wissen, dass er irgendwann in seinem Leben mit einem solchen Vorwurft konfrontiert werden kann. Sollte der Vorwurf ungerechtfertigt sein, so muss sich der Angeschuldigte eben verteidigen. Wieso Herr Muschg hier dem Herrn Becker diese Arbeit abnimmt, ist nicht erkennbar. Antworten


Marcel Peter

15.03.2010, 15:58 Uhr
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Die Tatsache, dass der überwiegende Anteil von Pädophilen, Kinderpornokonsumenten etc. männlichen Geschlechts ist zeigt doch, dass der "Eros" zwischen Kindern und Erwachsenen nichts mit kindlichen Bedürfnissen zu tun hat, sondern der (unerlösten) erwachsenen, männlichen Sexualität entspingt. Antworten


Markus Eisenring

15.03.2010, 15:28 Uhr
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A. Muschg wäre glaubwürdiger, wenn er sich auf die Verteidigung der Reformpädagogik beschränken und nicht die Person Becker schützen würde. Körperkontakt, "Sinnlichkeit" ist in der Tat ein integrierender Bestandteil von Erziehung. Wie sonst soll ein Kind einen guten Bezug zu seinem eigenen Körper entwickeln? Umso grösser die Verantwortung jedes Erziehenden, Grenzen zu kennen und zu respektieren. Antworten


Rolf Polier

15.03.2010, 15:22 Uhr
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"Was wir gelesen und gehört haben, hat uns verstummen lassen", sagt die aktuelle Rektorin der Odenwaldschule, Margarita Kaufmann. Und: "Die Schule hat große Schuld auf sich geladen." Muschg sieht das alles nicht so eng, schwafelt von Platon und Sokrates und stellt Becker schon mal vorsorglich einen Persilschein aus. Ich würde Muschgs Position nicht "unpopulär" nennen. Gaga trifft's besser. Antworten


Egli Andreas

15.03.2010, 15:17 Uhr
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Herr Musch verteidigt den Lebensentwurf einer besseren Gesellschaft durch die 68er-Generation . Er übersieht oder will nicht sehen, dass diese Gesellschaftsform ein Konstrukt von und für Erwachsene ist - und auch keine besseren Menschen hervorbringt. Antworten


Marco Lardi

15.03.2010, 15:08 Uhr
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Es schient so, als ob sich ein elitärer Kreis geschaffen hat, der sich einen deut um Gesetz und Anstand kümmert. Ob Regisseur, Schriftsteller oder sonst irgendwas Intellektuelles. Auch für die gilt das Gesetz. DIE BAGATELLISIERUNG DIESER UNTATEN IST EINE ERHÖHNUNG DER OPFER, ist der richtige Satz. Befürworter von Sex mit Kindern wie es Herr Muschg bagatellisiert gehören auch hinter Gitter. Antworten


Hans-Christian Müller

15.03.2010, 15:04 Uhr
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Einmal mehr weiss man nicht so recht, wovon gesprochen resp. geschrieben wird. In den 1950-er Jahren war "körperliche Züchtigung" in Schulstuben durchauch noch in. Diesen Teil des Geschehens aus heutiger Sicht zu verurteilen, ist mehr als fragwürdig. Mit Bezug auf sexuelle Übergriffe kommen die z.T. sicher berechtigten Vorwürfe wohl etwas spät. Gerade von Literaten wäre das anders zu erwarten. Antworten


rolf stocker

15.03.2010, 14:53 Uhr
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Herr Muschg war schon in der Vergangenheit einige Male peinlich aufgefallen, aber dies ist nun der Höhepunkt. Pädos positivreden wenn sie einer bestimmten Kaste angehören stinkt zum Himmel. Es gibt auch Leute die Polanski freischwafeln. Lasst die Gerichte entscheiden, aber sicher nicht sog. Schriftsteller ihre privaten, pädopositiven Meinungen vertreten. Antworten


alfred neumann

15.03.2010, 14:50 Uhr
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offenbar rechtfertigt die zugehörigkeit zur linken intelligenzija selbst die ungeheurlichsten taten zu rechtfertigen. das einzige, was mir hier als monumental erscheint, ist die kaltblütigkeit und unverfrorenheit, mit welcher a. muschg über die empfindungen der opfer hinweg walzt! definitiv geeignet, a. muschg als das zu qualifizieren, was er ist: ein dummschwätzer! Antworten


Christof Bernhart

15.03.2010, 14:49 Uhr
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Die Bagatellisierung dieser Untaten ist eine Verhöhnung der Opfer. Muschg hat sich schon längst disqualifiziert und sollte für immer schweigen. Gut dass wir in der Schweiz die Unverjährbarkeit solcher Straftaten haben, hier müssen sich diese sogenannten Pädagogen und Priester auch im Alter für ihre Perversitäten vor Gericht verantworten. Antworten


Erich Böhm

15.03.2010, 14:45 Uhr
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Zitat aus einem Kommentar zum Artikel im «Tagesspiegel»: Wer heutzutage in der nun zutage getretenen Situation apologetisch von einem «pädagogischen Eros» spricht, um jedwede sexuellen Handlungen zwischen Lehrperson und Schutzbefohlenem/r auch nur zu erklären, hat nichts begriffen. - Da hat Muschg wohl eher ein monumentales, intellektuell verbrämtes Geschwafei in einer Zeitung «deponiert». Antworten


Res Zaugg

15.03.2010, 14:44 Uhr
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Was nicht sein darf, das ist nicht. So einfach die Sicht eines Künstler-Kollegen. Schon Grass beanspruchte - und tut es immernoch - eine Generalamnesy unter Kulturschaffenden. Und sie funktioniert offenbar - unter Kulturschaffenden. Wir Normalos sollten etwas klüger sein. Antworten


Stefan Haller

15.03.2010, 14:38 Uhr
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In diesen Kommentaren finden sich Aussagen beider Seiten welche mir die Haare aufstehen lassen. Hier werden Dinge geschrieben ohne auch nur einen breiteren Gedanken daran zu verschwenden, dass es immer mehr als nur eine Seite gibt. Konsequent verfolgen ja! Aber wann ist Missbrauch wirklich Missbrauch und wann nur ein sich unwohl fühlen in der Gegenwart der Person etc. ? So als Beispiel. Antworten


ERich Deiss

15.03.2010, 14:33 Uhr
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Muschg hat uns Steuerzahlern in den letzten 50 Jahren Millionen gekostet. Und jetzt als krönenden Abschluss dies. Antworten


peter zimmermann

15.03.2010, 14:31 Uhr
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Herr Muschg ihre Formulierung mit Blick auf Platon ist falsch! Platonische Liebe steht einer in erster Linie sexuell motivierten Liebe gegenüber. Lesen sie einmal ganz langsam die Erzählung von Diotima. Diejenigen, die diese Liebe praktizieren, nennt Platon Philosophen. Antworten


johannes Fischer

15.03.2010, 14:24 Uhr
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Danke, Herr Muschg. Nun wissen es auch alle, die Sie bisher geistig umgarnen konnten, dass Sie ein Nonvaleur sind. Sie haben mit Ihren Ausführungen den Beweis dazu klar geliefert. Antworten


Tobias Lienhard

15.03.2010, 14:22 Uhr
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Kinder hätten eine Sexualität, ist eine monstruöse Aussage, in der gängigen Daherschwatzpsychologie oft geduldet wird. Die Sexualität erwacht mit der Pubertät individuell bei jungen Menschen (ich meinte etwa zwischen 10 + 16 Jahren). Sexualität in Kindern und Babies zu sehen ist Projektion perverser Geister, wie auch eines Pädagogen (in Kloten), der auch mich mit derlei schwer traumatisiert hat. Antworten


Martin Holzherr

15.03.2010, 14:19 Uhr
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Muschg will keine klare Grenze ziehen zwischen den Interessen und der Welt der Erzieher und ihren Schützlingen. Wenn er von Platons pädagogischem Eros schreibt und man die Verhältnisse im antiken Griechenland mit der dazumal akzeptierten Pädophile kennt, weiss man und weiss auch Muschg was das heisst. Antworten


Bruno Froehlich

15.03.2010, 14:16 Uhr
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Herr Muschg, Regenbogen duerfen alle Farben haben und auch Platon erfreuen. Sexueller Missbrauch ist schwarz und gehoert ans Licht das erhellt, doch auch mit farbigster Erklaerung nichts weiss waescht. Antworten


Ernst Bühler

15.03.2010, 14:12 Uhr
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"Becker wird vorgeworfen...". Muschg hat "keine vernünftigen Zweifel", dass der Vorwurf nicht gerechtfertigt ist. Empörung und Beschwichtigung aufgrund von Vermutungen. Darf man damit nicht warten, bis man weiss? Antworten


Ruth Olloz

15.03.2010, 14:00 Uhr
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Empfehlenswerter Artikel im FAZ-net, sehr geehrter Herr Muschg und den beschönigenden Kommentatoren!! Amelie Fried über die Odenwaldschule: "Die rettende Hölle" Antworten


Renate Traber

15.03.2010, 13:51 Uhr
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Wieder hat sich einer der "linken Intellektuellen", gefangen in seinem geistigen Elfenbeinturm, demaskiert. Die Ermittlungen werden zeigen, was Becker zu Recht oder zu Unrecht vorgeworfen wird. Kinder müssen vor fehlgeleiteten, komplexbeladenen Elementen mit allen Mitteln geschützt werden. Sexuelle Belästigungen oder Missbrauch müssen von der Gesellschaft schärfstens verurteilt werden. Antworten


Cornelia Schneider

15.03.2010, 13:35 Uhr
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Ich lese wohl nicht richtig?! Liegt es etwa daran, dass ältere Herren im Alter von Herrn Muschg nicht einmal merken, was sie da angerichtet haben? Auch mein Vater hat mich sexuell missbraucht. Auch er streitet es ab. Kann es sein, dass ihr alten Herren denkt, dass es normal ist, ein Kind sexuell zu missbrauchen? Antworten


Ruth Olloz

15.03.2010, 13:13 Uhr
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Herr Muschg, mir verschlägt es die Sprache!!!! Endlich hat ein Schneeball eine Lawine los getreten und macht Missbrauchten Mut, das Schweigen zu brechen. Mit Nichts, aber auch gar Nichts, kann Missbrauch schöngeredet werden. Antworten


Hans Frein

15.03.2010, 13:05 Uhr
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Herr Büchi, Ihre verquerte Vorstellungen unglaublich Wenn hier pädophiles Verhalten eines "Schulleiter" mit Platon und des "pädagogischen Eros" in Verbindung gebracht wird, ist dies schlicht unglaublich! Falls Ihre Kinder betroffen wären, würden Sie dann immer noch von "Ehrlichkeit ... nie zu einer Stärken der Menschheit zählt. Hier hat jemand in absolut perverser Art "Schutzbefohlene" missbraucht Antworten


Hs Ulr Schmutz

15.03.2010, 12:58 Uhr
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Nun lasst doch diesen Muschg mal in Ruhe. Der Mann hat absolut keine Botschaft. Nie gehabt und jetzt als Senior erst nicht. Antworten


Hans Müller

15.03.2010, 12:57 Uhr
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Möchte Herr Muschg mit seiner fragwürdigen These etwa sexuelle Übergriffe auf Kinder rechtfertigen und verharmlosen? Mir fehlen die Worte! Antworten


Peter Thommen

15.03.2010, 12:50 Uhr
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Endlich ein Vernünftiger! Kinder haben ein Sexualleben, aber niemannd und niefrau möchte sich das vorstellen, oder gar Vorschläge machen müssen zu deren Regelung. Jedes Kind kann lernen, sich selber zu schützen, das musste ich als schwules Kind auch!! Allein das Totschweigen in Familie und Gesellschaft ist "seelentötend" und nur reden über Missbrauch eine grosse Heuchlerei wie in den 70ern! Antworten


Daniel Müller

15.03.2010, 12:48 Uhr
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Wie diverse andere Kommentatoren erinnert auch mich die Sachlage stark an den Fall Polanski. Plötzlich betrifft es mal nicht einen Vater aus dem Prekariat (oder noch schlimmer, aus dem Bünzli-Mittelstand oder den kapitalistischen Eliten), sondern aus den eigenen intellektuellen Kreisen! Und schon sucht man verzweifelt nach Erklärungen - denn es können doch nicht krankhafte niederere Triebe sein!! Antworten


Joerg Stalder

15.03.2010, 12:44 Uhr
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«Die Grundlegung des ‹pädagogischen Eros› findet sich in den Schriften Platons, die vom Körperlichen der Lehrer-Schüler-Beziehung durchaus nicht absehen.» Nur weil Platon das geschrieben hat, muss man das doch so nicht hinnehmen. Antworten


Beat Keller

15.03.2010, 12:35 Uhr
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Den Opfern von Missbrauch ist es in der Regel egal, ob sich schon Platon über den pädagogischen Eros ausgelassen hat. Heute wie damals darf man getrost Zweifel an der Methode vorbringen. Nur: Zu Zeiten Platons war das Verhalten in der Regel straffrei. Heute muss man mit harten Sanktionen rechnen - und das ist gut so. Echte Pädagogik kann sehr wohl ohne sexuelle Komponente auskommen, Hr. Muschg. Antworten


Manfred Meier

15.03.2010, 12:30 Uhr
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Herr Muschg hat seit jeher mit gesinnungsstolzer Selbstgerechtigkeit den linken Mainstream bedient. Das ist hier nicht anders, aber sein Hinweis auf Plato ist derart widerlich, dass er auf der nach unten offenen Richterskala der Borniertheit ins Bodenlose fällt. Antworten


Peter Heiniger

15.03.2010, 12:25 Uhr
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Aber, aber Herr Muschg, kann ich da nur sagen. Und Sie fragen, wie würden Sie denn die Lage der Opfer intellektuell beschreiben? Antworten


Günter Fey

15.03.2010, 12:25 Uhr
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Und wenn Adolf Muschgs Kinder betroffen wären? Gerne hätte ich seine Reaktion mitbekommen. Lieber Herr Muschg, wenn Nähe, Freiheit und Fortschritt zu Missbrauch führen, dann hat sogar ein linker Intellektueller innezuhalten und auch seine Freunde zu hinterfragen. Ihre Glaubwürdigjeit steht auf dem Spiel, Sie erinnern mich an die katholische Kirche: Was nicht sein darf, das kann nicht sein! Antworten


Eva Hummel

15.03.2010, 12:13 Uhr
Melden

Wenn zwei dasselbe tun ist es nicht dasselbe. Kennen wir doch. Herr Muschg, Ihre verschlungene Argumentation ist mehr als durchsichtig. Antworten


Fred Büchi

15.03.2010, 11:56 Uhr
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Adolf Muschg ist recht zu geben, weil Ehrlichkeit trotz Aufklärung und weiterer bahnbrechender Ereignisse nie zu einer Stärke der Menschen geworden ist. Erstaunlich ist für mich einzig, dass er in der Schweiz keine Plattform findet dafür, symptomathisch allerdings auch in bezug auf den Umgang mit der Freiheit des Denkens in diesem Land. Antworten


Hans Kunz

15.03.2010, 11:48 Uhr
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Kennen wir solche Ansichten von Künstlern, Schriftstellern und anderen Kulturschaffenden nicht zur Genüge? Wie war das denn im Fall Polanski? Normalerweise soll man im Alter zur Weisheit neigen, Herr Muschg! Antworten


Raymond Maurer

15.03.2010, 11:41 Uhr
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Muschg versucht intellektuell auf sexuellen Missbrauch einzugehen, faselt von Reformpädagogik und offener Gesellschaft. Dabei vergisst er wohlweislich, dass der Trieb zum sexuellen Spiel höher zu gewichten ist als Moral, Aufklärung und Intellekt. Antworten


Eichinger Dario

15.03.2010, 11:34 Uhr
Melden

In Tat und Wahrheit wird hier die jahrzehntelange Heuchelei der Reformpädagogik entlarvt. Antworten


Jacqueline Lanz

15.03.2010, 11:33 Uhr
Melden

Jetzt gilt es, genau hinzuschauen und die guten Ansätze der Reformpädagogik zu schützen, es bringt nichts, das Missbrauchsproblem an der Reformpädagogik festzumachen. Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden, es gibt sie überall, in autoritären Lehranstalten genauso wie in fortschrittlichen Institutionen. Dass Adolf Muschg den beschuldigten Becker nun in Schutz nimmt, ist kontraproduktiv. Antworten


Hanspeter Dolder

15.03.2010, 11:05 Uhr
Melden

Vorgewerfen! Wo sind denn die Beweise? Antworten


Hollinger Eveline

15.03.2010, 11:05 Uhr
Melden

Schockierende Aussagen von Herrn Muschg, der sich hier auf die Seite der Täter stellt. Beschämend und irgendwie eiskalt, wie er versucht, das Ganze intellektuell abzuhandeln. Antworten


Gabriela Sarman

15.03.2010, 11:05 Uhr
Melden

Wenn sich ein Schutzbefohlener sexuell missbraucht fühlt, hilft weder Platons Schriften noch Muschgs Gedanken, nur der gesunde Menschenverstand, der den Missbrauch unterbindet und rechtlich verfolgen lässt, alles andere bedeutet nichts anderes, als sich feige und verachtend gegen das Leben zu wenden. Antworten


Patrick Merz

15.03.2010, 11:02 Uhr
Melden

Interessant wie die Boheme bei Missbrauchfragen sich gegenseitig zu decken versucht. Ich glaube kaum, dass Täterargumente weder im Fall Polanski noch im Fall Becker helfen, Missbräuche zukünftig zu verhindern. Auch dann nicht, wenn sie von vermeintlichen literarischen Grössen vorgebracht werden. Antworten



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