Dossier: Asylnotstand im Kanton Bern

Im Juli 2014 rief der Regierungsrat des Kanton Bern den Asylnotstand aus und verpflichtete sechs Berner Gemeinden, Notunterkünfte zur Verfügung zu stellen.

Kanton Bern will konsequenter ausschaffen

Die Regierung hat am Donnerstag die lange erwartete neue Asylstrategie präsentiert. Zwei Ziele sind dabei zentral: Anerkannte und vorläufig aufgenommene Flüchtlinge sollen besser inte­griert, abgewiesene schneller ausgeschafft werden. Mehr...

Platz für 50 junge Asylsuchende im Schulhaus Schmocken

Das leer stehende Schmocken-Schulhaus steht ab September rund 50 jungen Asylsuchenden zur Verfügung. Mehr...

Das Ausreisezentrum im Schachen

Nur wenige Hundert Meter von der Wanger Gemeinde- und der Berner Kantonsgrenze wollen der Bund und der Kanton Solothurn im Deitinger Schachen ein Ausreisezentrum für abgewiesene Asylsuchende bauen. Mehr...

Bauarbeiten sollen im Herbst starten

Die Pläne für die ­Umwandlung des Instituts Guglera ob Giffers in ein Bundesasylzentrum liegen vor: Der Bund investiert 8,8 Millionen Franken, unter anderem in die Erdbebensicherung. Das Areal wird zudem umzäunt. Mehr...

Asylbewerber statt Studenten

Nach neun Monaten in einer Kollektivunterkunft haben zwei Drittel der Asylbewerber Anspruch auf eine eigene Unterkunft. Diese sind aber Mangelware. Die Stadt stellt nun das Studentenwohnheim am Kanonenweg zur Verfügung. Mehr...

Mehr Flüchtlinge in Oberhofen

Die Gemeinde Oberhofen nimmt mehr Flüchtlinge auf als ursprünglich geplant. Derweil ist noch nicht klar, welche Gemeinden nachziehen. Mehr...

Es braucht 5650 neue Asylplätze im Kanton Bern

Bis Ende August müssen über 5600 neue Asylplätze entstehen – zusätzlich zu den aktuell 3700 Plätzen. Nun ist klar, wie die Plätze auf die Regionen verteilt werden. Mehr...

Asylunterkunft Riedbach: Für einen Raum mit Tageslicht

Die Quartierbewohner von Riedbach stören sich an der unterirdischen Asylunterkunft. Nun hörte der Kanton ihre Bedenken an. Mehr...

Die Angst vor dem «Rumhängen» junger Männer

Ab 1. Juli wird im Hotel Kreuz ein Flüchtlingswohnheim eröffnet. 40 Menschen, die als Flüchtlinge anerkannt sind, werden im Hotel einziehen und so lange bleiben, bis sie eine Wohnung gefunden haben. Mehr...

Massenschlägerei unter jugendlichen Asylsuchenden

Bei einer Auseinandersetzung im Zentrum für unbegleitete minderjährige Asylsuchenden in Unterseen wurde ein 16-Jähriger leicht verletzt. Mehr...

40 Flüchtlinge ziehen ins Hotel Kreuz

Im Hotel Kreuz werden gegen Ende Juli 40 anerkannte Flüchtlinge aufgenommen. In zwei Wochen erfährt die Wilderswiler Bevölkerung anlässlich einer Informationsveranstaltung mehr dazu. Mehr...

Erneut eine unterirdische Unterkunft in Bern

Nach der Schliessung der Asylunterkunft Hochfeld in der Länggasse in Bern ziehen die Bewohner nach Riedbach. Auch dort müssen sie unterirdisch wohnen. Mehr...

In Prêles droht ein neues Defizit

Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP) will das ­Jugendheim Prêles als Ausschaffungsgefängnis nutzen. SVP-Grossrat Samuel Krähenbühl befürchtet Mehrkosten, etwa weil das Betreuungs­verhältnis mit 1:1 zu hoch sei. Mehr...

Ein Verein soll die Aufgaben der Asylkoordination übernehmen

Die Asylkoordination Thun stösst an ihre Grenzen. Deshalb soll künftig nicht –mehr sie als städtische Dienststelle, ­sondern ein regionaler Verein für die Unterbringung und die Betreuung Asylsuchender zuständig sein. Mehr...

Grünes Licht für Asylunterkunft an der Birkenstrasse

Die Heilsarmee kann das Gebäude an der Birkenstrasse 15 in Zollikofen in eine Kollektivunterkunft umwandeln. Die Gemeinde hat die dazu nötige Baubewilligung erteilt. Zwei Einsprachen wurden zurückgezogen. Mehr...

«Die Art der Unterbringung ist aussergewöhnlich»

Adrian Arbogast, ­operativer ­Leiter des Bundesasylzentrums in Thun, betreut seit zwanzig Jahren Asylbewerber. Er lobt die neuen Erkenntnisse vom Betrieb in einer riesigen Halle. Mehr...

Dürfen die Flüchtlinge in Schafhausen bleiben?

250'000 Franken bezahlt der Kanton Bern der Gemeinde Hasle jährlich für die Miete des Schulhauses Schafhausen zur Unterbringung von 150 Asylsuchenden. Rolf Kohler, Sprecher der Unzufriedenen, will das Durchgangszentrum schliessen. Mehr...

Kein Geld für private Zimmer

Die private Unterbringung von Flüchtlingen läuft harzig, weshalb die Schweizerische Flüchtlingshilfe den Kanton kritisiert. Laut Migrationsdienstchefin Iris Rivas sind die Schwierigkeiten aber wohl eher hausgemacht. Mehr...

Bundesasylzentrum: Klare Regeln sollen Akzeptanz schaffen

Gemeindepräsident Andreas Hegg (FDP) ist sich sicher: Solange klare Regeln gelten, trägt die Lysser Bevölkerung ein Bundesasylzentrum mit. Mehr...

«Der Entscheid ist definitiv»

Hasles Gemeindepräsident Walter Scheidegger betont, der Gemeinderat lasse sich vom heftigen Widerstand gegen die geplante Asylunterkunft im Schulhaus Schafhausen nicht verunsichern. Mehr...

115 junge Männer aus 18 Nationen

Im Bundesasylverfahrenszentrum sind 119 Männer aus über 18 Nationen untergebracht. Im Durchschnitt verbringen sie 45 Tage in Thun. Mehr...

So sieht der Alltag im Bundesasylzentrum aus

Das erste Mal hat das Staatssekretariat für Migration das temporäre Bundesasylverfahrenszentrum auf dem Waffenplatz den ­Medien geöffnet. Der Betrieb in der Halle wirkte ruhig. Mehr...

Die Asylindustrie ist ein Millionengeschäft

Der anhaltende Zustrom von Asylsuchenden will finanziert sein. Allein im Kanton Bern werden für Betreuung und Unterkünfte inzwischen über 150 Millionen Franken ausgegeben. Mehr...

Wien sieht sich als Sündenbock

Wien hat kein Verständnis für die zunehmende Kritik aus Brüssel und Berlin an seinen Massnahmen zur Eindämmung der Flüchtlingsstromes. Das Land sieht sich zu Unrecht am Pranger. Mehr...

Hier ist Basketball mehr als Sport und Spiel

Etwa 30 Jugendliche, vorwiegend junge Männer aus Afghanistan, werden im Sportzentrum Huttwil derzeit betreut und beschult. Die Verantwortlichen sind froh um diesen verhaltenen Start. Ausgelegt wird das neue Zentrum auf 100 Jugendliche. Mehr...

Syrien-Flüchtlinge, die bleiben werden

Der Bund sieht sich in einer Zwischenbilanz zum Pilotprojekt Resettlement auf Kurs. Nebst diesem Projekt holt der Bund auch auf der Basis anderer Beschlüsse Flüchtlinge ins Land, die bleiben werden. Mehr...

Der Neuanfang ist komplizierter, als sie dachten

Es ist zäher, als Y. sich das ausmalte. Seit zwei Jahren ist er in der Schweiz, und von einem Job ist er trotz intensiver Betreuung noch weit entfernt. Der irakische Christ, der mit seiner Familie zuerst nach Syrien floh, ist aber einer jener Flüchtlinge, die hier bleiben werden. Mehr...

Zu Gast bei einer Flüchtlingsfamilie

Alles Materielle mussten sie zurücklassen: Wohnung, Arbeitsplatz, Freunde. Mitgebracht in die neue Heimat haben Flüchtlinge den Reichtum ihrer Kultur, darunter ihre Kochkünste. In Wort, Bild und Rezepten porträtiert das Buch «Heimat im Kochtopf» Flüchtlinge aus sechzehn Ländern, zum Beispiel die Familie A. aus Syrien. Mehr...

Plötzlich waren sie einfach da

Seit Anfang November sind im Kientalerhof 15 Asylsuchende platziert. Bei der Gemeinde Reichenbach weiss man erst seit Dienstagabend davon. Mehr...

Sitzen und warten

Seit September sind in Hinterkappelen dreissig Asylbewerberinnen untergebracht. Die Tage verbringen sie auf einem Bauernhof, die Nächte im Kellergeschoss des Feuerwehrmagazins. Mehr...

Diffuse Ängste reichen nicht für eine Schliessung

Philippe Müller, Leiter Redaktion Emmental, zur Abstimmung über das Asylzentrum Schafhausen. Mehr...

Keine Verschnaufpause für die Türkei

Türkei-Korrespondentin Susanne Güsten über die Zukunft des Landes. Mehr...

Spezielle Lösung

Stefan Geissbühler, Chefredaktor Thuner Tagblatt, über die Eröffnung des Bundesasylzentrums auf dem Waffenplatz in Thun. Mehr...

Die Unterschiede bleiben

Türkei-Korrespondentin Susanne Güsten analysiert den Aktionsplan der EU und der Türkei. Mehr...

Die Partnerschaft ist gescheitert

Sandra Rutschi, Redaktorin Kanton Bern, zur neusten Entwicklung in der bernischen Asylpolitik. Mehr...

Käser kann durchatmen

Ein Kommentar vom stellvertretenden BZ-Chefredaktor Adrian Zurbriggen zum Bundesasylzentrum im Zieglerspital. Mehr...

Bundeszentrum in Bern wäre konsequent

Tobias Marti, Redaktor im Ressort Stadt Bern, über die Pläne von Kanton und Bund, im Zieglerspital ein Asylzentrum zu eröffnen. Mehr...

Asyl: Gemeinden sind unter Zugzwang

Adrian Zurbriggen, stellvertretender BZ-Chefredaktor, zu Hans-Jürg Käsers Rückzieher bei den Asylverfügungen. Mehr...

Liebe Hanna Waldheimer

BO-Redaktor Jürg Spielmann zum Leserkommentar von Hanna Waldheimer zu seinem Bericht über die erste positive Bilanz der Verantwortlichen des Asylzentrums in Aeschired. Mehr...

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