Wie die Galapagos-Inseln vor 180 Jahren klangen
Aktualisiert am 13.05.2009 1 Kommentar
Das Video zeigt, wie ein kleiner Roboter über einen Tisch fährt und mit seinem Pinselarm ein Gemälde auf eine Leinwand malt. Eine andere Erfindung zeigt ein scheinbar normales Eichhörnchen, welches plötzlich mit seinen Pfoten am Kopf zieht und diesen abreisst – auf diese Weise signalisiert das Robotertier seinem Besitzer, wenn wieder ein Tag vergangen ist.
Die Studentin Michelle Mayer hat ein paar ganz sonderbare Stiefel an. Sie nennt sie «Root Boots» (Wurzelstiefel). Mit ihnen kann die Frau allerdings nicht laufen. Im Gegenteil: Sie sollen die Leute zum Meditieren animieren. «Wenn ich mich in diesen Stiefeln nicht bewege, fühle ich ein angenehmes, weiches Vibrieren», so Mayer. «Und wenn ich mich bewege, machen die Stiefel ein Geräusch, als ob Bäume und Äste brechen.»
Beliebter Treffpunkt der Ausstellung ist die Erfindung Traveling Sound Museum von Michael Rosenthal: Wer seine Steingefässe öffnet, horcht in die Verfangenheit: Besucher können etwa den Geräuschen der Galapagos-Inseln vor 180 Jahren oder sizilianischen Fischmärkten aus dem 18. Jahrhundert horchen.
Was die Studenten sonst noch so alles entwickelt haben, sehen Sie im Video. (rek)
Erstellt: 13.05.2009, 12:03 Uhr
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