So vermeiden Sie einen «Mausarm»
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Wer die Hand und den Arm bei der Arbeit mit der Computermaus überlastet, dem droht eine «Repetitive Strain Injury» (RSI). Frank Bergmann, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN), nennt die Symptome dieses «Mausarms»: «Kribbeln, Taubheit und Kraftlosigkeit des Unterarms und der Hand sind erste Anzeichen für eine Überlastung von Sehnen und Nerven infolge monotoner Bewegungen», sagt der Mediziner.
Schmerzen, auch wenn die Schäden ausgeheilt sind
«Ständiges Klicken mit der Computer-Maus und eine unnatürliche Handhaltung bedingen kleinste Verletzungen des Gewebes, die auf Dauer zu Entzündungen der Nervenfasern führen können.» Auch bei anfangs minimalen Beschwerden besteht die Gefahr, dass das Gehirn den Schmerz mit der Tätigkeit des Klickens verbindet. «Allein die Mausklickbewegung kann dann Schmerzen auslösen, selbst wenn die Schäden im Arm bereits ausgeheilt sind», erklärt der Aachener Neurologe.
Tastatur statt Maus
Allerdings lässt sich das häufige Problem gut vermeiden. «Viele Funktionen von Programmen lassen sich über die Tastatur steuern, um die Verwendung der Maus einzuschränken», so Bergmann. Auch die Einrichtung des Arbeitsplatzes kann vor Problemen schützen. Die Masse der Maus sollten der Grösse der Hand angemessen sein. Kalte Auflageflächen der Handgelenke begünstigen Entzündungen und sollten daher vermieden werden.
Gefahr von bleibenden Schäden
«Dehnübungen, natürliche Arm- und Handbewegungen sowie häufige kurze Pausen helfen der Armmuskulatur zu entspannen», rät der Experte. «Treten Symptome wie Stechen im Unterarm und Schmerzen bei Belastung auf, sollte ein Neurologe aufgesucht werden. Je länger der Arztbesuch hinausgezögert wird, umso grösser ist die Gefahr von bleibenden Schäden.» (rek/dapd)
Erstellt: 30.07.2010, 11:30 Uhr

























































































