SBB-App wieder erhältlich

Die Fahrplann-App der SBB ist seit Mittwoch wieder erhältlich. Sie war rund zehn Tage gesperrt. Offenbar führten technische Probleme zur Panne.

Die iPhone-App «SBB Mobile» war rund zehn Tage nicht mehr im App Store erhältlich. Kunden machten die SBB darauf aufmerksam. «Wir waren selber überrascht und kennen die Gründe nicht, weshalb Apple die App entfernt hat», sagte Mediensprecher Reto Kormann am Dienstag gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnetz. Man habe das Unternehmen umgehend informiert und seitdem mehrmals nachgehakt.

Zusammenhang mit E-Tickets?

Der IT-Konzern hat nun offenbar reagiert: Seit Mittwoch ist die App wieder freigeschaltet, der Download funktionierte in unserem Test problemlos. Am Nachmittag bestätigte SBB-Mediensprecher Kormann die Information, dass wohl ein technisches Problem zum Verschwinden der App geführt hat.

Auf Apfelblog.ch wird spekuliert, dass die Blockade möglicherweise im Zusammenhang mit E-Tickets stehe, die der via App möglich ist. Apple wolle hier womöglich mitverdienen. Die SBB würde dies überrraschen: «Wir haben Apple von Anfang gesagt, dass wir über SBB Mobile Tickets verkaufen und diese mit Kreditkarte bezahlt werden», sagt Kormann.

Mit «SBB Mobile» können iPhone-Nutzer unter anderem den Fahrplan abrufen und Tickets kaufen. Die 260'000 Kunden, die die App bereits runtergeladen hatten, konnten diese auch während der Download-Sperre weiter nutzen.

(Bernerzeitung.ch/Newsnetz)

Erstellt: 21.10.2009, 15:55 Uhr

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13 KOMMENTARE

Malte Gross

22.10.2009, 07:28 Uhr

Also ich find das Programm auch genial. Der Home-Knopf bestimmt meine Position, zeigt wie weit die nächste Haltestelle weg ist und direkt dazu die Verbindungen und in wieviel Minuten Abfahrt ist. Ich war selbst iPhone-Kritiker und bin es noch, aber ich hab es mir geholt, weil das Bedienkonzept und die Haptik unschlagbar sind! Kein Touch-Telefon reagiert bisher so flüssig.


Thomas Müller

22.10.2009, 07:05 Uhr

Jede Firma muss kritisiert werden dürfen. Ich nutze seit Jahren fast nur noch Apple-Produkte, vom iMac übers MacBook bis zum iPhone. Doch Fanboy-Verhalten ist mir zuwider. Was sich Apple mit dem AppStore leistet ist mitunter so, wie wenn Microsoft die Installation von Firefox auf Windows softwaremässig verhindern würde mit der Begründung, Firefox ist nicht nötig, weil der IE schon alles kann.


Werner Vonlanthen

21.10.2009, 20:49 Uhr

@Peter Stucki: Sie haben offenbar wenig Ahnung von IT Geschichte. Apple war lange überhaupt nicht arrogant, im Gegenteil. Erst jetzt, seit dem Erfolg von iPod und iPhone fängt Apple mehr und mehr an schlechte Angewohnheiten anzunehmen und hört immer weniger auf die Käufer: z.Bsp. dass es endlich wieder iMacs ohne Glanzbildschirme gibt, das hofft man seit 3 Jahren vergeblich!


Marco Rohr

21.10.2009, 15:16 Uhr

Die iPhone-App der SBB ist etwas vom innovativsten, was ich in letzter Zeit gesehen habe. Der Kauf von Tickets funktioniert problemlos und dauert weniger als eine Minute. Zum Thema Arroganz: Im Gegensatz zu Microsoft hört Apple ganz genau auf seine User und konzentriert sich durchgehend - ob beim MacBook oder iPhone - auf das, was der User am häufigsten braucht. Das braucht Mut, aber funktioniert.


Peter Meier

21.10.2009, 14:51 Uhr

An all die Motzer und Neider hier im Blog sei gesagt, dass sie niemand zwingt ein iPhone zu kaufen. Dafür gibt es offensichtlich auch ohne euch mehr als genügend Interessenten für das iPhone. Jedem das seine, einige wollen lieber die minderwertigen Produkte mit Android, Blackberry oder Symbian nutzen, andere wiederum nutzen das iPhone (übrigens die zufriedensten Benutzer gemäss Umfragen)!


Lutz Müller

21.10.2009, 14:04 Uhr

@peter stucki Merken Sie nicht, wie unlogisch ihre Worte sind? Welchen freien Markt meinen Sie?


Peter Wyss

21.10.2009, 08:43 Uhr

Das App war für ein paar tage im Shop nicht erhältlich. Das ist wie wenn im Supermarkt die Bananen ausverkauft sind. Wer das App bereits hatte (wie ich) war nicht betroffen und konnte es normal nutzen. Die Fahrpläne konnten mit dem iPhone aber jederzeit normal übers Internet abgerufen werden, wie man es bei Android immer tun mus. Mit dem App geht aber schneller und einfacher.


peter stucki

21.10.2009, 02:47 Uhr

Apple war & ist schon immer arrogant... drum erstaunt sowas nicht. Wer sich gerne führen und vorschreiben lassen will, welche Apps und welche Hardware er nutzen darf, der wählt Apple und bezahlt dafür noch einiges mehr. Wer das nicht will, wer eigene Entscheidungen treffen will, kauft sich frei Markt seine HW und Apps. Und entscheidet selbst, was er einsetzt und was nicht. Freiheit ist günstiger!


Patrick Tigri

21.10.2009, 02:21 Uhr

Äh kann mich Naivling mal jemand aufklären, wieso man Anwendungen fürs iPhone nur im "AppStore" bekommt? Wieso gibt's die nicht, wie sonst jede Software, an jeder Strassenecke im Internet? Das wäre ja, wie wenn es Bananen nur im Migros aber nicht im Coop zu kaufen gäbe (wobei Bananen ja an sich mit Migros wenig zu tun haben...)


Markus Stefan Knittel

20.10.2009, 21:28 Uhr

Ursache ist die Funktion "Ticket kaufen". Diese verträgt sich noch nicht mit einer technischen Neuerung, die Apple vorgestellt hat. Künftig wird man aus allen Apps heraus Dinge kaufen können.


Hans Schmid

20.10.2009, 21:24 Uhr

Genau diese arrogante Willkür ist der Grund weshalb ich, trotz schönen Designs und etlicher Vorzüge, auf Apple-Produkte dankend verzichte.


Thomas Müller

20.10.2009, 21:22 Uhr

Der App Store ist der Einzug der Diktatur in die "freie" Marktwirtschaft. Apple gebiert sich mit seiner selbstherrlichen und undurchsichtigen Zulassungspolitik wie ein kommunistisches Regime vor dem Mauerfall. Als Nutzer kann man nur hoffen, dass dieses Gebaren keine Schule macht und die Gerichte der Firma Apple einmal so hartnäckig aufhocken werden wie Microsoft in Sachen Internet Explorer.


karl baumann

20.10.2009, 20:38 Uhr

Tja, mit Android habe ich diese Probleme nicht. SBB, DB und ÖBB Fahrpläne kann ich jederzeit runterladen, ohne dass Apple seine undurchsichtige Zensur durchsetzen kann. Apple wird bald starken Gegenwind von Google und Co. spüren,




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