Digital
Angestellte mit dem Handy überwachen
Links
Artikel zum Thema
Bewegungssensoren im Handy sind eine tolle Sache: Dank Ihnen kann man wählen, ob man Fotos im Quer- oder Hochformat anschauen will, die virtuelle Tastatur verbreitern oder mit Game-Apps spielerisch seinen Gleichgewichtssinn testen.
Die Weiterentwicklung dieser Technologie, die laut einer Studie bis Ende Jahr in jedem dritten Smartphone eingebaut sein wird, ist allerdings eher dafür geeignet, Unbehagen auszulösen.
Was macht die Putzfrau?
Konkret geht es um eine Erfindung des japanischen Telekommunikationsunternehmen KDDI. Seine neue Handytechnik ermöglicht es Firmen künftig, haargenau zu kontrollieren, mit welcher Arbeit ihre Arbeiter gerade beschäftigt sind.
Dank äusserst präziser Bewegungssensoren wird es möglich sein, Mitarbeiter nicht nur zu lokalisieren, sondern auch zu erkennen, ob und sogar was er arbeitet. Etwa, ob die Putzhilfe auch tatsächlich wischt oder ein Bauarbeiter die an ihn zugewiesene Arbeit erledigt.
Kritik aus Japan
Für den japanischen Menschenrechtsanwalt Kazuo Hizumi eine höchst fragwürdige Technik: «Menschen werden wie Maschinen behandelt, wie Vieh, das überwacht wird. Neue Technologien sind dazu da, unser Leben zu verbessern, nicht um uns auszuspionieren», so Hizumi gegenüber der BBC.
Das Unternehmen ist sich dieser Problematik offenbar bewusst. Unternehmen, welche die neue Technik verwenden, müssten vorgängig die Arbeitnehmer eine Einverständniserklärung unterschreiben lassen, zitiert die BBC den KDDI-Forschungschef. (rek)
Erstellt: 15.03.2010, 14:34 Uhr
Digital
Emil Frey AG Autocenter Bern
Geniessen sie die Strasse mit dem neuen Subaru XV. Nur im Emil Frey Autocenter Bern.



