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Zermatt bekniet Google für Street-View-Bilder

Aktualisiert am 05.09.2009

Nicht alle regen sich über den Google-Dienst Street View auf. Der lässt sich nämlich auch für eigene Zwecke nutzen. Aber gerade dort, wo er gefragt wäre, lässt er auf sich warten.

Aus diesem Ort sollen noch mehr Bilder in die Welt hinaus: Tourismusdestination Zermatt.

Aus diesem Ort sollen noch mehr Bilder in die Welt hinaus: Tourismusdestination Zermatt.
Bild: Keystone

Matterhorn, Pferdekutschen und uralte Häuser – dies möchte der Walliser Tourismusort Zermatt der Welt über Google Street View zeigen. Der Google-Dienst als Marketing-Instrument sozusagen. Der Internet-Gigant hats aber nicht eilig. «Beim Fototermin würden wir auch Geissen durch die Strassen treiben», sagt Zermatts Tourismusdirektor Daniel Luggen der «SonntagsZeitung».

Den Wunsch Zermatts und Duzender weiteren Tourismusorte um Aufnahme in die umstrittene Google-Applikation will Schweiz Tourismus in den kommenden Tagen dem amerikanischen Internet-Suchgiganten unterbreiten, so das Blatt. Die Bittsteller werden sich allerdings gedulden müssen. Wie Google-Sprecher Matthias Meyer der «SonntagsZeitung» sagt, sind Fototermine in autofreien Orten und Innenstädten vorerst nicht vorgesehen.

Ein Zusatzaufwand

Für das Internetunternehmen sei die Erfassung dieser Zonen mit zusätzlichem Aufwand und Körperkraft verbunden. Dafür habe Google ein «Trike» entwickelt, auf das die 360-Grad-Panoramakamera montiert wird. Das 100 Kilo schwere Gerät war in Europa bisher in England, Spanien Italien und Holland unterwegs. In den kommenden Wochen plane Google weitere Fotoaufnahmen mit dem Auto in neun Deutschschweizer Kantonen. (cpm)

Erstellt: 05.09.2009, 23:44 Uhr

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