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So funktioniert der App Store für Apple-Computer

Von Anatol Heib. Aktualisiert am 10.01.2011

Apple überträgt das App-Store-Prinzip auf Macs: Nutzer können ab heute im Mac App Store Software mit einem Klick herunterladen und installieren. Bernerzeitung.ch/Newsnet zeigt, was der digitale Shop zu bieten hat.

Download mit einem Klick: Screenshot des Mac App Store. Nach der Softwareaktualisierung erscheint in der Dock-Leiste das Store-Symbol.

Download mit einem Klick: Screenshot des Mac App Store. Nach der Softwareaktualisierung erscheint in der Dock-Leiste das Store-Symbol.
Bild: Apple

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Glaubt auch an das App-Store-Prinzip für Computer: Steve Jobs. (Bild: Keystone )

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Apple (AAPL 546.075 -1.28%) hat mit dem App Store den Markt für mobile Programme revolutioniert. Genauso einfach wie bei Anwendungen für iPhone und Co. sollen nun auch Besitzer von Apple-Computern Spiele, Bürosoftware oder Tools finden – und mit einem Klick auf dem Computer installieren.

Möglich wird dies mit dem Mac App Store, der heute in 90 Ländern startet. Er wird als kostenloser Download über die Softwareaktualisierung erhältlich sein. Voraussetzung für den Mac App Store ist das Betriebssystem Snow Leopard. Wann der Store in der Schweiz verfügbar sein wird, konnte Apple gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet nicht sagen. Auf der Schweizer Infoseite steht derzeit noch «Coming Soon».

Bedienung wie im App Store

Erste Bilder zeigen, dass sich der Mac App Store optisch an iTunes orientiert. Apple verspricht die gleichen Funktionen, die man bereits aus dem iPhone-App-Store kennt: Im digitalen Shop sind sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose Mini-Programme erhältlich, man kann durch Kategorien stöbern und Bewertungen anderer Nutzer lesen. Ein Klick genügt, um Apps zu kaufen, herunterzuladen, zu installieren und sie danach sofort zu starten. Bezahlt wird mit dem iTunes-Konto. Die Programme werden automatisch mit der Update-Funktion des Mac App Store auf dem neusten Stand gehalten.

30 Prozent an Umsatz beteiligt

Der Store steht allen Entwicklern offen, die Software verkaufen wollen. Wie beim Vorbild iPhone ist auch hier mit einem Prüfprozess seitens Apple zu rechnen. Die Preise bestimmen die Entwickler, Apple wird 30 Prozent des Umsatzes kassieren. Zum Start werden beispielsweise einzelne Programme von Apples iLife-Paket angeboten – zum Beispiel iPhoto oder GarageBand für je 14,99 Dollar.

Apple wird laut Macnews.de die eigene Mac-Downloads-Website (z. B. auf Apple.ch) abstellen. Auf der Seite stellte das Unternehmen bisher eigene und Software von Drittentwicklern für den Mac vor.

Noch ohne Office-Pakete

Ob im Mac App Store auch grosse Softwarehersteller präsent sein werden und sich damit auch den Spielregeln von Apple unterwerfen wollen, wird sich zeigen. Microsoft beispielsweise hat laut «Financial Times Deutschland» derzeit keine Pläne, seine Office-Software im Store anzubieten.

Trotzdem dürfte die Branche sehr genau auf Apples neuen Software-Shop blicken. Denkbar, dass ein ähnlicher Store für Windows-Computer kommen wird.

Bereits im vergangenen Jahr hat Konkurrent Google einen Shop gestartet, den Chrome Web Store. Die Programme sind für den Google-Browser Chrome bzw. das kommende Cloud-Betriebssystem Chrome OS gedacht. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.01.2011, 10:58 Uhr

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