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«Sich den chinesischen Gesetzen unterworfen»

Aktualisiert am 21.07.2010

China zeigt sich nach dem Streit mit Google über Internet-Zensur zufrieden mit der neuen Geschäfts-Praxis des US-Konzerns.

Nach einem Streit über einen angeblichen Hackerangriff auf Google aus China und über Internetzensur hatte Google damit gedroht, sich aus China zurückzuziehen. Diese Option ist wohl vom Tisch.

Nach einem Streit über einen angeblichen Hackerangriff auf Google aus China und über Internetzensur hatte Google damit gedroht, sich aus China zurückzuziehen. Diese Option ist wohl vom Tisch.
Bild: Reuters

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Google (GOOG 707.86 1.13%) halte sich mit der Abschaffung der automatischen Weiterleitung seiner Nutzer von der chinesischen auf die Hongkonger Seite nun an geltendes Gesetz. Die Firma Guxiang, die Googles Internetseiten in China betreibt, habe sich bereiterklärt, «sich chinesischen Gesetzen zu unterwerfen», sagte der zuständige Experte im Informationsministerium, Zhang Feng, am Dienstag.

Die Firma wolle sicherstellen, dass kein illegaler Inhalt zugänglich gemacht werde. Eine Überprüfung habe ergeben, dass die Forderungen eingehalten würden. Besucher der Google-Suche in China müssen sich nun aktiv auf die Hongkonger Seite weiterklicken. Zu dem Link zur Hongkonger Seite äusserte sich der Experte nicht ausdrücklich.

Automatische Weiterleitung gestoppt

Nach einem Streit über einen angeblichen Hackerangriff auf Google aus China und über Internetzensur hatte Google damit gedroht, sich aus China zurückzuziehen. Zudem wollte sich das Unternehmen nicht mehr der Zensur unterwerfen und installierte eine automatische Weiterleitung auf die Hongkonger Seite.

Um die nötige Internet-Lizenz zum Betreiben einer Seite in China verlängert zu bekommen, verzichtete Google aber unlängst wieder auf die automatische Weiterleitung.

Baidu erfolgreicher

Der Marktanteil Googles in China ist auch im zweiten Quartal weiter gesunken auf 27,3 Prozent von 29,5 Prozent im ersten Quartal. Vor Beginn des Streits mit der Regierung hatte das US-Unternehmen gegenüber dem dominierenden chinesischen Anbieter Baidu Boden gut gemacht. Der Anteil war bis auf 32,8 Prozent geklettert. (rek/sda)

Erstellt: 21.07.2010, 08:29 Uhr

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