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Richter befürchten «Dr. Kimbles» Flucht

Aktualisiert am 25.01.2012 10 Kommentare

Richter in Neuseeland haben eine Freilassung des Megaupload-Gründers gegen Kaution abgelehnt. Sie befürchten, dass Kim Schmitz fliehen könnte. Derweil wurde ein weiterer Verdächtiger festgenommen.

Ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft: Kim Schmitz im Gerichtssaal in Aukland.

Ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft: Kim Schmitz im Gerichtssaal in Aukland.
Bild: AFP

Der in Neuseeland verhaftete und wegen Internet-Piraterie angeklagte deutsche Gründer der Internet-Plattform Megaupload kommt nicht frei. (Video: Reuters)

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 Das Ende von Kim Schmitz alias «Dr. Kimble»

Das Ende von Kim Schmitz alias «Dr. Kimble»
Die US-Behörden haben die Website des Internetdienstes Megaupload geschlossen. Die Verantwortlichen wurden verhaftet.

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Der in Neuseeland festgenommene deutsch-finnische Gründer der Internetplattform Megaupload, Kim Dotcom, kommt nicht gegen Zahlung einer Kaution frei. Das entschied ein neuseeländisches Gericht. Es bestehe Fluchtgefahr, erklärte Richter David McNaughton zur Begründung.

Im Zuge der Ermittlungen gegen die inzwischen abgeschaltete Internetplattform wurde ein fünfter Verdächtiger festgenommen worden. Das verlautete aus Kreisen des US-Justizministeriums in Washington. Die niederländische Polizei habe einen 32-jährigen estnischen Staatsbürger mit Wohnsitzen in der Türkei und Estland festgenommen.

Dotcom weist Vorwürfe zurück

In der vergangenen Woche hatte die Polizei in Neuseeland Dotcom und drei weitere Megaupload-Manager festgenommen. Die USA werfen dem Anbieter Verstösse gegen Gesetze zum Schutz des Urheberrechts vor. Auf der inzwischen abgeschalteten Plattform Megaupload.com konnten Nutzer Dateien wie Filme oder Musik auf einen Server hochladen, wo sie von anderen Nutzern wieder heruntergeladen werden konnten.

Der 38-jährige Dotcom hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Die USA haben seine Auslieferung beantragt. Die erste Anhörung dazu ist für den 22. Februar angesetzt. Insgesamt haben die US-Behörden in dem Fall gegen sieben Männer Vorwürfe erhoben. Nach zweien wird noch gesucht. (kpn/AFP)

Erstellt: 25.01.2012, 09:25 Uhr

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10 Kommentare

Michael Jau

25.01.2012, 09:49 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Langsam geht der Gesellschaft offenbar jegliches Mass verloren. 20 Jahre Haft für Musikverbreitung. Ist das überhaupt ein Verbrechen? Oder doch eher eine Gesetzübertretung? Ähnlich wie falsch parken? Schliesslich wurde niemand an Leib und Leben bedroht! Bald werden wohl alle diejenigen, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen, inhaftiert sein. Brazil lässt grüssen. Antworten


Ramon Paxus

25.01.2012, 09:32 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ich frag' mich ernsthaft, wie der fliehen sollte. Schmitz ist nun nicht gerade unauffällig: über zwei Meter gross, über 150kg schwer und bekannt wie ein bunter Hund. Schon rudimentärste Grenzkontrollen sollten ihn in Neuseeland halten können. Antworten



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