Palm Pre gegen iPhone: Das wird ein heisser Sommer
Aktualisiert am 20.05.2009 5 Kommentare
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Das amerikanische Mobilfunkunternehmen Sprint hat das Geheimnis um den Marktstart des Palm Pre gelüftet: Am 6. Juni wird der iPhone-Konkurrent, der bereits im Januar vorgestellt wurde, in den USA landesweit für 200 Dollar erhältlich sein – eine klare Kampfansage an die Adresse des iPhone-Herstellers Apple. Im Rest der Welt lässt das Pre allerdings weiter auf sich warten.
Zwischen Business und Entertainment
Im Kampf gegen iPhone, Blackberry und Co. wird darauf gesetzt, das Pre als ultimatives Allround-Gerät zwischen Geschäfts- und Unterhaltungsnutzung zu positionieren. Für den modernen Nutzer, der mit Telefonkonferenzen, Kalendern, sozialen Netzwerken und mehr jongliert, soll das Pre laut Sprint das «ultimative Crossover»-Gerät bilden.
Dabei betont Sprint die Vorteile des Palm-eigenen Betriebssystems Web OS wie speziell das Feature Palm Synergy. Dieses verspricht eine klare Übersicht über die eigenen Kontakte quer durch verschiedene Dienste und einfache Kommunikation mit diesen Personen. Erneut hervorgehoben wird auch die Multitasking-Fähigkeit des Geräts, während es zum Thema Applikationsangebot noch keine Details gibt.
Gerücht um Billig-iPhone
Interessant am Pre-Starttermin ist auch, dass er einen direkten Konfrontationskurs mit Apple bedeutet. Denn nur zwei Tage später, am 8. Juni, startet Apples Worldwide Developers Conference, wo das iPhone ein Thema sein wird und es auch zu öffentlichkeitswirksamen offiziellen Ankündigungen rund ums Apple-Smartphone kommen könnte. Laut dem Analysten Toni Sacconaghi von Sanford C. Bernstein könnte Apple an diesem Tag ein Billig-iPhone ohne Vertragsbindung vorstellen. Apple könnte mit einem billigeren Handy kostenbewusste Kunden ansprechen und sein Absatzpotenzial erheblich erhöhen.
Apple-Konkurrenten geben nicht auf
Sofern Palm das Pre auch international vermarktet, darf man sich auf einen harten Kampf einstellen. Denn neben iPhone und Blackberry sowie Symbian- und Windows-Mobile-Geräten macht sich ein weiterer Konkurrent breit. Googles Android-Plattform ist derzeit im Begriff, auf dem Smartphone-Markt wirklich Fuss zu fassen. Beispielsweise hat die japanische Mobilfunkfirma NTT DoCoMo erst vor wenigen Tagen angekündigt, dass sie eventuell schon im Juni ein von HTC gefertigtes Android-Smartphone anbieten will. Die französische Bouygues Telecom wiederum hat den Start von Samsungs Android-Erstling i7500 für Juli in Aussicht gestellt. (rek/pte)
Erstellt: 20.05.2009, 10:42 Uhr
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