Digital

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Blogs
  • Forum

Keine Luxushandys mehr von Nokia?

Aktualisiert am 01.05.2012

Der kriselnde finnische Hersteller will seine Luxus-Handymarke Vertu einem Zeitungsbericht zufolge an den britischen Finanzinvestor Permira verkaufen.

Die Handys von Vertu sind häufig mit Diamanten und anderen Edelsteinen besetzt: Vertu-Kundin in Moskau. (Bild: Keystone )

Artikel zum Thema

Teilen und kommentieren

Stichworte

SwissquoteExklusiver Trading-Partner

[Alt-Text]

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Werbung

Der kriselnde finnische Hersteller Nokia (NOK 2.872 -0.31%) will seine Luxus-Handymarke Vertu einem Zeitungsbericht zufolge an den britischen Finanzinvestor Permira verkaufen. Die beiden Unternehmen befänden sich bereits in Gesprächen, es werde über einen Kaufpreis von 200 Millionen Euro verhandelt, berichtete die «Financial Times» am Montag ohne Nennung von Quellen.

Demnach will sich Nokia bereits seit Dezember von Vertu trennen. Der Umsatz der weitgehend unabhängig von Nokia agierenden Tochtergesellschaft werde auf zwischen 200 und 300 Millionen Euro pro Jahr geschätzt.

Diamant- und Edelsteinhandys

Nokia hatte 1998 den Einstieg in den Markt der Haute-Couture-Handys verkündet. 2000 bezog Vertu seinen Firmensitz in Grossbritannien, 2002 wurde mit dem Vertu Signature das erste Modell auf den Markt gebracht. Die Handys von Vertu sind häufig mit Diamanten und anderen Edelsteinen besetzt. Das Einstiegsmodell Constellation Quest kostet über 4000 Franken, für die teuersten Modelle muss man einen sechsstelligen Betrag hinblättern. Vertu bieten seinen Kunden mit den Telefonen Funktionen an wie einen Reservierungsservice für wichtige und wohlhabende Persönlichkeiten und ähnliche Dienste.

Bei Permira würde sich Vertu in ein Portfolio mit Luxus-Kleiderherstellern wie Hugo Boss und Valentino einfügen. Vertu nutzt das Nokia-Betriebssystem Symbian.

Verlust der Marktführerschaft

Nokia steckt in einer tiefen Krise. Der Konzern hat nach Ansicht von Branchenexperten den Trend zu Multimediahandys verschlafen. Er tut sich schwer, auf dem zukunftsträchtigen Markt Anschluss an Konkurrenten wie Samsung zu finden, die das Google-Betriebssystem Android nutzen, oder an Apple mit seinem iPhone. Nokia ging deswegen eine Allianz mit dem US-Softwareriesen Microsoft ein. Erst vor wenigen Tagen hatte Nokia eingeräumt, nach 14 Jahren die Führerschaft auf dem Handy-Weltmarkt an Samsung verloren zu haben. (rek/afp)

Erstellt: 01.05.2012, 07:48 Uhr

Digital

Populär auf Facebook Privatsphäre

Umfrage

Was halten Sie von der Sondermarke für die Eishockey-Nati?




Umfrage

Werden Sie am «Tanz dich frei» die Innenstadt meiden?



Verzeichnis- & Serviceportal

Marktplatz

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

  • Der Retweeter

    Was die Redaktion auf Twitter empfiehlt.
    Mehr

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

Online-Wettbewerb

Wir feiern - Sie profitieren. Einen Tag lang freie Fahrt ab CHF 25.- mit Bahn, Bus und Schiff im gesamten BLS-Gebiet.

Nicht von dieser Welt!

Entdecken Sie die arabische Märchenwelt aus 1001 Nacht!

Fernstudentin an der FFHS

Award für beeindruckende Weiterbildungsbiografie

Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.

Gratis für Abonnenten und Abonnentinnen

1:0 für Ihre Unabhängigkeit! Wo immer Sie sind: Blättern Sie virtuell durch Ihre BZ Berner Zeitung. Lesen Sie unser ePaper.