Jetzt soll Street View weg vom Netz – Google «überrascht»
Aktualisiert am 21.08.2009 5 Kommentare
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Zahlreiche Gesichter und Autonummern seien gegenwärtig gar nicht oder nur unzureichend verwischt, teilte Thür am Freitagabend mit. Google müsse die Software zur Verfremdung von Gesichtern und Kontrollschildern verbessern, wenn das Unternehmen Street View in der Schweiz weiter anbieten möchte.
Grundsätzlich müsse Google dafür sorgen, dass die veröffentlichten Aufnahmen im Einklang mit der Schweizer Rechtsordnung stünden. Anfang nächste Woche will Thür mit Google das weitere Vorgehen im Einzelnen festlegen. Er drohte auch mit rechtlichen Schritten.
«Stets im konstruktiven Dialog»
Google zeigte sich am späten Freitagabend überrascht. Das Unternehmen liess über die PR-Agentur L&W Communication mitteilen, dass es sich stets im konstruktiven Dialog mit den Behörden befunden habe. Auch sei das Unternehmen zu weiteren Gesprächen bereit. Beim Launch vom Street View sei «das eine oder andere Gesicht oder Nummernschild übersehen» worden.
Seit Dienstag bietet Google für sieben Städte der Schweiz den virtuellen Stadtrundgang an. Das Problem dabei: Nicht alle Gesichter und Kontrollschilder von Autos sind auf den Fotos verfremdet.
«Unzumutbar»
Google hatte sich vor der Einführung mit Thür darauf verständigt, dass sensible Daten wie Gesichter oder Autonummern anonymisiert werden. Google erklärte sich auch bereit, auf Wunsch der abgebildeten Person die datenschützerisch heiklen Bilder zu entfernen.
Thür bezeichnete es am Freitag gegenüber der «Tagesschau» von Schweizer Fernsehen dagegen als unzumutbar, dass die Personen erst feststellen müssten, wo sie überall abgebildet sind. Google sei dafür verantwortlich, dass keine Persönlichkeitsrechte verletzt würden. (oku/sda)
Erstellt: 21.08.2009, 22:28 Uhr
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5 Kommentare
Street View find ich wunderbar, wenn man sich ausser Haus begibt wird mann halt erkannt, Autonummern und Telephonnummern sollten sowiso im Internet einsehbar sein. Wenn jemandem das nicht passt so soll er darauf verzichten, die Natel-Ortung kann auch einfach umgangen werden, indem mann es einfach ausschaltet. Ergo das einzige was man entfernen sollt ist der Datenschützer!!! Antworten
So ganz nachvollziehen kann ich die ganze Aufregung nicht. - Nicht weniger oder zumindest genauso bedenklich ist meines Erachtens die Tatsache, dass man im Internet problemlos die Adresse (fast) aller Schweizer Autobesitzer herausfinden kann, und das völlig kostenlos und offiziell! Aber darüber scheint sich niemand aufzuregen... Antworten
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