Digital

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Blogs
  • Forum

Google vermutet Blockade durch Chinas «Grosse Firewall»

Aktualisiert am 31.03.2010

Neue Runde im Streit zwischen dem Internetriesen und Peking: Google hat China die Schuld für einen mehrstündigen Ausfall seiner Suchmaschine in dem Riesenreich gegeben.

Im Visier: Google hatte vor kurzem die von Peking vorgeschriebene Selbstzensur der Ergebnisse auf seiner chinesischen Suchmaschine beendet, indem die Anfragen auf die Hongkong-Seite umgeleitet werden.

Im Visier: Google hatte vor kurzem die von Peking vorgeschriebene Selbstzensur der Ergebnisse auf seiner chinesischen Suchmaschine beendet, indem die Anfragen auf die Hongkong-Seite umgeleitet werden.
Bild: Reuters

Artikel zum Thema

SwissquoteExklusiver Trading-Partner

[Alt-Text]

Die Blockade der Hongkonger Seite von Google (GOOG 683.355 -1.84%) am Dienstag müsse Änderungen in der sogenannten «Grossen Firewall» als Ursache gehabt haben, teilte der amerikanische Internet-Konzern am Mittwoch mit.

Am frühen Mittwochmorgen funktionierte die von der Zensur eingeschränkte Google-Suche in China dann wieder wie vorher - ohne dass der Konzern dafür irgendetwas geändert hätte.

Zunächst hatte es Verwirrung über die Gründe des Ausfalls gegeben. Google selbst glaubte erst, eine interne Änderung habe eine automatische Blockade ausgelöst. Später stellte der Internet-Konzern jedoch fest, dass die Änderungen bereits vor einer Woche ausgeführt wurden und folgenlos geblieben waren.

Automatisches Zensurprogramm

Nach ersten Vermutungen von Google war die Zeichenfolge «rfa» in einem neuen Programmcode für Suchanfragen der Auslöser der Störung. Die Buchstaben-Kombination werde von der chinesischen Internetzensur als Abkürzung für Radio Free Asia interpretiert, was zu einer automatischen Blockade der Ergebnisseiten führe.

Der von den USA finanzierte Radiosender, der Programme in ganz Zentral- und Südostasien ausstrahlt, wird von der Regierung in Peking blockiert. Unterdessen wurde bekannt, dass in den vergangenen Wochen auch bis zu acht ausländische Journalisten Ziel von Hackerangriffen wurden, die ihre E-Mail-Konten bei Yahoo haben.

Wie der Verband Foreign Correspondent's Club of China (FCCC) berichtet, waren verschiedene Accounts angegriffen worden. Am 25. März habe Yahoo einige Konten vom Netz genommen. Yahoo verurteilte die Angriffe. Der Journalisten-Club wirft dem Internet-Konzern allerdings vor, die betroffenen Nutzer nicht unterrichtet zu haben.

Auf Anfrage habe der FCCC von Yahoo ebenfalls keine Hintergründe zu den Attacken erfahren. Der Club rät zur besonderen Vorsicht bei E- Mails an chinesische Adressen.

Google umgeht Selbstzensur

Google hatte vor gut einer Woche die von Peking vorgeschriebene Selbstzensur der Ergebnisse auf seiner chinesischen Suchmaschine beendet, indem die Anfragen auf die Hongkong-Seite umgeleitet werden. Die Regierung hatte mehrfach klargemacht, dass sie Googles Vorgehen nicht dulden werde.

Für die Chinesen ändert sich mit Googles Vorstoss allerdings kaum etwas: Die Zensur der Seite aus Hongkong wird jetzt von der chinesischen Überwachungstechnik - der «Grossen Firewall» erledigt.

Sie können über die Hongkonger Seite zwar Treffer zu aus Sicht von Peking politisch heiklen Inhalten sehen, doch anklicken können sie sie nicht. Auch Googles Videoportal Youtube funktioniert in China nicht, genauso wie der Blogger-Dienst. Die mobilen Dienste sind teilweise blockiert. (rek/sda)

Erstellt: 31.03.2010, 15:26 Uhr

Digital

Populär auf Facebook Privatsphäre

Umfrage

"Tanz dich frei" - sind Sie dabei?




Umfrage

Werden Sie am «Tanz dich frei» die Innenstadt meiden?



Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Verzeichnis- & Serviceportal

Marktplatz

  • Der Retweeter

    Was die Redaktion auf Twitter empfiehlt.
    Mehr

Flugpreise vergleichen

Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

Genusswelt

Verschiedenste Weine, ausgewählte Zigarren und diverse Spirituosen, besuchen Sie dieGenusswelt!

Online-Wettbewerb

Gewinnen Sie ein tropisches Wochenende in Frutigen.

Fernstudentin an der FFHS

Award für beeindruckende Weiterbildungsbiografie

Nicht von dieser Welt!

Entdecken Sie die arabische Märchenwelt aus 1001 Nacht!

Online-Wettbewerb

Wir feiern - Sie profitieren. Einen Tag lang freie Fahrt ab CHF 25.- mit Bahn, Bus und Schiff im gesamten BLS-Gebiet.