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Eine Ahnengalerie der Internet-Pioniere

Von Mathias Born. Aktualisiert am 25.04.2012

Von Leonard Kleinrock über Vint Cerf bis zu Mitchell Baker: Ohne Persönlichkeiten wie sie gäbe es das Internet in der heutigen Form nicht. Die Internet Society würdigt die Pioniere nun in einer virtuellen Ruhmeshalle.

1/8 Vint Cerf
Er ist einer der Gründerväter des Internet: Vint Cerf entwickelte 1974 gemeinsam mit Bob Kahn die grundlegenden Datenübermittlungsprotokolle des Internets (TCP/IP). Vor zwanzig Jahren gründete er zudem die Internet Society, die ihn nun in die virtuelle Ruhmeshalle aufgenommen hat.
Bild: Mathias Born

Eine Ahnengalerie

   

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Zum 20. Geburtstag schenkt sich die Internet Society eine Ruhmeshalle – keine richtige natürlich, sondern eine im Internet. An einer Galaveranstaltung während des Kongresses «Global Inet» hat die Organisation am Montag in Genf 33 Wissenschafter, Ingenieure, Informatiker und Unternehmer ausgezeichnet, die sich für ein offenes und freies Internet eingesetzt haben.

«Diese Persönlichkeiten haben nicht weniger gemacht als die Welt verändert», sagte Lynn St. Amour, die Präsidentin und Geschäftsführerin der Internet Society. Mit grosser Passion hätten sie sich für ihre Ideen eingesetzt, so dass das Internet schliesslich «zum grössten Katalysator für die Wirtschaft und die gesellschaftliche Entwicklung» werden konnte.

Die Zeremonie in Genf war ein regelrechtes Klassentreffen der Internet-Pioniere: Arpanet-Pionier Leonard Kleinrock nahm ebenso teil wie Vint Cerf, der Erfinder des Internetprotokolls, und Tim Berners-Lee, der das Internet für jedermann zugänglich gemacht hat. Als eine von wenigen Frauen wurde Mitchell Baker, die den Webbrowser Firefox zum Erfolg geführt hat, in die Ruhmeshalle eingelassen. So gross die Verdienste der übrigen Geehrten auch sind – die meisten sind einer breiten Öffentlichkeit unbekannt. Dem will die Internet Society mit der «Hall of Fame» entgegen wirken.

Einige der Internet-Pioniere äusserten sich an der Gala-Veranstaltung und während der dreitägigen Konferenz kritisch zu aktuellen Tendenzen im Internet: Sie sprachen sich gegen die Filterung des Internets durch Regierungen aus. Sie wehrten sich gegen Telekom-Anbieter, die den ihnen genehmen Teil des Datenverkehr bevorzugt behandeln. Und sie kritisierten Unternehmen wie Facebook und Apple, die ihre Daten in «Silos» bunkern. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 25.04.2012, 07:09 Uhr

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