Digital

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Chrome bedrängt Firefox

Von Reto Knobel. Aktualisiert am 06.12.2011

Der einstmals wichtigste Internet-Explorer-Konkurrent steht unter Druck: Weltweit surfen jetzt mehr Menschen mit Googles Chrome als mit dem Mozilla-Browser. Ausgerechnet Google könnte die Not lindern.

Drei Jahre nach dem Start die Nummer 2 hinter dem Internet Explorer: Google-Browser Chrome. Quelle: gs.statcounter.com


Google will ihm die Stange halten: Firefox-Browser. (Bild: AFP )

So surfen Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet

Fast 90 Prozent der Nutzer von Bernerzeitung.ch/Newsnet brauchen einen der drei grossen Browser Internet Explorer, Firefox oder Safari.

Mit Abstand am beliebtesten ist der Microsoft-Browser IE mit einem Anteil von etwas über 40 Prozent. Firefox nutzen knapp 28 Prozent aller Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet.

Auffallend ist der hohe Anteil von Safari-Surfern: Jeder Fünfte steuert Bernerzeitung.ch/Newsnet mit dem Browser von Apple an.

Chrome wird viel weniger genutzt als man aufgrund der Statistik von Statcounter (siehe Haupttext) vermuten würde: Mit ihm surfen nur 5,3 Prozent unserer Leser.

Artikel zum Thema

Links

SwissquoteExklusiver Trading-Partner

[Alt-Text]

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Zwei von fünf Nutzern weltweit surfen laut einer neuen Statistik des Marktforschungsunternehmens Statcounter mit einer Internet-Explorer-Version. Der Krebsgang des Microsoft-Browsers, der vor Jahren noch einen Marktanteil von 80 Prozent oder höher erreicht hat, setzt sich damit unvermindert fort.

Überraschender ist der Zuwachs an Chrome-Nutzern. Den Statcounter-Zahlen zufolge surfen drei Jahre nach dem Start dieses Google-Browsers mittlerweile mehr Menschen mit Chrome als mit Firefox (siehe Grafik oben). Chrome erreicht der Analyse zufolge 25,7 Prozent aller Surfer, Firefox 25,2 Prozent.

Der Chrome-Aufstieg erstaunt angesichts der Tatsache, dass im Herbst 2009 – also ein Jahr nach der Lancierung – die Zahlen wenig berauschend waren: Damals surfte trotz Googles (GOOG 591.53 -2.01%) Marktmacht nur etwa jeder zwanzigste Surfer mit diesem Browser.

Ohne Google am Ende

Googles Chrome-Engagement ist auf den ersten Blick verwirrend. Denn Chrome ist nicht das einzige Standbein des Suchmaschinenbetreibers im Browsermarkt: Google schiesst jährlich rund 100 Millionen Dollar in die Mozilla Foundation ein, den Entwickler von Firefox. Die kostspielige Investition macht allerdings Sinn vor dem Hintergrund, dass das Produkt Firefox als «Kampfbrowser» der Microsoft-Konkurrenz verstanden werden muss, die das (ehemalige) Quasi-Monopol des Internet Explorer brechen wollte.

Nun, da wie eingangs erwähnt die Marktmacht des Internet Explorer massiv abgeschwächt wurde, würde es für Google Sinn machen, voll auf Chrome zu setzen und die finanzielle Hilfeleistung an die Adresse der Firefox-Macher einzustellen.

«Wertvolle Partnerschaft»: Wie lange noch?

Die Gegenleistung – Firefox-Nutzer haben standardmässig die Google-Suchmaschine installiert – hält Mountain View aber offenbar für angemessen: Einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA zufolge möchte Google den im November 2011 ausgelaufenen Zusammenarbeitsvertrag mit Mozilla verlängern. Ein Google-Sprecher liess sich mit den Worten zitieren, dass Google «weiterhin eine wertvolle Partnerschaft mit Mozilla» habe. Was diese Unterstützungserklärung noch wert ist, wenn die Firefox-Nutzerzahlen weiter zurückgehen, ist eine andere Frage.

(Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.12.2011, 13:05 Uhr

Digital

Populär auf Facebook Privatsphäre


FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.

Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!

Remund führend in Werbetechnik

Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.