Millionen-Bonus für Vertreter von Steve Jobs

Aktualisiert am 15.03.2010

22 Millionen Dollar für knapp sechs Monate: Die erfolgreiche Krankheitsvertretung von Tim Cook für Apple-Chef Steve Jobs wird königlich entlöhnt.

Tim Cook (links), der vor Apple bei den Computerkonzernen IBM und Compaq gearbeitet hatte, wird als möglicher langfristiger Nachfolger für Steve Jobs an der Konzernspitze gehandelt.

Tim Cook (links), der vor Apple bei den Computerkonzernen IBM und Compaq gearbeitet hatte, wird als möglicher langfristiger Nachfolger für Steve Jobs an der Konzernspitze gehandelt.
Bild: Keystone

Der für das operative Geschäft zuständige Cook, der im ersten Halbjahr 2009 für den Konzerngründer einsprang, bekommt einen Bonus von 5 Millionen Dollar und Optionen auf 75'000 Apple-Aktien im heutigen Wert von gut 17 Millionen Dollar. Das gab Apple (AAPL 562.29 -0.54%) nach US-Börsenschluss am Freitag in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht SEC bekannt.

Jobs, der als treibende Kraft hinter Apples Erfolgen wie dem Musikplayer iPod oder dem iPhone gilt, hatte im vergangenen Jahr eine neue Leber bekommen. Von Januar bis Ende Juni führte deshalb der 49-jährige Cook die Geschäfte - auch wenn der charismatische Jobs auch vom Krankenbett aus zumindest bei strategischen Entscheidungen mitgemischt haben soll.

Cook, der vor Apple bei den Computerkonzernen IBM und Compaq gearbeitet hatte, wird auch als möglicher langfristiger Nachfolger für Jobs an der Konzernspitze gehandelt. Er hatte Jobs bereits im Jahr 2004 vertreten, als sich der an Bauchspeicheldrüsen-Krebs erkrankte Firmengründer operieren liess. (rek/sda)

Erstellt: 15.03.2010, 10:22 Uhr

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