Der iPad kommt schon im März

Steve Jobs hat das neue Gerät namens iPad vorgestellt, das wie ein grosses Apple-Handy daherkommt und in zwei Monaten erhältlich sein wird. Bernerzeitung.ch/Newsnetz berichtete live.

1/19 Vielleicht währt die Freude nur kurz – auch der iPad ist kein Wunderding.
Bild: Reuters

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Die iPad-Präsentation

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Die Zeit der Gerüchte und Spekulationen ist vorbei, Bernerzeitung.ch/Newsnetz hat Sie live über die Apple-Präsentation in San Francisco auf dem Laufenden gehalten – mit News, Bildern und Hintergrundinfos.

20.45 Uhr: Die Präsentation ist vorbei.

20.35 Uhr: Der iPad kann auch mit einer externe Tastatur bedient werden. Das Gerät wird dafür auf den Kopf gestellt.

20.25 Uhr: Und was kann der iPad nicht? Zum Beispiel telefonieren. Foto- und Videofunktionen fehlen und auch Multitasking ist nicht möglich.

20.20 Uhr: Und wie viel kostet der iPad? Die billigste Version des Gerätes (16 Gigabyte) soll 499 US-Dollar kosten. Teurer wird es, wenn der iPad ein 3G-Modul oder mehr Speicherplatz (32 oder 64 Gigabyte) hat. Weniger als 500 Dollar: Das ist viel billiger, als Experten vermutet haben. In zwei Monaten sollen die Geräte in den Verkauf kommen – weltweit. In Übersee zahlen Nutzer pro Monat umgerechnet etwa 30 Franken pro Monat für unlimitierten Datentransfer. Also nicht an einen Provider gebunden. Preise für die Schweiz werden später mitgeteilt.

20.10 Uhr: Der iPad ist viel grösser als ein iPhone, aber kleiner als ein Notebook. «Jeder von uns benutzt inzwischen Laptops und Smartphones», so Steve Jobs. «Die Frage ist: Gibt es Bedarf für eine dritte Kategorie in der Mitte, etwas zwischen Laptop und Smartphone?», fragte der Apple-Chef. Er hat die Frage mit der Präsentation heute Abend gleich selbst beantwortet. Das Gerät sei «wirklich ein magisches und revolutionäres Produkt»: Es sei ein Verschnitt zwischen einem Laptop-Computer und einem Internet-Handy, wie es Apple (AAPL 258.11 -1.09%) vor drei Jahren unter dem Namen «iPhone» erfolgreich auf den Markt gebracht hatte.

20.15 Uhr: Was unterscheidet den iPad von traditionellen E-Book-Readern? Anders als bisherige E-Book-Geräte hat das Tablet einen 25 Zentimeter grossen hochauflösenden Farbbildschirm, der über eine berührungsempfindliche Oberfläche bedient wird.

20 Uhr: In iBooks ist ein Shop integriert, mit dem man elektronische Bücher über das Gerät kaufen kann. Ähnlich wie der Musik-Shop iTunes startet Apple also auch für digitale Bücher einen eigenen Internet-Laden, den iBook Store. Dafür wurden zunächst fünf grosse Verlagsgruppen als Partner gewonnen, darunter Penguin und Hachette. Im Unterschied zum Kindle nutzt Apple den verbreiteten EPUB-Standard, der auch von Sony und anderen Herstellern bevorzugt wird.

19.55 Uhr: Noch ein Nachtrag zu den technischen Daten: das Gerät hat einen Touchscreen mit einer Grösse von 9,7 Zoll - das entspricht der Grösse eines kleinen Netbooks. Der 1,3 Zentimeter dicke iPad sei «viel besser als ein Laptop und viel besser als ein Handy», so Jobs. Ähnlich wie beim iPhone von Apple passe sich die Bildschirmdarstellung daran an, wie das Gerät gerade gehalten wird. Der iPad wird laut der Nachrichtenagentur DDP von einem neuen Prozessor mit einer Taktrate von einem Gigahertz betrieben. Die Daten werden auf einem Flash-Speicher - ähnlich der Speichertechnik eines USB-Sticks abgelegt, der je nach Modell einen Umfang von 16 bis 64 Gigabyte hat. Als Verbindungstechniken stehen WLAN und Bluetooth zur Verfügung.

19.52 Uhr: Das Gerät heisst zwar nicht iSlate (Slate: Schiefertafel), aber es funktioniert fast wie eine Schiefertafel: Mit «Brushes» kann man auf dem iPad malen.

19.50 Uhr: Fast alles, was man dem Tablet vorgängig angedichtet hat, stimmt: Mit dem iPad kann man im Internet surfen, Mails checken, Bilder und Videos anschauen, Musik hören, gamen und E-Books lesen. Doch wann wird das Gerät in Europa zu kaufen sein?

19.42 Uhr: Cool, alle iPhone-Apps sollen auch auf dem iPad laufen.

19.40 Uhr: Die Daten, soweit bekannt: 670 Gramm schwer, 1 Ghz Apple A4 chip, 16 oder 64 Gigabyte Speicher, WLAN, Akkulaufzeit zehn Stunden.

19.35 Uhr: Jobs demonstriert die Mail-Funktion, die Rückseite des Geräts ist aus Aluminium. Der iPad bietet laut Jobs «das beste Surf-Erlebnis, das Sie je hatten». Die Leinwand zeigt Facebook. Der iPad enthält Google Maps, Musik, Videos und TV-Sendungen können gekauft werden.

19.30 Uhr: Steve Jobs surft mit dem iPad. NatĂĽrlich auf Apple.com. Die Menge tobt. Das Tablet hat, wie erwartet, keine richtige Tastatur.

19.25 Uhr: Das Ding sieht wirklich wie ein ĂĽberdimensioniertes iPhone aus.

19.20 Uhr: Viele Fotos auf dieser Seite stammen übrigens vom US-Blog «Gizmodo», mit dem Bernerzeitung.ch/Newsnetz zusammenarbeitet.

19.15 Uhr: Der iPad wird mit einer «New-York-Times»-Schlagzeile präsentiert.

19.10 Uhr: Das Tablet ist da, es heisst iPad.

19.05 Uhr: Laut Jobs gibt es bisland nicht weniger als Insgesamt 140'000 iPhone-Apps im App Store.

19 Uhr: Steve Jobs betritt die Bühne. «Wir wollen ein magisches und revolutionäres Produkt vorstellen.»

19 Uhr: Das jüngste Gerücht – ist auch Bob Dylan anwesend? Im Hintergrund läuft der 60er-Jahre-Hit «Like A Rolling Stone».

18.55 Uhr: Ein Sprecher bittet alle Anwesenden, die Handys auszuschalten.

18.50 Uhr: Der Saal fĂĽllt sich.

18.45: Journalisten und Blogger nehmen Platz. «Macnotes» berichtet, dass auch AT&T vor Ort ist.

18.40 Uhr: Noch 20 Minuten. Der Fernsehsender CNBC meldet, dass ein Disney-Vertreter anwesend ist und einen Deal mit Apple vorstellen wird.

18.35 Uhr: Die Journalisten sind noch nicht im Saal.

18.30 Uhr: Eine halbe Stunde bis zur Eröffnung. Das neuste Gerücht: Der amerikanische Blogger Jason Calacanis hat nach eigenen Aussagen bereits ein Tablet getestet. Via Twitter berichtet er, dass das Gerät ein OLED-Display habe und eine «Art iPhone-OS» als System nutze. Es sei ganz und gar «nicht overhyped». Der Preis: Je nach Ausstattung 599, 699 und 799 Dollar.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz (rek/lps)

Erstellt: 27.01.2010, 22:44 Uhr

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7 KOMMENTARE

Edwin Beeler

28.01.2010, 10:22 Uhr

Lustig, wie die meisten Kommentare nichts als meckern und so tun, als ob sie dieses Gerät bereits in Händen gehalten hätten... Also nicht griesgrämig rummeckern ("geht nicht", "braucht man nicht", "fehlt", "schlecht", "wozu"....), sondern SELBER etwas MACHEN und veröffentlichen...


Dominik Pytlik

28.01.2010, 10:06 Uhr

Mir gefällt der iPad sehr gut (als Spielzeug). Mit lediglich 64 GB komme ich (und andere) niergends hin. Das sollte immerhin noch ein cd-rom Laufwerk eingebaut sein...! Schade.


Daniel Zurbriggen

28.01.2010, 07:45 Uhr

Wer mit "wir alle haben ein Laptop oder Smartphon" gemeint ist? "magisch ,revolutionär"???. Das heutzutage ein Produkt auf bestimmte Art präsentiert werden muss geht i.O. Aber es ist doch eher ein Gerät für eine Welt ohne "Drägg" Sauberhändegesellschaft. Ich würde einfach sagen eine technische Innovation und wenns herunterfällt ist^s kaputt. No pad no smart no lap no phone ich jo geh ja schon ;-)


Dominic Ezgeta

28.01.2010, 07:45 Uhr

Das ist ein weiteres Applespielzeug. Wie schon gesagt wurde, überzeugt das Gerät technisch überhaupt nicht. Ausserdem ist es keine Revolution, denn TabletPC's gibt es schon lange.


gustav springer

28.01.2010, 06:42 Uhr

Technisch überzeugt das Ding überhaupt nicht: Fehlendes UMTS, fehlender Stift zur Eingabe, kein Displayport (aber dafür Keynote, gibt das Sinn?), keine Cam (vorne und hinten, für Videotelefonie), Apps nur ausm Appstore etc. Für Apple und die angehängte Medienindustrie wirds aber ein Kassenfüller mehr - ein haufen Iphonebesitzer, die das Prinzip schon kennen, sind ja schon da....ohne mich, so what?


adrian iten

27.01.2010, 23:12 Uhr

was es kann steht da ja und ist ja nicht wirklich was überraschendes. überraschend ist, was es nicht kann: d.h. kein multi-tasking, kein flash!!!, kein SMS (trotz SimSlot?) ... naja ... ich hätte da mehr erwartet ...


Peter MĂĽller

27.01.2010, 23:06 Uhr

- Kamera? - Flash-Support? - USB-Anschluss für Stick oder ext. HD? - Datenaustausch auch ohne itunes möglich? - Multitasking? - Stylus-Support (Vielleicht möchte ich ja handschriftl. Notizen erfassen) ? - Business-Apps (MS Project,...)? ...und dann natürlich die Bindung an eine Firma, die mir vorschreibt, was ich auf meinem Gerät alles nicht tun darf Ansatz interessant - mehr nicht.



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