Apple lässt den Löwen los
Aktualisiert am 20.07.2011 18 Kommentare
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Beim Vertrieb des neuen Mac-Betriebssystems beschreitet Apple (AAPL 562.29 -0.54%) neue Wege: OS X Lion ist nur als Download im Mac App Store erhältlich - für 29 Franken. «Nutzer, die über keine Breitbandverbindung Zuhause, in der Arbeit oder Schule verfügen, können Lion in den Apple Retail Stores downloaden», schreibt Apple in der Medienmitteilung.
Doch komplett auf Datenträger verzichtet Apple dann doch nicht: Im August werde Lion auch als USB-Drive über den Apple Store für 70 Franken verfügbar sein. Gratis ist das System-Update für alle, die nach dem 6. Juni 2011 einen neuen Mac gekauft haben. Mac OS X Lion Server, welches Lion voraussetzt, ist im Mac App Store für 48 Franken erhältlich.
Mailprogramm à la iPad
Lion bietet unter anderem neue Multitouch-Gesten, Vollbild-Apps und Mission Control. Letzteres ist eine neue Ansicht von allem, was auf dem Mac läuft. Das so genannte Launchpad bündelt alle Apps (unter dem Begriff versteht Apple auch Anwendungen wie Keynote) in einer Übersicht. Das Mailprogramm lehnt sich optisch an die iPad-Ansicht an und bietet eine Konversationen-Ansicht. Zu den Neuerungen gehört auch eine Versionskontrolle bei Dokumenten mit der automatischen Speicherung während ihrer Bearbeitung.
Mac Mini aktualisiert
Zugleich gab das Unternehmen am Mittwoch die Aktualisierung seiner beiden Mac-Modellreihen «Air» und «mini» bekannt. Sowohl das besonders dünne Notebook als auch die kompakte Computerbox werden jetzt mit der neuesten Generation von Intel-Prozessoren ausgeliefert.
Ausserdem unterstützen beide Computer die von Apple als Thunderbolt und von anderen Herstellern als Light Peak bezeichnete Technik für den Anschluss zusätzlicher Geräte. Bislang ist die Auswahl an Thunderbolt-Geräten allerdings noch begrenzt. Apple stellte jetzt einen Thunderbolt-Monitor vor. (ah/sda)
Erstellt: 20.07.2011, 16:19 Uhr
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18 Kommentare
Also vor lauter Apps und UI-Spielereien geht irgendwie das professionelle Arbeien völlig flöten. Für ein System für Facebook, Twitter und co. braucht niemand ein Macbook Pro. Da reicht eben ein iPad. Ich persölich möchte allerdings Photoshop, FCP und co. perfekt ausgeführt haben, mehr nicht. Eigentlich ist das System heute so ausgelegt, wie eine Videothek oder ein Musikgeschäft. Na ja. Antworten
Bei Leopard und Snow Leopard ging es immer 2 bis 3 updates lang bis die Geschwindigkeit des vorigen OS wieder erreicht wurde. Pro Anwender haben bei Apple ja schon lange nichts mehr zu melden denn Apple ist nicht erst seit gestern im Massenmarkt angekommen. Schade ist auch das man in den Medien konsequent die Nachteile des Mini verschweigt. Aber was Apple rauslässt ist offenbar Gold. Antworten
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