Nach US-Wahl: «Weitere Attacken auf den Franken möglich»

UBS-Devisenstratege Flury erwartet weitere Turbulenzen auf den Devisenmärkten. Der Schweizer Leitindex SMI hält sich dank den Wertpapieren von Novartis und Co gut.

  • Fazit des Wahlmorgens  

    Die Wahl von Donald Trump ist für die Wirtschaft eine negative Überraschung. Vorerst erhöht sie vor allem die Unsicherheit deutlich, was auch ökonomische Folgen hat. Seine geplanten Vorstösse gegen den Freihandel bedrohen die Weltwirtschaft und haben auch negative Folgen für die Schweiz. Es entsteht ein weiterer Aufwärtsdruck auf den Franken, der in Phasen der Unsicherheit seine Funktion als sicherer Hafen wahrnimmt. Es ist wahrscheinlich Interventionen der Nationalbank zu verdanken, dass sich diese Aufwertung in Grenzen hält. Aufatmen können dagegen die Pharmaunternehmen. Dies da eine Präsidentin Clinton voraussichtlich gegen hohe Medikamentenpreise vorgegangen wäre. Dieses Szenario droht nun nicht mehr. Die Ausgaben- und Steuersenkungspläne Trumps dürften die Staatsverschuldung der USA massiv in die Höhe treiben. In der Geldpolitik dürfte Fed-Chefin Janet Yellen um ihren Sitz zittern müssen, da Trump sie so bald wie möglich absetzen möchte. Trumps Äusserungen lassen befürchten, dass auch die Unabhängigkeit der Notenbank in Gefahr geraten könnte. Der Weltwirtschaft insgesamt drohen mittelfristig noch tiefere Wachstumsraten.

  • Syngenta verliert am stärksten  

    Rund die Hälfte der 20 grössten Schweizer Börsenwerte steht derzeit im Minus. Die Aktie von Agrochemie-Konzern Syngenta hat von den Schweizer Börsenschwergewichten mit einem Minus von mehr als 2 Prozent am deutlichsten verloren. Die Investoren erwarten wohl grösseren Widerstand der USA gegen die geplante Übernahme von Syngenta durch Chemchina.

  • Auswirkungen auf US-Geldpolitik  

    Der Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl bedeutet eine historische Zäsur für die amerikanische Notenbank Fed. Die mächtigste Instanz in Sachen Geldpolitik weltweit muss sich darauf einstellen, dass sie von dem Republikaner an die kurze Leine gelegt wird.

    Schon seit dem Ausbruch der globalen Finanzkrise 2008 lauern republikanische Gegner der mehr als 100 Jahre alten Zentralbank im Kongress auf ihre Chance, das Institut härter an die Kandare zu nehmen. Sie sagen den Währungshütern Bürgerferne und eine ungute Nähe zur Wall Street nach. Auch wenn Trump sich noch nicht konkret zu seinen Plänen geäussert hat, dürfte eines klar sein: Die Fed gerät in die Defensive.

    Die Tage der von Trump hart attackierten Fed-Gouverneurin Janet Yellen an der Spitze der Notenbank sind wohl gezählt. Auch die für Dezember ins Auge gefasste Zinserhöhung wird wohl erneut abgeblasen. (Reuters)

  • Besseres Umfeld für Pharmafirmen  

    «Der Ausgang der US-Wahlen hätte für Pharmaunternehmen nicht positiver ausfallen können», so Christophe Eggmann vom Schweizer Vermögensverwalter GAM. Der republikanische Sieg bedeute schwierige Zeiten für Obamacare. Die Bemühungen der Demokraten, Medikamentenpreise zu kontrollieren, dürften vom Tisch sein. Zudem haben die kalifornischen Wähler eine Initiative abgelehnt, die vorgesehen hätte, die Medikamentenpreise für kalifornische Staatsbetriebe zu senken.

    Die Wertpapiere der Schweizer Pharma-Unternehmen Roche, Novartis und Actelion haben heute stark zugelegt. Auch die Kurse von europäischen Aktien aus dem Pharmasektor gewinnen heute an Wert.

  • Sorgenfalten bei VW wegen Präsident Trump  

    Der Wahlsieg von Donald Trump in den USA sorgt bei Volkswagen für Skepsis. «Ich hoffe, dass sich das Wahlergebnis nicht noch nachteiliger auf den VW-Konzern auswirkt», sagte Vorstandschef Matthias Müller am Mittwoch auf dem Autogipfel des «Handelsblatt» in München. Er sei vom Ausgang der US-Wahl überrascht. Der Konzern arbeite seit über einem Jahr konstruktiv mit den Behörden in den USA zusammen. Der Dieselskandal war in den Vereinigten Staaten ans Licht gekommen. «Wir warten gespannt ab, wie die Behörden neu besetzt werden.»

    Der Autohersteller verhandelt derzeit mit dem US-Justizministerium über die Höhe einer Strafzahlung wegen der Manipulation von Abgaswerten bei Dieselmotoren. Analysten rechnen mit einer Summe in Milliardenhöhe. Auf die Frage, ob er eine Chance sehe, dass die Verhandlungen noch unter dem bisherigen Präsidenten Barack Obama abgeschlossen werden, sagte Müller: «Ich würde es mir wünschen.» Er bestimme aber nicht den Terminplan der zuständigen Behörden. VW warte «sehnsüchtig auf eine Aussage über die Höhe der Strafe». Nur so erhalte der Konzern Planungssicherheit und könne sich dann auf den Blick nach vorn konzentrieren. (Reuters)

  • Aufwertungsdruck auf den Franken steigt wieder  

    Nachdem sich der Franken zum Euro einige Zeit über 1.08 gehalten hat, steigt seit einigen Minuten der Aufwertungsdruck. Der Europreis ist wieder unter diesen Schwellenwert gefallen.

  • UBS-Devisenstratege Flury zum Franken  

    UBS-Devisenstratege Thomas Flury geht von weiteren Turbulenzen auf den Devisenmärkten aus.


    Was treibt momentan die Devisenmärkte?

    Vor allem die Unsicherheit. Niemand weiss, wie es in der US-Politik genau weitergeht. Besonders ungewiss ist auch, wie sich Donald Trump als Präsident mit seiner Partei, den Republikanern im Kongress verständigen kann.


    Der Franken hat zum Euro erst deutlich zugelegt, als sich Trumps Wahlsieg abzuzeichnen begann. Dann hat er wieder nachgegeben. Waren hier Interventionen der Nationalbank im Spiel?


    Das ist gut möglich. Das gleiche Muster hat sich auch beim japanischen Yen gezeigt, was auch auf die Möglichkeit von Interventionen der Bank of Japan hinweist. Die Volatilität auf diesen Märkten ist hoch, weitere Attacken auf den Franken bleiben daher immer möglich.


    Welche Bedeutung hat die Wahl Ihrer Ansicht nach für die Geldpolitik der USA?


    Aus Marktpreisen lässt sich eine deutlich geringere Erwartung einer Zinserhöhung im Dezember lesen. Vor der Wahl lag die Wahrscheinlichkeit noch bei 80 Prozent, jetzt ist sie auf 50 Prozent gesunken.


    Welche Erwartung haben Sie für den Dollarkurs?


    Er wird sich nicht mehr weiter als sicherer Hafen bewähren können. Dazu wird auch die Erwartung einer höheren Verschuldung der USA angesichts der Investitions- und Steuersenkungspläne von Donald Trump beitragen. Zudem wird er auch von seiner restriktiven Handelspolitik belastet.

  • Star-Ökonom Thaler ist über Wahlausgang frustriert  

    Der US-Ökonom Richard Thaler sieht Trump-Sieg als Niederlage für Demokratie, Wissenschaft und Expertise.


  • Trump auch bei Online-Trader vorn  

    Die Schweizer Online-Bank Swissquote hat vor der Wahl ein Aktienportfolio mit Wertpapieren aufgelegt, die von der Wahl Trumps profitieren könnten. Dieses hat in den letzten Wochen mit einem Plus von 0,4 Prozent deutlich besser abgeschnitten, als dasjenige der unterlegenen Kandidatin Hillary Clinton. Dieses steht mit mehr als 3,5 Prozent im Minus.

  • Europäische Zentralbank bleibt auf Kurs  

    EZB-Chefvolkswirt Peter Praet hat dazu aufgerufen, Ruhe zu bewahren. Es sei zu früh, um Schlüsse aus der Wahl zu ziehen, sagte Praet heute in Brüssel. «Wir müssen ruhig sein, ruhiger als die Märkte», sagte der oberste Ökonom der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Kommunikation zur Geldpolitik werde sich jetzt nicht ändern. Nach einem ersten Schreck grenzten Europas Börsen ihre Anfangsverluste ein.

    Praet bekräftigte zudem, dass die EZB ihre konjunkturfördernde Geldpolitik so lange beibehalten werde, bis die Inflation im Euro-Raum wieder zur Zielmarke der Notenbank zurückkehrt. Die Verbraucherpreise waren im Oktober lediglich um 0,5 Prozent gestiegen. Die EZB strebt aber als optimalen Wert für die Wirtschaft knapp zwei Prozent Inflation an. (Reuters)

  • Aktien der Deutschen Bank verlieren massiv  

    Die Aktien der Deutschen Bank büssen stark ein. Sie sind derzeit der grösste Verlierer im deutschen Aktienindex DAX.


  • Schweizer Pharma-Aktien legen zu  

    Die Werte von Actelion, Roche und Novartis gewinnen nach Handelsstart deutlich an Wert. Alle drei stehen mit mehr als 3 Prozent im Plus. Die Investoren gehen davon aus, dass Präsident Trump die Medikamentenpreise nicht so regulieren wird, wie das unter Clinton erwartet worden wäre.

  • Nach schwachem Start beruhigen sich die Märkte  

    Nach dem ersten Schock über den Sieg des Rechtspopulisten Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen haben sich die Märkte wieder etwas beruhigt. In der Schweiz hält sich der Leitindex SMI wacker, der deutsche Leitindex Dax erholt sich ebenfalls.

    Das anfängliche Minus von 0,5 Prozent drehte schon in den ersten zehn Handelsminuten in ein Plus von 0,4 Prozent. Zuvor war ein Minus von bis zu 4 Prozent erwartet worden. (SDA)

  • Leichtes Minus an der Schweizer Börse zum Start  

    Der Schweizer Leitindex SMI verliert zum Start o,5 Prozent. Die Pharma-Werte Roche und Novartis legen zu, die Bankentitel UBS, CS und Julius Bär verlieren.

  • Gold und Eidgenossen sind gesucht  

    Der Wahlsieg Trumps hat eine deutliche Korrektur an den Aktienmärkten ausgelöst. Verkauft werden laut den Experten der ZKB risikoreichere Anlagen, etwa aus den Schwellenländern, Rohstoffen und Rohstoffwährungen ausgelöst. Gesucht seien umgekehrt «Sichere Häfen» wie Gold oder Eidgenossen.

  • Aktien der Schweizer Grossbanken dürften leiden  

    Die Aktien der beiden Schweizer Grossbanken UBS und CS dürften heute deutlich schwächer in den Handel starten. Die Prognosen sehen beide bei einem Minus von 5 Prozent.

  • Schweizer Börse wird zum Start schwächer erwartet  

    Die Schweizer Börse wird am Mittwoch deutlich schwächer erwartet. Aus Furcht vor einem US-Präsidenten Donald Trump dürften die Anleger die Dividendenpapiere verkaufen, sagten Händler. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 3,2 Prozent tiefer mit 7496 Punkten. Der SMI-Future sackte 3,3 Prozent auf 7470 Zähler ab. Am Vortag hatte der Leitindex 0,1 Prozent höher geschlossen. Händler schlossen im Handelsverlauf einen Test des Jahrestiefs bei 7425 Punkten nicht aus. (Reuters)

  • Japanische Finanzexperten in Sorge  


    Japans Börsen im Minus: Ein Finanzanalyst zum möglichen Trump-Sieg
    Quelle: Reuters

  • Krisensitzung in Japan  

    Angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten nach der US-Präsidentschaftswahl haben die japanische Regierung und die Zentralbank des Landes ein Krisentreffen anberaumt. Das Treffen nach Börsenschluss am Mittwochnachmittag diene dazu, «Informationen über die Märkte auszutauschen», sagte ein Sprecher der japanischen Notenbank der Nachrichtenagentur AFP.

    Der mögliche Wahlsieg von Donald Trump sorgte für Panik an den asiatischen Börsen und trieb die japanische Währung Yen an. Der japanische Nikkei-Index stürzte bis zum Handelsschluss um 5,4 Prozent ab.

    Die USA sind für zahlreiche japanische Unternehmen ein wichtiger Markt. Diese leiden bereits seit Monaten unter dem starken Yen. In Krisenzeiten setzen Anleger verstärkt auf die japanische Währung. (SDA)

  • Hinweise auf Interventionen der SNB  

    Der Euro-Frankenkurs sackte zeitweise auf rund 1.075 ab, zum ersten Mal seit dem vergangenen Juni. Dass er zwischenzeitlich wieder knapp unter 1.08 notiert, könnte auf Interventionen (Devisenkäufe) der Schweizerischen Nationalbank zurückgehen, denn an der Newslage, die zum Kursanstieg geführt hat, hat sich nichts gändert. Noch immer deutet alles auf einen Sieg von Donald Trump hin.

  • Die Folgen einer Trump-Wahl: Schweiz und Welt  

    Für die Weltwirtschaft ist Trumps Wahl eine schlechte Nachricht. Vor allem, weil er den Aussenhandel massiv einschränken will. Aus Schweizer Sicht belastet zudem die Aussicht auf einen erneuten Aufwertungsschub auf dem noch immer überbewerteten Schweizer Franken, wie er sich schon gezeigt hat, als Trumps Chancen im Vorfeld der Wahl gestiegen sind. Auch heute am frühen Morgen. Das drückt weiter auf die Exportchancen von Schweizer Unternehmen.

  • Die Folgen einer Trump-Wahl: US-Wirtschaft  

    Unsicherheit ist schädlich für die Wirtschaft, weil das die Investitionen und den Konsum bremsen kann. Wenn Trump seine im Vorfeld geäusserten radikalen Pläne umsetzt - insbesondere den Abschied vom Freihandel - dann rechnen Ökonomen mittelfristig (nach rund zwei Jahren) mit einem deutlichen Einbruch der US-Wirtschaft bis hin zu einer Rezession. Zumindest kurzfristig könnte die US-Wirtschaft aber auch etwas Schub durch den tieferen Wert des Dollars und durch Trumps geplante Steuererleichterungen erhalten. Allerdings dürfte dadurch die US-Staatsverschuldung deutlich ansteigen.

  • Die Folgen einer Trump-Wahl: Märkte  

    Die Wahl von Trump führt einerseits zu einem deutlichen Anstieg der Unsicherheit über die weitere Politik angesichts von dessen erratischem Auftreten vor der Wahl. Unsicherheit führt zu fallenden Aktienkursen und der Flucht in als sicher geltende Werte, wie etwa Gold oder den Schweizer Franken. Wie sich das bereits zeigt. Der Dollar schwächt sich deutlich ab. Schon vor der Wahl stieg der Goldpreis, fiel der Aussenwert des Frankens und litten die Aktien immer dann, wenn Trumps Chancen durch Umfragen stiegen. Die US-Staatsanleihen dürften anfänglich ebenfalls zulegen (das heisst, ihre Renditen/Zinsen sinken) weil sie ebenfalls als sicherer Hafen gelten. Möglich ist hier aber auch das Geg

  • Krugman entsetzt  

    Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman ist entsetzt über Donald Trumps gutes Abschneiden bei der US-Wahl. «Ich dachte wirklich, ich kenne mein Land besser als es sich nun zeigt», schrieb der 63-Jährige am frühen Mittwoch auf Twitter.
    «Ich habe gewarnt, dass wir ein «failed state» werden könnten, aber ich habe nicht (...) den tiefen Hass in einem grossen Teil der Bevölkerung erkannt.»
    Als «failed state» werden gescheiterte Staaten bezeichnet, die ihre grundlegenden Funktionen nicht erfüllen können. «Jetzt müssen wir herausfinden, was wir in dieser schrecklichen Welt machen können», schrieb Krugman. (sda)

  • 05:25 Uhr – Tokio taucht  

    Aus Nervosität über einen möglichen Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen ist die Börse in Tokio am Mittwoch eingebrochen.
    Der Nikkei-Index für 225 führende Werte stürzte im Nachmittagshandel um fast fünf Prozent ab. Um 12.53 Uhr Ortszeit notierte der Index einen massiven Verlust von 775 Punkten oder 4,51 Prozent beim Zwischenstand von 16'396,38 Punkten. (sda)

  • 05:00 Uhr – Öl-Preis stürzt ab  

    Der überraschende Vorsprung des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump hat die Preise der beiden wichtigsten Ölsorten am frühen Morgen fallen lassen. Beide Werte verloren um mehr als drei Prozent.

    Der Preis für ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent fiel bis auf 44,56 US-Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit August. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel bis auf 43,31 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit September. (sda)

  • 04:45 Uhr – US-Futures crashen  

    Die wichtigsten US-Aktien-Futures (sie geben Hinweise auf die Eröffnung der US-Aktienbörse) sind derzeit rund 4 Prozent im Minus.





  • 4:00 Uhr – Tiefrot rund um den Globus  

    Der weiter ungewisse Ausgang der US-Präsidentenwahl macht die Anleger an Asiens Aktienmärkten nervös: Zahlreiche Börsen drehten am Mittwoch in einem sehr unruhigen Handel ins Minus. Der US-Dollar sackte ebenfalls ab.

    Der MSCI-Index für die Region Asien/Pazifik ohne Japan notierte 1,4 Prozent schwächer. In Tokio lag der Nikkei -Index der 225 führenden Titel 0,8 Prozent im Minus auf 17'040 Punkten. Die Terminkontrakte auf den Börsenindex S&P-500 tendierten 2,7 Prozent tiefer, nachdem sie zuvor ebenfalls zugelegt hatten.

    Viele Anleger hoffen auf einen Sieg der Demokratin Hillary Clinton. Sie steht an den Märkten für Kontinuität, während ihr Rivale Donald Trump von den Republikanern als unberechenbar und als Investorenschreck gilt. Die laufende Auszählung der US-Wahl weist für Trump bessere Werte aus als Umfragen erwarten liessen. (sda)


  • 4:00 Uhr – Anleger flüchten in den Franken  

    Schweizer Franken erstarkt

    Im fernöstlichen Devisenhandel war der Verlauf ebenfalls sehr volatil. Zuletzt tendierte der Dollar zur japanischen Währung drei Prozent tiefer mit 102,10 Yen. Die japanische Regierung steht nach eigenen Angaben bereit, gegebenenfalls in den Finanzmarkt einzugreifen.

    Der mexikanische Peso brach zum Dollar um 8,5 Prozent ein. Die Währung hat sich zu einer Barometer dafür entwickelt, welche Siegchancen die Märkte Trump geben. Dessen Politikvorschläge gelten für Mexiko als sehr nachteilig.

    Viele Anleger flüchteten auch in den Franken. Der Dollar verlor am frühen Mittwochmorgen 1,2 Prozent gegenüber der Schweizer Währung. Ein Dollar kostete noch rund 96.6 Rappen. Der Euro legte ein Prozent zu.

  • 3:30 Uhr - Gold gefragt  

    Der Goldpreis legte am frühen Morgen um gut drei Prozent zu. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) stieg auf bis zu 1313,24 US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit Anfang Oktober. Gold gilt vielen Anlegern als sichere Geldanlage in unsicheren Zeiten. Sinkt das Sicherheitsbedürfnis der Anleger, gibt der Goldpreis daher tendenziell nach. Umgekehrt legt er in der Tendenz zu, wenn die Unsicherheit steigt.


  • 3:30 Uhr – Trump liegt vorn  

    Die «New York Times» sieht derzeit die Chance für einen Sieg von Donald Trump bei 58 Prozent. Noch vor einer Stunde stand hier Hillary Clinton mit einer Sieg-Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent.

  • 3:15 Uhr – US-Futures zeigen abwärts  

    Was passiert mit den Börsen? US-Futures zeigen derzeit nach unten. Nachdem Donald Trump noch vor wenigen Stunden von den meisten Auguren als Verlierer gehandelt wurde, sieht es jetzt plötzlich nicht mehr so negativ aus für den GOP-Kandidaten.


  • Wie beim Brexit?  

    Sieht derzeit aus, wie das Brexit-Szenario: Kaum einer hält das Unglaubliche für möglich und dann passiert es doch.


  • 3:00 Uhr – Ausschlag beim Peso  

    Der Peso-Kurs, der als Gradmesser für die US-Wahl gilt, zeigt wilde Bewegungen. Der Dollar schiesst zur mexikanischen Währung in die Höhe, weil plötzlich ein Sieg von Donald Trump gar nicht mehr so fern liegt.


  • 3:00 Uhr – Peso stürzt ab  


(Bernerzeitung.ch/Newsnet)

(Erstellt: 09.11.2016, 03:31 Uhr)

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