Prägen und geprägt werden (3)
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Im Verlaufe des Lebens werden wir von vielen Menschen geprägt, denn jede Begegnung hinterlässt bei uns eine Spur. Manchmal werden wir negativ geprägt und machen schlechte Erfahrungen. Die Mehrheit aller Begegnungen prägt uns aber hoffentlich im positiven Sinne.
Als Kinder haben wir so einige Idole: Musiker, Sportmannschaften oder sonstige öffentliche Persönlichkeiten. Aber auch Lehrpersonen, die Eltern und ältere Geschwister prägen uns. Wir beginnen zum Beispiel das Verhalten, die Sprache oder den Kleiderstil zu imitieren und wünschen uns, so zu sein wie sie. Wenn wir dann älter werden, verändern wir uns. Die Idole von früher werden uncool, und wir finden neue Interessen, wo es wiederum Menschen gibt, die uns beeindrucken und wir sie deshalb als Vorbild sehen. Auch diese Menschen prägen uns, und wir beginnen wieder, uns Sachen abzuschauen. Vielleicht hat so eine Person einen besonders guten Umgang mit Kindern, älteren Menschen oder den Arbeitskollegen.
Es kann aber auch eine Person sein, die schon einige Erfahrungen im Leben gemacht, sich dabei als «Stehaufmensch» bewiesen und nie die Hoffnung verloren hat. Von solchen Vorbildern können wir meist einiges für unser eigenes Leben lernen. Ich weiss nicht, ob Sie sich auch schon mal bewusst überlegt haben, wie Sie andere prägen. Auch wenn Sie jetzt finden, keine der oben genannten Fähigkeiten zu besitzen oder diese besonders gut umsetzen zu können, prägen Sie mit Ihrem Auftreten, Ihrem Verhalten und Ihrer Art doch die Menschen um Sie herum.
Wenn Ihnen nun beim Lesen ein Mensch in den Sinn kam, der Sie geprägt hat und Ihnen damit etwas Wertvolles mit auf dem Weg gegeben hat, dann bedanken Sie sich doch bei ihm. Denn all die Menschen, denen wir in unserem Leben schon begegnen duften, haben uns durch ihr Prägen zu dem gemacht, was wir heute sind.
Erstellt: 03.05.2011, 16:06 Uhr





