Monika Marbacher: Ein unvergessliches Erlebnis
Vor dem Hagelsturm: Monika Marbacher (Leserin) am Start in Interlaken. (Jakob Egg)
Was dann auf den 31 km tatsächlich kam, war spektakulär: erst die grosse Hitzeschlacht, dann Sturmböen, baumnussgrosse Hagelkörner (so dass ich sogar unterstehen musste), Wege und Strassen, welche sich innert kurzer Zeit in Sturzbäche verwandelten, Hindernisse in Form von umgestürzten Bäumen..., alles andere als langweilig! Schlussendlich grosse Freude, das Ziel zu erreichen. Der Sonntag dann erneut ganz anders: Das grosse Warten auf den Biker in Spiez, bis dann die Hiobsbotschaft vom Teamkapitän kam: leider ist Andreas kurz vor Spiez gestürzt und muss ins Spital gebracht werden! Ich konnt dann eine Stunde später doch noch starten, doch natürlich ausser Konkurenz.
Ich habe es gut ins Ziel geschafft und wurde von den «verbleibenden» Teammitgliedern dort begrüsst und in Empfang genommen. Andreas konnte dann am Sonntag um 22 Uhr Gottseidank aus dem Spital abgeholt werden. Wir hatten trotz Pech ein tolles Team. Gegenseitige Unterstützung, Mitleiden und Freude über die vollbrachten Leistungen machten den Teamgeist aus. So stand für mich am Sonntagabend fest: ein toller Anlass, Top-Organisation, ein fägiges Team, unglaublich viele motivierte Helfer, attraktive und fordernde Strecken, ein unvergessliches Erlebnis!
Erstellt: 13.07.2010, 14:48 Uhr
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