BZ-Forum

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Mit guter Kondition an den Start

Von Sonja Lauréle Baur. Aktualisiert am 10.08.2011

Er startet in der Kategorie Couple beim Inferno-Triathlon von Mürren aufs Schilthorn (19./20.August), Roger Rieder. Seine Wettkampfpartnerin weilt derzeit im Ausland. Die beiden treiben intensiv Sport und können die Vorbereitung locker nehmen.

Zum Wettkampf

Der Inferno-Triathlon Mürren–Schilthorn findet am 19. und 20. August 2011 statt. Mit seinen 5500 Steigungsmetern gilt er als einer der härtesten Ausdauerwettkämpfe der Welt.

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Spontaneität und Kondition zeichnen sie aus: Roger Rieder (36) und Nadine Tschabold (29) starten am Inferno-Triathlon, der bereits in knapp zwei Wochen stattfindet, als Paar. Wissen tun die zwei dies allerdings erst seit einigen Tagen. Das ist auch der Grund, warum Nadine Tschabold aus Thun nicht beim spontanen Treffen mit der Journalistin dieser Zeitung dabei war – und nicht mit auf dem Foto ist. Dass sie die Chance hat, am Inferno-Triathlon von Mürren aufs Schilthorn, der am 19. und 20.August stattfindet, dabei zu sein, erfuhr sie von ihrem Bekannten, Roger Rieder, am Telefon. Denn: Nadine Tschabold hält sich zurzeit nicht in der Gegend auf – sondern beruflich in China. Und dies bis zwei Tage vor dem harten Ausdauerwettbewerb. Keine Chance also auf ein kurzfristiges Intensivtraining.

Mut zum spontanen Start Aber auch für Roger Rieder kam die Teilnahme überraschend: Weil sich zwei Paare, die über eine Verlosung dieser Zeitung einen Startplatz gewannen, aus verschiedenen Gründen von der Wettbewerbsteilnahme distanzierten, gingen sie als Sieger je eines Couple-Startplatzes hervor.

Ein Leben für den Sport «Ich habe Nadine am Telefon gefragt, ob und wie sie denn nun in China für den Wettbewerb trainiere», sagt Roger Rieder. «Sie sagte, sie gehe einfach joggen.» Sorgen, da Nadine in China nicht ihre zugeteilten Inferno-Disziplinen Schwimmen und Mountainbiken trainieren kann, macht er sich, der beim Inferno Rennradfahren und Laufen übernehmen wird, indes nicht: «Sie ist Austauschsportlerin und ist so gut trainiert, dass sie sich nicht explizit auf diesen Wettbewerb vorbereiten muss.» Die Intersport-Mitarbeiterin absolviere in China gerade eine höhere Marketingausbildung. Zu Hause aber schwimme sie regelmässig und fahre im Winter jeweils intensiv Snowboard. Roger Rieder kennt die sportlichen Stärken seiner Mitstreiterin auch von den jährlichen Aktivferien in Giverola, Spanien, wo er selbst ein- bis zweimal im Jahr nebenberuflich als Bike-Leiter arbeitet.

Ausdauer und mentale Kraft Hauptberuflich arbeitet Rieder beim Bund in der Logistik. «Mein Training besteht unter anderem darin, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren», sagt der in Heimberg wohnhafte Familienvater, der den Sport als wichtigen Ausgleich zur Büroarbeit sieht. «So bin ich etwa gleich schnell in Bern wie der Zug.» Seine Stärke sei, neben dem Radfahren – «auf dem Rad habe ich gern Fläche, vom Drücken her» –, das Laufen, die Ausdauer allgemein. Ausserdem mache Sport mental stark. Rieder ist seine Leidenschaft für sportliche Aktivitäten anzusehen. An einem Gigathlon startete er mit seiner Schwester als Paar, ein anderes Mal bestritt er den Wettkampf alleine. Genauso wie den Inferno-Triathlon vor vier Jahren. Dazu sei er im Moment aber zu wenig trainiert, sagt er. Schliesslich wurden seine Frau Sandra, mit der er die Bike-Leidenschaft teilt, und er vor drei Jahren Eltern der kleinen Elea. Rieder: «Mein Ziel, den Inferno noch mal als Single zu bestreiten, besteht aber weiterhin.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.08.2011, 18:04 Uhr

Umfrage

Waren Sie schon mal in einem Pfingstlager?





WERBEN SIE ONLINE

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne.

Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!