«Mark ist ein richtig toller Typ»
«Der Aufenthalt in New York war ganz einfach wunderbar», schwärmt Frieda Krebs kurz nach ihrer Rückkehr aus der US-Metropole. Endlich konnte sie dort ihren berühmten Enkel Mark Streit wieder einmal in die Arme schliessen. Denn in den vergangenen sechs Jahren hatten die beiden vor allem schriftlichen Kontakt und sahen sich bloss dann, wenn Mark ausnahmsweise in der Schweiz weilte. Seit 2005 spielt Mark Streit ja in der NHL, der besten Hockeyliga der Welt. Aktuell gar als Captain der New York Islanders. Der am 11.Dezember 1977 in Englisberg geborene Streit ist damit der erste NHL-Captain aus der Schweiz.
«Aber trotz seines Erfolgs ist er auf dem Boden geblieben und nie abgehoben», betont sein Grosi.
Bei zwei Spielen live dabei
Und Streit gab sich alle Mühe, dass es Frieda Krebs in New York so gut gefiel. «Stadtbesichtigung, Spaziergänge, Ausfahrten, auswärts essen gehen und natürlich auch zwei Hockeymatches mit Mark in Aktion standen auf dem Programm», berichtet die Jabergerin. «Als Sportfan haben mich die Spiele natürlich besonders gefreut», betont sie. Sie schaue im TV nämlich so ziemlich alles, was mit Sport zu tun habe. «Ausser Boxen!»
Ihr Enkel Mark habe den Aufenthalt übrigens auch von der Wohnsituation her «hervorragend vorbereitet». Das Hotel buchte er direkt bei seinem Wohnort, der sich etwa eine halbe Stunde ausserhalb der Stadt selber befindet. «Dadurch hatten wir immer einen tollen, engen Kontakt. Ausser natürlich, wenn er im Training war», erzählt sie.
Zweite Reise ins Ausland
Begleitet wurde Frieda Krebs auf ihrer Reise zum Enkelkind in den USA von ihren Töchtern Therese Krebs und Silvia Streit sowie deren Ehemann Hansjürg Streit – den Eltern von Mark. Und für die achtfache Mutter, vierzehnfache Grossmutter und zwanzigfache (!) Urgrossmutter war es in ihrem langen Leben erst die zweite Reise ins Ausland. «Es war so eindrücklich. Und Mark, der als Kind oft bei uns in den Ferien war, ist halt einfach ein richtig toller Typ», sagt die betagte, aber äusserst muntere Witwe mit einem Lächeln. Und mit spürbarem Stolz auf ihren Enkel in der Stimme. Christian Werder
Erstellt: 12.12.2011, 08:38 Uhr
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