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«Ich liebe mein rotes Sofa»

Von cw. Aktualisiert am 23.02.2012

Jeder Mensch hat ein «Ding», das ihm besonders am Herzen liegt. Sei dies ein Ring, ein Möbelstück, eine Pflanze oder was auch immer. Und handkehrum gibt es «Dinge», die wir irgendwie nicht ausstehen können. Wie sieht es bei Ihnen aus?

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Hansjörg Müller aus Bern braucht nicht lange zu überlegen, wenn es um die Frage nach seinem «Lieblingsding» oder seinem persönlichen «Unding» geht. «Seit fünf Jahren steht in meinem Wohnzimmer ein knallrotes Sofa. Dies ist mein Lieblingsstück. Ich hoffe, es wird mir noch lange äusserst bequeme Freude bereiten», schreibt der 47-Jährige ans «Forum». Er sei nicht speziell auf der Suche gewesen nach einem solchen Möbelstück. «Ich sah das Sofa zufällig in einem Einrichtungsgeschäft herumstehen. Spontan entschloss ich mich, es zu kaufen», erinnert sich der technische Angestellte. «Es war Liebe auf den ersten Blick.» Und es sei eben nicht nur bequem, sondern auch ein «toller Farbtupfer» in der Stube.

Für Hansjörg Müller gibt es aber auch ein «Ding», an das er sich bis heute «mit einem Schaudern» zurückerinnert: den Schultornister aus der Primarschulzeit. «Er war dunkelbraun und mit Kuhfell überzogen. Schrecklich. Ich schämte mich fast täglich dafür.» Viel lieber wäre Klein Hansjörg mit einem Plastiksack oder einer Mappe in die Schule stolziert. «Aber das wollten meine Eltern nicht. Schliesslich war der Tornister das Geschenk eines Verwandten.» Erst nach zwei Jahren des Durchleidens zeigten seine Eltern Erbarmen und überliessen dem Sprössling die Wahl des Schulmaterialbehälters. «Ich war richtig happy», erinnert er sich. Und der Schulranzen verschwand auf Nimmerwiedersehen im Keller.

Besitzen oder besassen auch Sie ein «Lieblingsding»? Und handkehrum eines, das Sie ganz besonders nervt oder nervte? Schreiben Sie an redaktion@bernerzeitung.ch oder an Berner Zeitung, «Forum», Dammweg 9, Postfach, 3001 Bern (Vermerk: «Ding»). Erzählen Sie eine kurze Geschichte dazu und vergessen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse nicht. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.02.2012, 11:01 Uhr

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