«Erst die Kinder, dann die Massage»
«Erst die Kinder, dann die Massage»«Masseurin zu sein, macht mich aus drei Gründen richtig glücklich: erstens wegen der Grenzenlosigkeit. Ich mag keine Grenzen, und in der Massage gibt es keine davon. Zweitens wegen der Wertschätzung. Jeder findet es schön zu wissen, wenn seine Arbeit geschätzt wird. Bevor ich und mein Mann eine Familie gegründet haben, war ich als Pflegefachfrau tätig, wo mein Einsatz auch immer anerkannt wurde. Drittens wegen der Vielfalt. Ich mache vor allem klassische Massage im Bereich Gesundheit und Wellness. Gerade habe ich den Kurs «Hot Stone» abgeschlossen, bei dem man mit heissen Steinen arbeitet. Im April bilde ich mich in Ayurveda weiter, und nächstes Jahr geht es weiter mit einer Vertiefung in Gesundheits- und Wellnessmassagen sowie eventuell in Kosmetik. Angefangen zu massieren habe ich, parallel zu meiner Tätigkeit als Pflegefachfrau, in einem Fitnessstudio. Während fünf Jahren habe ich dort Erfahrungen gesammelt. Sich weiterzuentwickeln, das ist Kreativität für mich. Noch kann ich es nicht voll ausleben, denn ich will für meine Jungs Alan und Jack da sein. Mit zwei und drei Jahren brauchen sie mich voll und ganz. Sobald beide im Kindergarten sind, möchte ich mehr arbeiten. Um das Projekt zu starten, braucht es eine gewisse finanzielle Sicherheit, die mein Mann bietet. Aber ich weiss auch, was ich kann, und vertraue mir. Kommt mein Mann nach Hause, habe ich erste Termine und auch schon eine kleine Stammkundschaft. Das Studio ist bei mir zu Hause, was alles einfach macht mit den Kindern. Im Quartier und auf Facebook versuche ich mittels Mundpropaganda neue Kunden zu gewinnen. Mein Ziel ist, irgendwann ein Studio zu haben.» (Berner Zeitung)
Erstellt: 05.04.2011, 16:04 Uhr
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