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«Der Kunde bleibt auf der Strecke»

Aktualisiert am 02.12.2011

Nebst positiven Veränderungen beim neuen Billettsystem im Libero-Verbund ist es wenig erfreulich, dass die Mehrfahrtenkarten (MFK) neu an Zonen gebunden werden. Dies stellt einen Rückschritt dar.

Bisher trug ich immer MFK der Zonen 1–6 auf mir und konnte so bequem im Libero-Gebiet reisen. Ich fahre fast wöchentlich mehrmals sehr unterschiedliche Strecken in diversen Zonen. Ein Streckenabo, ein GA oder eine Tageskarte rentiert daher nicht. Das bedeutet, dass ich künftig jedes Mal wieder ein Billett lösen muss und an fixe Routen gebunden sein werde. Dies empfinde ich als äusserst kundenunfreundlich. Diese massive Verschlechterung des Angebots steht somit in krassem Widerspruch zu den Preiserhöhungen. Dazu die lapidare Antwort von Libero: ‹Sie haben nur die Möglichkeit, verschiedene MFK zu kaufen. Es ist für Sie sicher eine Kundenverschlechterung, andrerseits gleicht sich Libero einem schweizweit gültigem System an.› Warum keine Verbesserungen gegenüber anderen Systemen? Einmal mehr wurde der Kunde nicht miteinbezogen, und er bleibt auf der Strecke. Aber da es oft zu viele Kunden hat, ist das ja egal. Anton Bigler, Bigenthal

Erstellt: 02.12.2011, 14:18 Uhr

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