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Ärger am Weltcup in Adelboden

Aktualisiert am 11.01.2012

Die Vorfreude war sehr gross auf unser Weltcup-Wochenende. Doch als wir um 10 Uhr beim Eingang ankamen und die grosse Menschenmenge bei der Sicherheitskontrolle erblickten, war die erste Enttäuschung schon da.

Eigentlich wollten wir den Beginn des ersten Laufs live sehen – doch bei einer Wartezeit von mehr als 30 Minuten war dies nicht möglich. Endlich im Zielgelände angekommen, konnten wir wie jedes Jahr das Rennen geniessen. Doch schon am Nachmittag wurde unsere Freude zum zweiten Mal gedämpft. Ist es wirklich nötig, dass innerhalb des Areals gleich zwei Mal die Taschen nach Getränken kontrolliert werden und einem sogar das auf dem Gelände gekaufte Essen abgenommen wird? Es kann doch nicht sein, dass ich bei der Speckbar ein Brötli kaufe, zwei Bissen nehme und es gleich nach 20 Metern abgeben muss. Und schliesslich landet es im Container. Ich war sehr empört. Im Container fand sich ein Durcheinander von Pet, Glas und Esswaren. Es wurde nichts sortiert. Wir leben halt in einer Welt, in der es Essen und Trinken im Überfluss gibt. Der diesjährige Weltcup ist für mich sehr negativ abgelaufen, und ich muss mir ernsthaft überlegen, ob ich nächstes Jahr das Rennen nicht vor dem TV in meiner Stube ansehen werde. Da nimmt mir niemand das Essen weg, und ich werde auch nicht so oft kontrolliert, ob ich denn wirklich ein blaues oder grünes Bändeli trage. Eva Röthlisberger, Signau

Erstellt: 11.01.2012, 08:34 Uhr

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