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Ausser Konkurrenz, aber gewonnen

Von wü. Aktualisiert am 14.07.2010

Das «Gigathlon-Duell» BZ-Leser-Team gegen BZ-Redaktions-Team war geprägt von Schweiss, Spass und Schreckensmomenten. Beide Teams schieden vorzeitig aus. Von Unentschieden kann man aber trotzdem nicht sprechen.

1/9 Verschwitzt und ausgewaschen
Shirts auf improvisierter Wäscheleine im Zeltlager.
Bild: zvg

Ausser Konkurrenz, aber gewonnen

   

Das Wichtigste vorweg: Allen Mitgliedern des BZ-Leser-Teams und des BZ-Redaktions-Teams geht es nach dem Gigathlon gut. Beziehungsweise zum Teil «den Umständen» entsprechend gut. Was nicht ganz selbstverständlich ist. Denn der zweitägige Event bei Temperaturen von teils über 30 Grad hielt den beiden Fünferteams, die zum Plausch gegeneinander antraten, nebst viel sportlichem Spass auch den einen oder anderen Schreckensmoment parat. Während sich Monika Marbacher (Läuferin Leserteam) beim samstäglichen 31-Kilometer-Lauf hoch über dem Thunersee «nur» vor baumnussgrossen Hagelkörnern schützen musste und Giuseppe Wüest (Läufer/Inlineskater Redaktionsteam) bei einem Sturz auf der sonntäglichen Skatestrecke «nur» ein paar Schürfungen und Prellungen davontrug, traf es Andreas Wenger (Biker Leserteam) umso heftiger: Der 60-jährige Berner stürzte am Sonntag mit seinem Bike so schwer, dass er kurzzeitig hospitalisiert werden musste.

Toller Teamgeist

«Er hat eine Gehirnerschütterung erlitten», erklärte gestern Monika Buntschu, Captain und Rennvelofahrerin des Leserteams: «Wir konnten ihn am Sonntag um 22 Uhr aus dem Spital abholen und sind froh, dass er, anders als anfänglich befürchtet, keine weiteren gröberen Verletzungen davongetragen hat.» Der fatale Sturz, so Buntschu weiter, sei für das ganze Team ein Schock gewesen und trübe ihre Bilanz des Wochenendes: «Wir hätten uns natürlich einen schöneren Abschluss gewünscht, denn der gut organisierte Anlass war ansonsten eine durchwegs gute Erfahrung. Besonders schön finde ich, dass wir es untereinander so gut hatten – wir wurden ja von der BZ für dieses Team ausgelost und kannten uns vorher nicht. Es hat einfach gepasst, wir hatten einen tollen Teamgeist.»

Bis zum Sturz lag das Leserteam hervorragend im Rennen, und Monika Marbacher hätte beim abschliessenden 19-Kilometer-Lauf von Spiez nach Thun den Sieg im «Duell» gegen das BZ-Redaktions-Team locker ins Trockene gebracht. Sie lief denn auch tatsächlich locker ins Ziel – aber leider ausser Konkurrenz.

Hochs und Tiefs

Ausser Konkurrenz war das Redaktionsteam schon mehr oder weniger den ganzen Sonntag unterwegs. Nach einigen Hochs und Tiefs am ersten Tag – einerseits gute persönliche Leistungen, andererseits die vermeintliche Disqualifikation als Folge von Zeitmessungsproblemen – kam am Sonntag das Aus relativ früh: Laura Fehlmann (Rennvelo/Schwimmen) hatte bei ihrer Fahrt über den Glaubenbielen und den Brünig so viele Kräfte verbraucht, dass sie am Sonntag beim Schwimmen den Kampf gegen Treibholz und Wellen relativ früh aufgeben musste. Beide Teams ausgeschieden: Unentschieden, könnte man also sagen. Was aber vonseiten des Redaktionsteams etwas gar beschönigend wäre. Denn auch wenn sich Tanja Kammermann (Inline/Bike), Markus Liechti (Bike/Rennvelo), Thomas Wälti (Schwimmen/Laufen), Laura Fehlmann und Giuseppe Wüest durchwegs beachtlich schlugen: Das Leserteam mit Monika Buntschu, Monika Marbacher, Andreas Wenger, Markus Schmidlin (Inline) und Martin Büttiker (Schwimmen) war im Direktvergleich in jeder Disziplin schneller. Herzliche Gratulation dem Leserteam zum Sieg und gute Besserung dem Sturzopfer Andreas Wenger. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.07.2010, 11:10 Uhr

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