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Ein Quantum mehr Sportlichkeit für den Bestseller

Von Thomas Borowski. Aktualisiert am 21.03.2011

Mit dem Vantage S erweitert Aston Martin die V8-Baureihe um eine Sportversion, an der auch Geheimagent 007 seine Freude haben dürfte.

Nachgeschärft: Mit dem «S» am Heck steigt die Leistung des V-8-Motors im Aston Martin Vantage auf 436 PS.

Nachgeschärft: Mit dem «S» am Heck steigt die Leistung des V-8-Motors im Aston Martin Vantage auf 436 PS.
Bild: Aston Martin

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«James Bond wird selbstverständlich auch in Zukunft Aston Martin fahren», sagt Ulrich Bez. Damit räumt der deutsche CEO des britischen Luxuswagenherstellers mit dem Gerücht auf, dass Geheimagent 007 demnächst auf die britische Edelmarke Bentley umsteigen soll. Und wie um seine Stellungnahme zu unterstreichen, stellt Bez auch gleich das passende Auto für Bond vor – den neuen Vantage S, erhältlich als zweitüriges Coupé oder als Roadster mit Stoffverdeck.

Cruisen oder Spurten

Im Vergleich zum Basismodell Vantage, dem derzeitigen Aston-Martin-Bestseller in der Schweiz, liest sich die Neuerungsliste der Sportversion gerade so, als ob sie der einstige Bond-Charakter Q aus der fiktiven Forschungs- und Entwicklungsabteilung des britischen Geheimdienstes zusammengestellt hätte: 436 anstatt 426 PS, 305 anstelle von 288 km/h Spitzengeschwindigkeit, ein sequentielles 7-Gang-Automatikgetriebe anstatt 6 Gänge und eine dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) sowie eine Berganfahrhilfe und verbesserte Brems- und Fahrwerkeigenschaften runden die Liste ab.

Das ganze Neuerungspaket des Vantage S erweist sich bei Testfahrten auf der Rennstrecke und auf Landstrassen rund um Málaga als durchwegs gelungen. Als Pilot wird man im Cockpit des grösstenteils aus Aluminium gefertigten Vantage S mit tadellos verarbeitetem Leder und Chrom empfangen. Ist dann der Startknopf gedrückt, wählt man entweder den automatischen Drive-Modus für das gemütliche Cruisen oder drückt den S-Knopf. Dieser verkürzt die Schaltzeiten und trimmt den Motorsound auf Sportlichkeit, während man das automatisierte 7-Gang-Getriebe manuell über die Lenkrad-Paddels bedient.

So oder so kommt im Vantage S in beiden Betriebsmodi viel Fahrspass auf. Der Heckantrieb schiebt den britischen Sportler unwiderstehlich über den Asphalt, während die direkte Lenkung und das nicht zu harte Fahrwerk gefühlvolles Steuern und rassige Kurvenfahrten zulassen. Dazu liefert der Aston einen rauen Motorsound, wie man ihn von einem Vertreter seines Genres erwarten darf. Ganz nach dem Geschmack von 007.

*?Thomas Borowski fuhr den neuen V8 Vantage S am 9./10. März auf Einladung von Aston Martin in Spanien. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.03.2011, 10:30 Uhr

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